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Cipollini gewinnt 18. Etappe des Giro dItalia

Mario Cipollini hat die 18. Etappe des Giro dItalia gewonnen. Es war der 5. Triumph des Italieners bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Vor dem Start in Rovereto hatte Jens Heppner aus Gera die Tour wegen Kniebeschwerden aufgegeben. Der 37- Jährige war elf Tage im Rosa Trikot des Spitzenreiters gefahren.

Radprofi Sella gesteht Doping und nennt Lieferant

Der italienische Radprofi Emanuele Sella hat Blutdoping mit dem EPO-Präparat CERA gestanden. Bei der Anhörung vor der Anti-Doping-Kommission des Nationalen Olympische Komitee Italiens (CONI) nannte der dreifache Giro dItalia-Etappensieger in Rom auch seinen EPO-Lieferanten.

Sella war bei einer unangekündigten Dopingkontrolle am 23. Juli positiv getestet worden. Wie sein bereits zuvor geständiger Landsmann Riccardo Ricco hofft Sella nun auf eine Reduzierung der Dopingsperre von 24 auf 12 Monate.

Heppner gibt beim Giro auf

Nach rosigen Zeiten im Trikot des Spitzenreiters endete die Italien-Rundfahrt für Jens Heppner als «Giro der Leiden». Wegen akuter Kniebeschwerden hat der Telekom-Profi aus Gera den 85. Giro dItalia aufgegeben.

Am Morgen vor der 18. Etappe von Rovereto nach Brescia über 143 km musste der 37-Jährige den Folgen seines schweren Sturzes am Passo Pordoi Tribut zollen.

«Jens hatte am Morgen Fieber auf Grund seiner schweren Schürfwunden.

Dopingsünder Basso kehrt zurück

Dopingsünder Ivan Basso kehrt nach Ablauf seiner zweijährigen Sperre am 24. Oktober in den Profi-Radrennsport zurück. Der Giro/dItalia-Sieger von 2006 unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit dem Liquigas-Rennstall, für den er erstmals im Frühjahr 2009 antreten wird.

«Ich werde wieder so stark werden, wie bei meinem Giro-Sieg», kündigte der 30-jährige Italiener an. Er habe beim Angebot des Mailänder Rennstalls keine Sekunde gezögert, obwohl ihn mindestens sechs weitere Teams umworben hätten.

Cipollinis vergebliche Jagd auf den Rekord

Mario Cipollini ist beim 86. Giro dItalia weiter vergeblich auf der Jagd nach seinem 41. Etappensieg. Der 37 Jahre alte Weltmeister aus Italien musste sich auf dem sechsten Tagesabschnitt im Massenspurt des Feldes erneut geschlagen geben und die Dominanz seines Landsmannes Alessandro Petacchi anerkennen.

Der Führende in der Gesamtwertung schaffte auf dem 222 km langen Abschnitt von Maddaloni nach Avezzano bereits seinen dritten Etappensieg vor Isaac Galvez (Spanien) und Jan Svorada (Tschechien).

Gesperrt

CERA-Doping: Zwei Jahre Sperre für Di Luca

Rom (dpa) - Der italienische Radprofi Danilo Di Luca ist wegen Dopings zu einer Sperre von zwei Jahren verurteilt worden. Außerdem belegte das Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) den Gewinner des Giro dItalia 2007 mit einer Geldstrafe in Höhe von 280 000 Euro.

Nach Überzeugung der Richter in Rom hat sich der Italiener beim Giro im vergangenen Jahr mit dem Epo-Präparat CERA gedopt. Die Anklage hatte eine Sperre von drei Jahren gefordert.

Jan Ullrich hat noch viele Ziele

Rad-Olympiasieger Jan Ullrich (Scherzingen/Schweiz) will in den nächsten Jahren seinen zweiten Sieg bei der Tour de France feiern und auch beim Giro dItalia ganz oben stehen.

«Ich habe noch viel vor. Es geht darum, ein schlagkräftiges Team für die nächsten Jahre aufzubauen, das mir bei der Tour helfen kann», teilte der gebürtige Rostocker auf seiner Internetseite mit.

Ullrich will diese Ziele, zu denen im nächsten Jahr auch die Verteidigung von Olympia-Gold im Straßenrennen gehört, aber nicht alle auf 2004 konzentriert ...

Dopingermittlungen gegen Di Luca eingestellt

Ein Gericht im italienischen Pescara hat das Doping-Ermittlungsverfahren gegen Giro dItalia-Sieger Danilo Di Luca eingestellt. Dies teilte sein Rennstall Liquigas mit.

Di Luca ist auch nach Meinung der Staatsanwaltschaft nicht in die sogenannte «Oil for Drug»-Affäre verwickelt. «Ich war immer von der Einstellung des Verfahrens überzeugt, dennoch ist meine Erleichterung groß», sagte Di Luca.

Nun gehe er gelassen in die Anhörung der Antidoping-Kommission in Rom zu Chef-Ermittler Ettore Torri.

Hintergrund: Die vier Todesfälle beim Giro dItalia

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die vier tödlichen Unfälle in der Geschichte des Giro d´Italia.

1952: Der italienische Rennfahrer Orfeo Ponsin prallte auf der vierten Etappe bei einer Abfahrt gegen einen Baum.

1976: Der Spanier Juan Manuel Santisteban stürzte auf der ersten Etappe des Giro in Catania und erlag einem Schädelbasisbruch.

1986: Der Italiener Emilio Ravasio stürzte auf einer Etappe in Palermo.

Giro-Direktor will gemeinsamen Anti-Dopingkampf

Die Organisatoren des Giro dItalia wünschen sich bei der Italien-Radrundfahrt gemeinsame Dopingkontrollen von Sport und Staat.

«Ich hoffe, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur, der Internationale Radsportverband und das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) so zusammenarbeiten wie bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin», sagte Giro-Direktor Angelo Zomegnan in einem Interview der «La Gazzetta dello Sport». Zomegnan begrüßte ausdrücklich auch den Einsatz der italienischen Gesundheitspolizei (NAS), die im Auftrag der ...