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Proteste in Hongkong

China droht Großbritannien mit „scharfen Gegenmaßnahmen“

Nach der Aussetzung des Auslieferungsabkommens Großbritanniens mit Hongkong hat China „scharfe Gegenmaßnahmen“ angedroht. Außenamtssprecher Wang Wenbin sagte, die britische Regierung solle „ihre Fehler sofort korrigieren“, um die Beziehungen zu China nicht weiter zu schädigen.

Als „nötige“ Reaktion auf den Erlass des chinesischen Gesetzes zum Schutz der nationalen Sicherheit Ende Mai in Hongkong hatte Großbritannien am Vortag das Auslieferungsgesetz ausgesetzt.

 Vertriebsleiter Wolfgang Zoll (von links), Tamara Lemke (Vertrieb/Export) und Ulrike Lemke (stellv. Vertriebsleiterin) mit den

Coronavirus: Dürmentinger Firma schickt Mundmasken nach Hongkong

Eine ungewöhnliche Bitte erreichte die Firma Georg Schlegel Anfang Februar aus Hongkong. Dort sind aufgrund des Coronaviruses Mundschutzmasken knapp.

Deshalb hat sich der Vertriebspartner von Schlegel in Hongkong, der Imperial Electrical Supplies Company, an die Dürmentinger Firma gewandt und um Hilfe gebeten: Ob Schlegel nicht in Deutschland Mundschutz ordern und nach Hongkong schicken könnten? Und Schlegel ist der Bitte schnell und gerne nachgekommen.

Hongkong-Gesetze: China bestellt US-Botschafter ein

Aus Protest gegen Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong hat das Pekinger Außenministerium den US-Botschafter einbestellt. Vizeaußenminister Le Yucheng sagte Botschafter Terry Branstad, dass Hongkong eine innere Angelegenheit Chinas sei, in die sich keine ausländische Regierung einmischen dürfe, teilte das Ministerium mit. Nachdrücklich forderte der Vizeaußenminister die USA auf, „ihre Fehler zu korrigieren und den Kurs zu ändern“.

Proteste in Hongkong: Lokalwahlen werden zum Stimmungstest

Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste hält Hongkong heute Lokalwahlen ab. Die Bezirksratswahlen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion gelten als wichtiger Indikator für die Stimmung in der Stadt. In der Metropole ist es zuletzt zu immer gewalttätigeren Zusammenstößen zwischen Polizei und radikalen Demonstranten gekommen. Die seit Monaten andauernden Proteste in Hongkong richten sich gegen die Regierung, das als brutal empfundene Vorgehen der Polizei und den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung.

„Bild“: Zwei Deutsche in Hongkong festgenommen

In Hongkong sind nach einem „Bild“-Bericht zwei Deutsche festgenommen worden. Das Auswärtige Amt habe die Festnahmen bestätigt. Dieses teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit: „Unser Generalkonsulat in Hongkong betreut zwei deutsche Staatsangehörige konsularisch und steht im Kontakt zu deren Rechtsanwalt sowie den Behörden vor Ort.“ Dem Zeitungsbericht zufolge soll es sich bei den beiden Deutschen um Austauschstudenten einer Kunsthochschule handeln, an der es zuletzt Ausschreitungen gab.

Peking beruft seinen höchsten Vertreter in Hongkong ab

Knapp sieben Monate nach dem Beginn der Proteste in Hongkong hat Peking seinen höchsten Vertreter in der chinesischen Sonderverwaltungszone ausgetauscht. Der bisherige Direktor des Verbindungsbüros der chinesischen Regierung werde ersetzt, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua. Die chinesische Vertretung in Hongkong ist wiederholt Ziel von Antiregierungskundgebungen. Zuletzt waren zum Jahresbeginn rund 1,3 Millionen Menschen in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen die Politik der Regierung auf die Straße gegangen.

Massen gehen in Hongkong wieder auf die Straße

Sechs Monate nach Beginn der Proteste gegen die Regierung und für mehr Demokratie hat heute in Hongkong die größte Demonstration seit Wochen begonnen. Zehntausende Menschen brachen am Nachmittag Ortszeit im Victoria Park im Zentrum der Stadt zu einem Protestmarsch auf. Die zumeist schwarz gekleideten Demonstranten riefen den bekannten Protest-Slogan „Freiheit für Hongkong“ und hielten Schilder mit ihren Forderungen. Andere schwenkten Flaggen der USA, Taiwans und Großbritanniens.

Sieger

Madison-Doppel Reinhardt/Kluge gewinnt in Hongkong

Die Madison-Doppel-Weltmeister Theo Reinhardt und Roger Kluge haben beim Bahnradsport-Weltcup in Hongkong überlegen das Zweier-Mannschaftsfahren gewonnen.

Die Berliner erkämpften als einzige Mannschaft einen Rundengewinn und siegten mit 52 Punkten vor Neuseeland (38) und Großbritannien (33). Selbst ein Sturz von Kluge 49 Runden vor Schluss bei einem unbedrängten Wechsel mit Reinhardt konnte das Duo nicht aus dem Konzept bringen.

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Volkskongress billigt Pläne für kontroverses Gesetz in Hongkong

Chinas Volkskongress hat die Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt. Der Beschluss fiel am Donnerstag zum Abschluss der Jahrestagung des Parlaments in Peking. Kritiker fürchten einen weitgehenden Eingriff in die Autonomie der früheren britischen Kronkolonie und heutigen chinesischen Sonderverwaltungsregion.