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JPMorgan Chase büßt für geschönte Hauskredite

Washington (dpa) - Die US-Justiz bittet JPMorgan Chase erneut zur Kasse. Die Großbank muss im Rahmen eines Vergleichs 614 Millionen Dollar zahlen. Es geht um staatliche Förderprogramme für Hauskredite. JPMorgan Chase habe zugegeben, dass Tausende der eingereichten Kredite den Anforderungen nicht genügt hätten, erklärte das Justizministerium in Washington. Der Staat habe dadurch „substanzielle Verluste“ erlitten.

JPMorgan Chase gerät bei Madoff-Betrug in Erklärungsnot

New York (dpa) - Die US-Großbank JPMorgan Chase steht wegen ihrer engen Geschäftsbeziehungen zum Milliardenbetrüger Bernard Madoff am Pranger. Ein Vertreter der Geschädigten wirft der Hausbank von Madoff vor, dass sie trotz erheblicher Zweifel an seinem Geschäftsgebaren untätig geblieben sei. Mindestens anderthalb Jahre vor dem Auffliegen des Schneeballsystems im Dezember 2008 hätten Mitarbeiter Verdacht geschöpft und intern gewarnt. Dennoch habe die Führung von JPMorgan Chase die Konten bis zum Tage von Madoffs Verhaftung offengehalten.

US-Medien: Börsenaufsicht durchleuchtet JPMorgan Chase

New York (dpa) - Die fehlgeschlagenen Finanzmarkt-Zockereien dürften der US-Großbank JPMorgan Chase noch eine Menge Ärger bereiten. Wie mehrere US-Medien berichten, schaut sich die amerikanische Börsenaufsicht SEC den Fall an. Demnach interessiert die Aufseher, ob die Bank ihre Investoren rechtzeitig über den drohenden Milliardenverlust informiert hat. Bereits im April hatten US-Medien öffentlich gemacht, dass ein Londoner Händler von JPMorgan Chase derart große Geschäfte mit komplexen Finanzprodukten getätigt hat, dass der gesamte Markt ...

Gewinneinbruch für US-Bank JPMorgan Chase

Die drittgrößte US-Bank JPMorgan Chase hat wegen Milliardenabschreibungen und einem schwachen Investmentbanking im vierten Quartal einen Gewinneinbruch verbucht. Die Bank steckte die Kreditkrise aber noch immer besser weg als die meisten Konkurrenten.

Dies mache die Übernahme eines Wettbewerbers durch JPMorgan Chase wahrscheinlicher, sagte Konzernchef Jamie Dimon am Mittwoch in New York. Er sei Zukäufen gegenüber aufgeschlossen.

Für das laufende Jahr zeigte sich Dimon äußerst skeptisch: «Wir bleiben zum Start ins Jahr ...

JPMorgan büßt mit ersten Milliarden für faule Hypotheken

New York (dpa) - Die US-Großbank JPMorgan Chase leistet eine erste Milliardenbuße für fragwürdige Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise. Das Wall-Street-Haus einigte sich mit der Behörde FHFA, die für die Immobilienfinanzierung zuständig ist, auf eine Zahlung von 5,1 Milliarden Dollar (3,7 Mrd Euro).

„Das ist ein wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung von Hypothekenthemen zwischen der Regierung und JPMorgan Chase“, erklärte Behördenchef Edward DeMarco am Freitag in Washington.

US-Medien: JPMorgan verhandelt über 11-Milliarden-Vergleich

New York/Washington (dpa) - Fragwürdige Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise könnten JPMorgan Chase einen Rekordbetrag kosten. Die größte aller amerikanischen Banken verhandele momentan mit US-Behörden über einen 11 Milliarden Dollar (8 Mrd Euro) schweren Vergleich, berichteten US-Medien unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Bankchef Jamie Dimon traf sich demnach am Donnerstag in Washington mit Justizminister Eric Holder, um von Angesicht zu Angesicht zu reden.

Lehman Brothers

Ex-Lehman-Kunden erhalten 800 Millionen

New York (dpa) - Einige ehemalige Kunden der Pleitebank Lehman Brothers dürfen sich auf eine Entschädigung freuen: Die US-Großbank JPMorgan Chase übergibt dem Treuhänder, der das US-Brokergeschäft von Lehman Brothers abwickelt, Bargeld und Wertpapiere im Wert von mehr als 800 Millionen Dollar.

Die US-Großbank JPMorgan Chase gehörte zu den engsten Geschäftspartnern von Lehman Brothers; sie wickelte milliardenschwere Wertpapier-Geschäfte im Auftrag der Bank ab.

JPMorgan zieht wegen Brexit erste Jobs aus Großbritannien ab

Die US-Großbank JPMorgan Chase beginnt wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit der Verlagerung erster Jobs nach Kontinentaleuropa. Es geht zunächst um „einige Dutzend“ Mitarbeiter, vor allem im Kundenkontakt und im Risikomanagement des Investmentbankings und der Vermögensverwaltung, wie ein Sprecher des Geldhauses bestätigte. Wieviele Stellen insgesamt betroffen sein könnten, hänge davon ab, ob und worauf sich Großbritannien beim Brexit letztlich mit der EU einigt.