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GEW eröffnet bundesweiten Gewerkschaftstag in Freiburg

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eröffnet heute in Freiburg ihren 28. bundesweiten Gewerkschaftstag. 432 Delegierte aus ganz Deutschland beraten fünf Tage lang die Bildungs- und Gewerkschaftspolitik der nächsten vier Jahre. Die Eröffnungsreden halten Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann. Zudem sind Vorstandswahlen geplant. Die GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe tritt nach vier Jahren im Amt erneut an, sie ist einzige Kandidatin.

Lehrerin unterrichtet

Lehrergewerkschaft GEW steigert Mitgliederzahl auf 49 000

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Lehrergewerkschaft GEW hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen fünf Jahren zehn Prozent mehr Mitglieder geworben. Die Gewerkschaft habe inzwischen 49 000 Mitglieder, wie die GEW am Sonntag in Stuttgart mitteilte. Vor allem Lehrer an Sonderschulen (plus 22 Prozent) und Gymnasien (plus 12 Prozent) hätten den Anstieg ausgemacht. Mit diesem Trend sieht sich die GEW laut einem Sprecher in ihrer politischen Arbeit bestätigt.

Personalmangel: Erzieherinnen-Gewerkschaft schlägt Alarm

Die Bildungsgewerkschaft GEW verlangt von der Landesregierung, auf den geplanten Kinderbildungspass zu verzichten und das Geld stattdessen in die Kitas zu investieren. „Grüne und CDU haben offenbar nicht gemerkt, dass die Kitas in unserem Land immer weniger in der Lage sind, die erforderliche Qualität sicherzustellen“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, am Donnerstag in Stuttgart. Etwa 6000 Fachkräfte fehlten.

GEW kritisiert türkischen Konsulatsunterricht an Schulen

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat ihre Kritik am Türkischunterricht durch sogenannte Konsulatslehrkräfte erneuert. Derzeit seien 503 dieser Lehrer im Einsatz, entsandt und finanziert vom türkischen Bildungsministerium, berichtet die „Welt am Sonntag“. Was im muttersprachlichen Unterricht durch Konsulatslehrkräfte gelehrt werde, entziehe sich vollständig der Zuständigkeit und Aufsicht durch deutsche Schulbehörden, sagte Doro Moritz, GEW-Vorsitzende in Baden-Württemberg, der Zeitung.

GEW für Entlastung der Lehrer

Angesichts des Lehrermangels möchte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Lehrerberuf attraktiver machen und dringt auf eine Arbeitsentlastung der Pädagogen. Dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte die GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe: „Die Kultusminister müssen die Lehrer von Aufgaben entlasten, zum Beispiel beim Zeugnisschreiben. Das müssen die Lehrer doch nicht mehr selbst händisch schreiben und kopieren.“ Stattdessen könnten Bürofachkräfte diese Aufgaben erledigen.

GEW: Gemeinschaftsschule braucht Gymnasiallehrer

Die Arbeit an den geplanten Gemeinschaftsschulen ist aus Sicht der Lehrergewerkschaft GEW für Gymnasiallehrer noch zu unattraktiv.

Dennoch seien sie unverzichtbar für den Erfolg der neuen Schulart, sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. „Um die Gemeinschaftsschule zu einer wirklichen Alternative zum gegliederten Schulsystem zu machen, müssen sich die Eltern darauf verlassen können, dass Lehrerkräfte aller Schularten dort unterrichten, also auch Gymnasiallehrer.

Gewerkschaft GEW: CDU verpasst Chance in Schulpolitik

Frankfurt (dpa) - Die Bildungsgewerkschaft GEW wirft der CDU vor, die Chance für eine zukunftsfähige Schulpolitik verpasst zu haben. Mit den Plänen der Partei werde das Schulsystem noch unübersichtlicher, beliebiger und chaotischer, erklärte GEW-Chef Ulrich Thöne. Die CDU hatte sich auf ihrem Parteitag in Leipzig dafür ausgesprochen, Haupt- und Realschulen künftig in Oberschulen zusammenzufassen. Laufen eigenständige Haupt- und Realschulen gut, sollen diese aber erhalten bleiben.

Lehrergewerkschaft GEW: Länder sollen Mathe-Abi überprüfen

Angesichts der Proteste gegen das jüngste Mathematik-Abitur fordert die Lehrergewerkschaft GEW eine Überprüfung in den Ländern, in denen sich viele Schüler von den Aufgaben überfordert gefühlt haben - und gegebenenfalls eine Heraufsetzung der Noten. Die betreffenden Kultusministerien müssten sich mit den Schülern zusammensetzen, sagte GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im Fall zahlreicher Beschwerden müsse sich eine Fachkommission noch einmal mit den Aufgaben befassen.