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Heidelberger Druckmaschinen mit deutlich mehr Verlust

Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr drastisch höhere Verluste gemacht. Nach Steuern fiel ein Minus von 690 Millionen Euro an, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz sank um elf Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Im Januar hatte Heideldruck noch ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht gestellt.

Heidelberger Druckmaschinen übernimmt Unternehmen Docufy

Die Firma Heidelberger Druckmaschinen hat das Bamberger Software-Unternehmen Docufy übernommen. Der Schritt erfolge im Rahmen der digitalen Wachstumsstrategie des Maschinenbauers, sagte ein Sprecher am Dienstag. Docufy erstellt Softwarelösungen für die Technische Dokumentation. Das Unternehmen hatte zuletzt rund 80 Mitarbeiter und einen Umsatz von rund 6,5 Millionen Euro. Geplant sind IT-Lösungen etwa für Auto- und Maschinenbau und Medizintechnik.

Erste Kündigungen bei Heidelberger Druckmaschinen

Der Druckmaschinen-Marktführer Heidelberger Druckmaschinen hat beim Abbau von 2500 Stellen die ersten betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Betroffen sei eine einstellige Zahl von Mitarbeitern, bestätigte das Unternehmen am Freitag einen Bericht der «Rhein-Neckar-Zeitung». Sie wurden nach dem 1. Oktober 2007 eingestellt und profitierten nicht vom Zukunftssicherungsvertrag, der alle anderen Beschäftigten vor Kündigung schützt. Das Unternehmen habe sich nicht mit ihnen auf andere Maßnahmen einigen können.

Wechsel im Vorstand von Heidelberger Druckmaschinen

Heidelberg (dpa) - Wechsel im Vorstand von Heidelberger Druckmaschinen: Marcel Kießling, bislang Vorstand Vertrieb und Services, verlässt den Maschinenbauer zum 31. März, wie das Unternehmen am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Dem 53-Jährigen folgt der Diplom-Ingenieur Harald Weimer (49) nach. Der Wechsel hänge mit der Neuausrichtung des Unternehmens zusammen, hieß es von Heideldruck. Weimer habe sowohl Erfahrung im Offset-Druck als auch im Digitaldruck, sagte ein Sprecher.

Heidelberger Druck soll staatliche Hilfe bekommen

Der Maschinenbauer Heidelberger Druck soll staatliche Hilfe bekommen. Der Lenkungsausschuss habe den Antrag positiv bewertet, teilte das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mit. Ein Sprecher wollte allerdings keine Details nennen. Medienberichten zufolge hofft die Heidelberger Druckmaschinen AG auf einen Kredit der staatlichen KfW-Bankengruppe über 300 Millionen Euro und eine Bürgschaft über 400 Millionen Euro. Welche Art von Hilfe befürwortet wurde, wollte der Ministeriumssprecher nicht sagen.

EU unterstützt Ex-Mitarbeiter von Heidelberger Druck

Straßburg (dpa/lsw) - Knapp 1200 entlassene Mitarbeiter der angeschlagenen Heidelberger Druckmaschinen AG bekommen Unterstützung von der EU. Das Europaparlament beschloss am Dienstag ein Hilfspaket von 8,3 Millionen Euro für die Anfang des Jahres entlassenen Beschäftigten. Das Geld stammt aus dem EU-Globalisierungsfonds und soll vor allem für Schulungen und Fortbildung einsetzt werden. „Das Geld wird den 1181 ehemaligen Arbeitnehmern helfen, neue Jobs zu finden“, teilte das Parlament in Straßburg mit.