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Spanien will keine Klingen an Grenzzäunen mehr

Ungeachtet des spektakulären Flüchtlingsansturms vom Donnerstag hält die spanische Regierung an ihren Plänen fest, die umstrittenen messerscharfen Klingen an den Grenzzäunen der Afrika-Exklaven Ceuta und Melilla zu entfernen. „Die Entfernung soll unverzüglich erfolgen“, sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska in einem Radiointerview. Am Donnerstag waren mehr als 600 Flüchtlinge von marokkanischem Gebiet aus gewaltsam in Ceuta eingedrungen.

Spanien wird „Aquarius“-Insassen wie andere Flüchtlinge behandeln

Spanien wird die Insassen des von Italien abgewiesenen Flüchtlingsschiffes „Aquarius“ genauso wie andere Migranten behandeln. Das sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska in einem Radiointerview. „Wir werden wie immer jeden Fall einzeln prüfen“, sagte der Minister. Die neue sozialistische Regierung Spaniens hatte am Montag die Bereitschaft zur Aufnahme der insgesamt 629 Flüchtlinge bekanntgegeben, nachdem Italien nach Rettungsaktionen am Wochenende der „Aquarius“ die Einfahrt in einen Hafen verwehrt hatte.

Flüchtlingskrise: Spanien sucht europäische Lösungen

Angesichts der drastisch gestiegenen Anzahl von Flüchtlingen an der andalusischen Küste sucht die Regierung in Madrid fieberhaft nach Lösungen - sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer und afrikanischer Ebene. Innenminister Fernando Grande-Marlaska reiste zu Gesprächen nach Mauretanien, nachdem er am Wochenende bereits die Seenotretter und die Polizei in Andalusien besucht hatte. Er betonte, die Situation an der Costa de la Luz sei bislang „unter Kontrolle“.

Flüchtlinge an der spanischen Küste

Mehr als 1400 Flüchtlinge vor der Südküste Spaniens gerettet

Die spanische Seenotrettung hat vor der Südküste des Landes innerhalb von drei Tagen mehr als 1400 Flüchtlinge auf mehreren Dutzend Booten gerettet.

Allein am Freitag seien 888 Migranten im Alborán-Meer und in der Straße von Gibraltar im westlichen Mittelmeer aufgegriffen worden, teilten die Behörden auf Twitter mit. Am Samstag seien weitere 334 Menschen gerettet worden, am Sonntag bis zum Nachmittag rund 200, die auf 20 kleinen Schlauchbooten von Nordafrika aus in See gestochen seien, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press am ...

Proteste in Katalonien

Proteste in Katalonien: Festnahmen und Verletzte

Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hat ihre Proteste gegen die harten Gerichtsurteile für neun katalanische Separatistenführer fortgesetzt.

In fünf Städten der Region im Nordosten Spaniens beteiligten sich zahlreiche Bürger an „Märschen für die Freiheit“, die am Freitag in Barcelona zusammenfließen sollen. Dabei blieb es zunächst friedlich. In den vergangenen Tagen war es in Barcelona und anderen Orten zu gewalttätigen Aktionen und schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

Migranten in Spanien

Spanien setzt auf Notlager und Abschiebungen

Zur Lösung der sich dramatisch zuspitzenden Migrationskrise auf den Kanarischen Inseln setzt Spanien auf die Errichtung von Notlagern für Tausende - aber auch auf schnellere Abschiebungen ungeachtet der Corona-Pandemie.

Zu diesem Zweck startete die linke Regierung in Madrid eine diplomatische Offensive in den Herkunftsländern der Migranten.

Seit Wochen wagen immer mehr Afrikaner die gefährliche Überfahrt auf die Kanaren. In diesem Jahr trafen bereits mehr als 18.

Flüchtlinge auf der «Aquarius»

„Aquarius“ muss Route nach Valencia ändern

Die Odyssee des Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ auf dem Weg nach Spanien geht weiter. Wegen schlechten Wetters und bis zu vier Meter hohen Wellen musste das Schiff seine Route auf dem Weg ins spanische Valencia ändern.

Mindestens 80 ohnehin erschöpfte Migranten mussten behandelt werden, weil sie seekrank waren, wie die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mitteilte. Die „Aquarius“, die mit zwei italienischen Schiffen Kolonne fährt, befand sich am Donnerstag nahe der Ostküste Sardiniens.

Brennende Straßenbarrikade

Nach neuer Krawallnacht in Katalonien: Madrid erhöht Druck

Nach der fünften Krawall-Nacht in Serie im katalanischen Unabhängigkeitskonflikt hat die spanische Zentralregierung den separatistischen Regionalpräsidenten Quim Torra erneut zu einer klaren Verurteilung der Gewalt aufgefordert.

Auf den Vorschlag von Torra für ein Treffen mit dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez antwortete Madrid, erst müsse das Gesetz respektiert werden, dann könne es auch einen Dialog geben. Torra hatte sich am Mittwoch zwar für ein Ende der Gewalt ausgesprochen, diese aber nach Ansicht der ...

Ranghohe ETA-Terroristen in Frankreich gefasst

Die französische Polizei hat nahe Dijon im Osten des Landes zwei ranghohe mutmaßliche Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA gefasst.

Einer von ihnen sei Asier Eceiza (30), der als Stellvertreter des seit langem gesuchten ETA-Militärchefs Mikel Garikoitz Aspiazu alias «Txeroki» gilt, teilte die spanische Polizei am Freitagabend in Madrid mit. Mit ihm sei eine Frau festgenommen worden, die dem am Dienstag in Spanien zerschlagenen Terrorkommando «Vizcaya» angehört habe.

Migranten treffen in Malaga ein

Flüchtlingskrise in Andalusien: Erstaufnahmezentrum öffnet

Angesichts der drastisch gestiegenen Anzahl von Flüchtlingen an der andalusischen Küste sucht die Regierung in Madrid fieberhaft nach Lösungen - sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer und afrikanischer Ebene.

Innenminister Fernando Grande-Marlaska reiste am Montag zu Gesprächen nach Mauretanien, nachdem er am Wochenende bereits die Seenotretter und die Polizei in Andalusien besucht hatte.

Der Minister betonte, die Situation an der Costa de la Luz sei bislang „unter Kontrolle“.