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Günter Netzer

Netzer hält Millionen-Ablösesummen für „amoralisch“

Der frühere Welt- und Europameister Günter Netzer sieht die Entwicklung der Ablösesummen im Fußball kritisch.

„Gerade was die Ablösesummen betrifft, das ist amoralisch. Das ist nicht gesund, und es ist auch nicht verständlich“, sagte der 75-Jährige der Zeitung „Badische Neueste Nachrichten“. „Von mir aus soll der Superstar Lionel Messi noch doppelt und dreimal so verdienen. Er hat es verdient“, sagte Netzer. „Aber bei mittelmäßigen Spielern ist so eine Inflation der Werte entstanden, die ich nicht besonders schätze und die man auch ...

Günter Netzer lächelt in die Kamera

Netzer lobt Winnie Schäfer: „charakterlich einwandfrei“

Der frühere Welt- und Europameister Günter Netzer hat den ehemaligen Bundesliga-Trainer Winnie Schäfer als „charakterlich einwandfrei“ gerühmt. „Er hat in Mönchengladbach nicht den totalen Durchbruch geschafft, aber er war ein toller Kamerad und ein wertvoller Spieler für unsere Gemeinschaft“, sagte Netzer (75) kurz vor Schäfers 70. Geburtstag der Zeitung „Badische Neueste Nachrichten“ (Mittwoch). „Er war immer konsequent und charakterlich fest. Und das hat sich in seiner späteren Laufbahn als Trainer fortgesetzt.

Günter Netzer

Netzer lobt Leverkusener Havertz: „Er wird es machen“

Der frühere Welt- und Europameister Günter Netzer traut Kai Havertz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen eine große Karriere zu.

„Er ist ein toller und sehr intelligenter Spieler. In jeder Aktion hat er etwas Vernünftiges vor. Das muss nicht alles gelingen, aber der Ansatz ist der richtige“, sagte der 75-Jährige dem Nachrichtenportal „t-online.de“.

Der Leverkusener Nationalspieler sei nicht der klassische Spielmacher wie zu seinen Zeiten, meinte Netzer.

Bastian Schweinsteiger

Netzer lobt Schweinsteiger: „Er darf keine Hemmungen haben“

Günter Netzer hat Bastian Schweinsteiger für dessen ersten Auftritt als ARD-Fußballexperte gelobt.

„Ich kann die ARD nur beglückwünschen zu dieser Verpflichtung. Bastian Schweinsteiger ist eine große Figur, eine Persönlichkeit im deutschen Fußball, die ich sehr, sehr schätze“, sagte Netzer der Deutschen Presse-Agentur nach Schweinsteigers Premiere am Wochenende beim DFB-Pokalfinale.

Dennoch sieht der ehemalige TV-Experte Netzer beim Weltmeister von 2014 noch Verbesserungspotenzial.

Netzer würdigt Beckenbauer: „Das große Glück des Fußballs“

Sein langjähriger Weggefährte Günter Netzer hat Franz Beckenbauer zum 75. Geburtstag an diesem Freitag als „das große Glück des deutschen Fußballs“ gewürdigt. „Er war der Beste. Ist der Beste. Und es gibt keinen Besseren, der ihm folgen könnte“, sagte der frühere Nationalspieler, der mit Beckenbauer als Spieler 1974 Weltmeister und 1972 Europameister geworden war, dem „Sportbuzzer“.

„Einen Menschen wie Franz Beckenbauer kann man nicht beschenken.

Günter Netzer

Netzer über Weisweiler: Der Respekt ist noch immmer enorm

Günter Netzer hat seinen ehemaligen Trainer Hennes Weisweiler in den höchsten Tönen gelobt. „Er hat Borussia Mönchengladbach gemacht. Er hat mich gemacht. Vor allem hat er mich machen lassen“, sagte Netzer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Der Respekt vor Weisweiler sei noch immer enorm: Ende der Siebziger habe Weisweiler Netzer das Du angeboten, sagte Netzer. Er habe die große Geste der Trainerlegende nie erwidern können. „Mein Respekt vor ihm war viel zu groß, als dass ich ihn je hätte duzen können“.

Günter Netzer

Netzer erinnert sich an Gladbachs Israel-Reise: Begeisternd

Ein Akt der Völkerverständigung? Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Günter Netzer verschwendete im Vorfeld keinen Gedanken daran, dass die Israel-Reise mit Borussia Mönchengladbach vor 50 Jahren politisch bedeutsam war.

Er und seine Mitspieler wie Jupp Heynckes oder Berti Vogts hatten zunächst ganz andere Dinge im Kopf, erinnert sich Netzer in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Herr Netzer, am 23. Februar 1970 reisten sie mit Borussia Mönchengladbach als erster Bundesligist nach Israel.

Prozess um Fußball-WM 2006

Zunächst keine Zeugenaussagen in Sommermärchen-Prozess

Weder FIFA-Ex-Präsident Josef Blatter noch Ex-Fußballprofi Günter Netzer werden vorerst im Sommermärchen-Prozess um dubiose deutsche Millionenzahlungen aussagen.

Das schweizerische Bundesstrafgericht in Bellinzona geriet mit seinem Verfahrensplan in Verzug. Die für diesen Tag geplanten Zeugenaussagen von Blatter und Netzer wurden verschoben.

Bei dem Prozess geht es um möglicherweise dunkle Machenschaften im Zusammenhang mit der deutschen Fußball-WM 2006.

Rekord-Nationalspieler

Matthäus traut Mönchengladbach die Champions League zu

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus traut Borussia Mönchengladbach am Ende der Bundesliga-Saison einen Platz unter den ersten Vier und somit die direkte Qualifikation für die Champions League zu.

„Attraktiv, offensiv, selbstbewusst und erfolgreich, das zeichnet die Elf vom Niederrhein aus, und das ist eine Bereicherung für die ganze Liga“, schrieb der 58-jährige ehemalige Fußballprofi in seiner Kolumne beim Pay-TV-Sender Sky. „Gladbach wird bis zum Ende oben in der Tabelle mitmischen und mindestens einen Champions-League-Platz ...

Theo Zwanziger

Früherer DFB-Chef Zwanziger: „Schweizer Justiz gescheitert“

Der in der Schweiz angeklagte frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, hat die Schweizer Justiz kritisiert.

Sie habe den wirklichen Zahlungszweck einer deutschen Millionenüberweisung im Zusammenhang mit der WM 2006 in Deutschland nicht aufgeklärt, sagte Zwanziger der „Schweiz am Wochenende“. Am „zentralen Punkt ist die Schweizer Justiz gescheitert“, zitiert die Zeitung Zwanziger.

Ob er am 9. März vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona erscheine, sei noch unklar.