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INA hält an FAG mehr als 90 Prozent

Herzogenaurach (dpa) - Die Übernahme des Wälzlager-Herstellers FAG Kugelfischer durch den Konkurrenten INA ist einem Zeitungsbericht zufolge perfekt. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» hält die INA-Holding Schaeffler KG inzwischen mehr als 90 Prozent an der FAG Kugelfischer AG. Allein 62 Prozent habe die INA von FAG-Aktionären erhalten, zitiert das Blatt informierte Kreise. INA wollte den Zeitungsbericht nicht bestätigen. Eine Sprecherin kündigte in Herzogenaurach jedoch in Kürze einen Zwischenstand an.

INA erwirbt deutlich mehr als 80 Prozent an FAG Kugelfischer

Herzogenaurach (dpa) - Die Übernahme des Wälzlager-Herstellers FAG Kugelfischer durch seinen Konkurrenten INA ist besiegelt. Nach einem vorläufigen Ergebnis habe INA in den vergangenen Wochen deutlich mehr als 80 Prozent an dem Schweinfurter Konzern erworben, teilte die INA-Holding Schaeffler KG in Herzogenaurach mit. Das Familienunternehmen hatte eine Mindestbeteiligung von 75 Prozent angestrebt. Der Konzern will künftig die unternehmerische Führung bei den Schweinfurtern übernehmen.

US-Kartellbehörde gibt grünes Licht für FAG-Übernahme durch INA

Herzogenaurach/Schweinfurt (dpa) - Der Übernahme des Wälzlagerherstellers FAG Kugelfischer durch den Konkurrenten INA steht nichts mehr im Weg. Wie die INA-Holding Schaeffler KG (Herzogenaurach) bekannt gab, stimmte die US- Kartellbehörde in der Nacht dem Erwerb mit «minimalen Auflagen» zu. Diese habe INA aber bereits erfüllt, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen werde sich sofort an die Auszahlung der FAG-Aktionäre machen, die «sehr viel Geduld» bewiesen hätten.

Schaeffler will in Deutschland 5000 Stellen streichen

Schaeffler will allein in Deutschland rund 5000 Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr die dpa aus unternehmensnahen Kreisen. Weltweit sollen danach 8000 der insgesamt 66 000 Stellen wegfallen. Deutsche Standorte wären damit von dem Stellenabbau überproportional stark betroffen, hieß es.

Hauptsitz der Schaeffler AG

Schaeffler setzt verstärkt auf russischen Markt

Der Autozulieferer Schaeffler will in den kommenden Jahren sein Russland-Geschäft weiter ausbauen. Das fränkische Unternehmen setzt dabei vor allem auf Aufträge der Bahn- und Autohersteller des Landes, wie die Schaeffler AG am Mittwoch am Firmensitz Herzogenaurach ankündigte. Helfen soll dabei auch ein neu eröffnetes Büro im Haus der Deutschen Wirtschaft in Moskau.

Die Schaeffler-Gruppe ist mit ihren Marken INA, LUK und FAG bereits seit 2006 in Russland vertreten.

Schaeffler will 8000 Stellen streichen

Weltweit sollen dem Vernehmen nach 8000 der insgesamt 66 000 Stellen wegfallen. Deutsche Standorte, an denen rund 28 000 Männer und Frauen beschäftigt seien, wären damit von dem Stellenabbau überproportional stark betroffen, hieß es.

Die Stellenabbau-Pläne wolle die Firmenleitung am kommenden Dienstag (12. Mai) bekanntgegeben. Am Mittwoch seien Betriebsversammlungen geplant. Ein Unternehmenssprecher lehnte dazu am Freitag eine Stellungnahme ab.

Logo der Schaeffler GmbH

Schaeffler legt Zahlen des dritten Quartals vor

- Der Automobilzulieferer Schaeffler legt am Donnerstag seine Zahlen des dritten Quartals vor. Im ersten Halbjahr hatte der Wälzlagerspezialist einen Rekordumsatz erzielt; selbst die über mehrere Quartale hinweg schwächelnde Industriesparte trug erstmals wieder zum Wachstum bei. Entsprechend kündigten die Franken an, ihre Erlöse im Gesamtjahr „trotz der sich abzeichnenden geopolitischen und marktbedingten Unsicherheiten“ wie geplant um mehr als sieben Prozent zu steigern.

Hauptsitzes der Schaeffler AG

Bisheriger Bayer-Manager Hauck neuer Finanzvorstand bei Schaeffler

- Der bisherige Bayer-Manager Ulrich Hauck ist künftig im Führungsteam des fränkischen Autozulieferers Schaeffler für die Finanzen zuständig. Zum 1. April 2015 werde er die Position des Finanzvorstands übernehmen, teilte die Schaeffler AG am Freitag am Firmensitz Herzogenaurach mit. Hauck trete die Nachfolge von Klaus Rosenfeld (48) an, der für eine Übergangszeit neben seinem Amt als Vorstandschef auch das des Finanzressorts innehatte.

Hauck verantwortet nach Schaeffler-Angaben seit 2003 das weltweite Rechnungswesen und Controlling ...

Hauptsitz der Schaeffler AG

Autozulieferer Schaeffler berichtet über Geschäfte im zweiten Quartal

Der Autozulieferer Schaeffler will am Donnerstag (8.00 Uhr) seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorlegen. Im Blickpunkt steht dabei auch die weitere Entwicklung der schwächelnden Industriesparte. Die hatte zuletzt unter dem Abschwung der Öl- und Gasindustrie gelitten. Wegen der niedrigen Rohölpreise hatten am Jahresanfang viele Unternehmen der Branche mit Investitionen in neue Förderanlagen gezögert. Entsprechend stark eingebrochen war der operative Gewinn im ersten Quartal.