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Rowohlt-Preis für Übersetzer für Frank Heibert

Hamburg (dpa) - Der Übersetzer Frank Heibert erhält den mit 15 000 Euro dotierten Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis.

Vor allem für das Meisterwerk des amerikanischen Autors Don DeLillo „Unterwelt“ habe Heibert eine Sprache gefunden, die diesem Roman auch in Deutschland zu einem großen Erfolg verholfen habe, teilte die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung mit Sitz in Hamburg am Sonntag mit. Auch andere große Autoren wie Mark Twain, Tobias Wolff und Richard Ford habe der in Berlin lebende 51-Jährige exzellent ins Deutsche übertragen.

Richard Ford beklagt politische Situation in den USA

Frankfurt/Main (dpa) - US-Bestsellerautor Richard Ford hat die Situation in seinem Land mit zwei sich unversöhnlich gegenüberstehenden politischen Lagern beklagt.

Das wirtschaftliche Abrutschen der USA habe die Situation verschärft, sagt Ford am Donnerstagabend bei einer Lesung vor mehreren hundert Besuchern im Frankfurter Schauspiel im Rahmen der Buchmesse. Um die aufgeheizte Lage in einem Roman zu verarbeiten, müsse er alles noch „einsickern“ lassen.

«Zazie in der Metro»

Queneaus „Zazie in der Metro“ neu übersetzt

Für Zazie, mit ihren 13 Jahren rotzfrech, abenteuerlustig und einfach nicht umzuhauen, wird es in diesem Buch mehrfach „Zeit, die Fresse vom nächsten Lustmolch mal in Augenschein zu nehmen“.

Dabei hat ihre Mutter mit dem lautmalerisch auffälligen Nachnamen Grossestittes sie doch extra zwei Tage und vor allem Nächte beim tuntig-schwulen Onkel Gabriel in Paris geparkt, um solchen Gefahren vorzubeugen. Auch Zazie ist aber sonnenklar, dass es der Mutter vor allem um freie Bahn für sich mit dem neuen Liebhaber geht.

Raymond Chandler - Der große Schlaf

Krimis von Raymond Chandler in einer Neuausgabe

Einst waren die berühmtesten Detektive Europäer. Der Pfeifenraucher Sherlock Holmes. Der Moustache-Träger Hercule Poirot. Und natürlich Miss Marple, die weißhaarige Dame mit dem Strickzeug.

Doch dann betrat ein Amerikaner mit Zigarette zwischen den Lippen und Whiskyflasche in der Hand die Krimi-Weltbühne: Philip Marlowe. Mit ihm wurde alles anders. Der King of Cool. Ebenso schlagfertig wie abgebrüht, zynisch und illusionslos, aber auch melancholisch mit einem weichen Herzen.

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse

Die Nominierungen für den «Preis der Leipziger Buchmesse» 2008 stehen fest. Nach Sichtung von 750 Büchern wurden 15 Frauen und Männer für die Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung ausgewählt, teilte die Leipziger Buchmesse mit.

In der Belletristik sind es Jenny Erpenbeck für «Heimsuchung», Sherko Fatah («Das dunkle Schiff»), Clemens Meyer («Die Nacht, die Lichter»), Ulrich Peltzer («Teil der Lösung») und Feridun Zaimoglu («Liebesbrand»).

Richard Ford erzählt meisterhaft vom Verlust

Berlin (dpa) - Todsünde oder genial? Richard Ford beginnt seinen neuen Roman mit einer Mini-Inhaltsangabe samt Einordnung des zu Erwartenden.

„Zuerst will ich von dem Raubüberfall erzählen, den meine Eltern begangen haben. Dann von den Morden, die sich später ereigneten. Der Raubüberfall ist wichtiger, denn er war eine entscheidende Weichenstellung in meinem Leben und in dem meiner Schwester.“ 464 Seiten später klappt man „Kanada“ überwältigt zu.

Iris Hanika

Leipziger Buchpreis: Vier Autorinnen auf der Shortlist

Der Jury-Chef für den Preis der Leipziger Buchmesse, Jens Bisky, nutzt wenige Worte, um die Auswahl in der Kategorie Belletristik zusammenzufassen. «Vier Frauen und ein Mann» haben es in diesem Jahr auf die Liste geschafft, sagt er. Damit ist der Anteil der Autorinnen so hoch wie nie zuvor.

Hoffnungen können sich Iris Hanika («Echos Kammern»), Judith Hermann («Daheim»), die 96-jährige Österreicherin Friederike Mayröcker («da ich morgens und moosgrün.

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse

750 Bücher haben die sieben Juroren in den vergangenen Wochen begutachtet. Nun stehen die Nominierten für den «Preis der Leipziger Buchmesse» 2008 fest. 15 Frauen und Männer wurden für die Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung ausgewählt.

Die Autoren gehören überwiegend der mittleren und jüngeren Generation an. Dies habe sich bereits durch die Einreichungen so ergeben, sagte der Juryvorsitzende Ulrich Greiner, Literaturchef der Wochenzeitung «Die Zeit».