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 Eine gute Saison spielt Aufsteiger FV Bad Saulgau (rechts: Sandro de Vittorio) bislang, die Niederlage gegen den SV Bad Buchau

Das zarte Pflänzchen FV Bad Saulgau

Der Ball ruht. Am 29. Oktober hat der Württembergische Fußball-Verband (WFV) entschieden, die Saison zu unterbrechen. Spiele und Training sind untersagt, um die Corona-Pandemie in Griff zu bekommen. Seit dieser Woche steht nun auch offiziell fest: 2020 wird es keine Fußballspiele mehr geben. Die „Schwäbische Zeitung“ blickt in der fußballlosen Zeit hinter die Kulissen einiger Klubs. Dieses Mal geht es um den Bezirksligaufsteiger und Tabellensiebten FV Bad Saulgau.

 Der FC Krauchenwies/Hausen (links Patrick Vogler) hat das schon hinter sich, was andere Vereine vermutlich noch vor sich haben:

Die Zahl der Zusammenschlüsse steigt

Der demografische Wandel lässt sich auch in der Region nicht aufhalten. Die Sportvereine spüren das und haben mit den Folgen zu kämpfen, auch im früher so verwöhnten Fußball. Sigmar Störk, Spielleiter Aktive und Jugend im Bezirk Donau, sagt: „Andere Sportarten hatten dieses Problem schon vor zehn Jahren. Wir haben es jetzt.“ Diesen zeitlichen Vorsprung dürfe man nicht verspielen und die Erfahrungen der anderen Verbände nicht unbeachtet lassen. Noch vor zehn Jahren standen viele Klubs personell noch ganz anders da, hatten genügend Jugendspieler.

Markus Blum

Vereine zeigen Verständnis

Die „Schwäbische Zeitung“ hat einige Stimmen aus der Region zur Saisonunterbrechung im Amateurfußball zusammengetragen. Im Wesentlichen herrscht Verständnis und Zustimmung zum Vorgehen der Bundes- und der Landesregierungen.

Eine jähe Vollbremsung durch die Saisonunterbrechung erlebt der Lauf des famos gestarteten Aufsteigers TSV Riedlingen, derzeit Tabellenzweiter der Landesliga, punktgleich mit Spitzenreiter FC Albstadt. Markus Blum, Abteilungsleiter der Rothosen, sagt: „Dass der Spielbetrieb ab Montag unterbrochen wird, war ja ...