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Preußen-Stiftung: Keine Rückgabe des Welfenschatzes

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird den Welfenschatz nicht zurückgeben. Das teilte Stiftungspräsident Hermann Parzinger mit. In den Verhandlungen sei kein unzulässiger Druck ausgeübt worden. Es gebe deutliche Hinweise, dass sich Preußen vertragstreu verhalten habe. Die Erben von vier in der NS-Zeit verfolgten jüdischen Kunsthändlern hatten die Rückgabe des Welfenschatzes gefordert. Er gilt als größter deutscher Kirchenschatz im Eigentum einer öffentlichen Kunstsammlung.

Preußen-Stiftung: Keine Rückgabe des Welfenschatzes

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird den Welfenschatz nicht zurückgeben. Das teilte Stiftungspräsident Hermann Parzinger mit. In den Verhandlungen sei kein unzulässiger Druck ausgeübt worden. Es gebe deutliche Hinweise, dass sich Preußen vertragstreu verhalten habe. Die Erben von vier in der NS-Zeit verfolgten jüdischen Kunsthändlern hatten die Rückgabe des Welfenschatzes gefordert. Er gilt als größter deutscher Kirchenschatz im Eigentum einer öffentlichen Kunstsammlung.

Parzinger erhält Reuchlin-Preis 2011

Berlin/Pforzheim (dpa) - Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, wird mit dem Reuchlin-Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften geehrt. Die mit 12 500 Euro dotierte Auszeichnung wird auf Vorschlag der Stadt Pforzheim verliehen, des Geburtsortes des Humanisten Johannes Reuchlin. Parzinger habe als Archäologe die Bedeutung der Geisteswissenschaften im öffentlichen Bewusstsein gestärkt, hieß es nach einer Mitteilung der Stiftung zur Begründung am Donnerstag in Berlin.