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Warnstreik

Warnstreiks vor Tarifverhandlungen im Einzelhandel

Vor der dritten Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag mehrere hundert Beschäftigte in Supermärkten und Modeläden zu Warnstreiks aufgerufen. In Schweinfurt ist ein Demonstrationszug durch die Innenstadt geplant. Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer zeigte sich aber skeptisch, ob bei den Verhandlungen am Freitag in München ein Abschluss erreicht wird. In Nordrhein-Westfalen ist soeben auch die vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben.

Verdi will Betreiber von Edeka-Märkten anzeigen

Hamburg (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi will die Vorwürfe gegen den Edeka-Marktbetreiber Simmel zu einem Fall für den Staatsanwalt machen. Man werde die zuständigen Ermittlungsbehörden bitten, die mutmaßliche Bespitzelung von Mitarbeitern zu untersuchen, sagte Hubert Thiermeyer von Verdi Bayern der dpa. Der „Focus“ hatte berichtet, die Mitarbeiter der zu Simmel gehörenden Edeka-Märkte seien von Privatdetektiven ausgespäht worden. Für das Unternehmen arbeiten 1000 Menschen.

Streik Kaufhof

Kaufhof-Verkäufer zu Streiks aufgerufen

Verdi hat die Kaufhof-Beschäftigten in München, Nürnberg, Erlangen, Würzburg und Schweinfurt für Donnerstag zu Streiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft den Druck bei den parallel laufenden Tarifverhandlungen bei Kaufhof erhöhen. Die Beschäftigten kämpften gegen Einschnitte bei den monatlichen Entgelten, für die Rückkehr in die Flächentarifverträge und für die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze, sagte verdi-Bereichsleiter Hubert Thiermeyer. Sie wollten „an der Weiterentwicklung des Zukunftskonzepts Warenhaus beteiligt werden“.

Warnstreiks im bayerischen Einzelhandel

Bislang größte Warnstreikrunde im Einzelhandel

Im Tarifkonflikt im bayerischen Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi ihre bislang größte Warnstreikrunde gestartet. Am Freitag legten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bayernweit rund 60 Betrieben die Arbeit nieder. Auch am Samstag sollen die Warnstreiks in einem Großteil dieser Betriebe fortgesetzt werden, sagte Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer.

Zielscheibe sind große Unternehmen in verschiedenen Orten und Zweigen des Handels - darunter Filialen von Edeka und Rewe, der Textilkette H&

Warnstreiks im bayerischen Einzel- und Großhandel

Warnstreiks im bayerischen Einzel- und Großhandel

Die Gewerkschaft Verdi unterstreicht ihre Forderungen in der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel mit Warnstreiks. Am Montag waren acht Supermärkte der Unternehmen Rewe und Edeka in München und Schwaben betroffen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Beteiligung sei «außerordentlich gut» gewesen, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite in der Tarifrunde, Hubert Thiermeyer. Wegen Schutz- und Hygienemaßnahmen hatte Verdi auf größere Kundgebungen verzichtet.