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Schach: WM-Match Kasparow - Ponomarjow abgesetzt

Der Schach-Weltverband FIDE hat das im September in Jalta geplante WM-Match zwischen Weltmeister Ruslan Ponomarjow (Ukraine) und Garri Kasparow (Russland) abgesetzt.

FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow aus Russland begründete seine Entscheidung auf einer Pressekonferenz in Moskau damit, dass Ponomarjow den vorliegenden WM-Vertrag nicht unterzeichnet habe. Die nächste FIDE-Weltmeisterschaft soll nach Angaben von Iljumschinow wieder im K.

Deutsche Großmeister bei Schach-WM

Vier Großmeister aus Deutschland haben sich für die Schach-Weltmeisterschaft des Weltverbandes FIDE qualifiziert.

Nach FIDE-Angaben sind Levon Aronian (SV Wattenscheid), Alexander Graf (SG Köln-Porz), Rustem Dautov (SC Baden-Oos) und Leonid Kritz (SG Bochum) für das WM-Turnier vom 18. Juni bis 13. Juli in Tripolis (Libyen) und Valetta (Malta) startberechtigt. Die WM wird im K.o.-System entschieden. Die FIDE hat 133 Spieler nominiert. Auf der Reserveliste mit zwölf Spielern steht auch Christopher Lutz (SG Köln- Porz).

Dana Reizniece-Ozola

Lettin wird Geschäftsführerin des Schachweltverbands

Lettlands Ex-Wirtschafts- und Finanzministerin Dana Reizniece-Ozola wird neue Geschäftsführerin des Schachweltverbandes Fide.

„Das neue Jahr hat eine große Veränderung in mein Leben gebracht“, schrieb die lettische Schach-Großmeisterin und derzeitige Parlamentsabgeordnete am Montag auf Facebook. „Ich habe beschlossen, mein Mandat niederzulegen, damit ich meine ganze Zeit und Energie der Arbeit bei FIDE widmen kann.“ Der Weltverband bestätigte in einer Mitteilung die Ernennung von Reizniece-Ozola.

WM-Duell

Nächste Schach-WM im November in Sotschi

Hannover (dpa) - Die nächste Schach-Weltmeisterschaft zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen (Norwegen) und Herausforderer Viswanathan Anand (Indien) findet in Sotschi statt. Der Zweikampf soll laut Kirsan Iljumschinow, russischer Präsident des Weltverbandes FIDE, vom 7. bis 28.

November auf dem Gelände des olympischen Dorfes über die Bühne gehen. Die russische Stadt am Schwarzen Meer war im Februar Schauplatz der Olympischen Winterspiele.

Schach

Schachverband sperrt Toiletten-Betrüger für sechs Jahre

Nach einem Betrugsversuch auf der Toilette ist der tschechische Schachspieler Igor Rausis für sechs Jahre gesperrt worden. Der 58-Jährige hatte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich in der Weltrangliste verbessert.

Im Sommer kam jedoch heraus, dass er seine Konkurrenz seit 2015 regelmäßig betrogen hatte. So soll er sich etwa während eines Turniers in Straßburg beim vermeintlichen Toilettengang per Handy illegale Hilfe von einer Schachsoftware geholt haben.

FIDE vergibt Schach-WM nach Argentinien

Der Schach-Weltverband FIDE hat seine nächste Weltmeisterschaft nach Argentinien vergeben. In der Provinzstadt San Luis sollen vom 27. September bis 16. Oktober acht Großmeister um den Titel spielen.

Im Teilnehmerfeld, das von Titelverteidiger Rustam Kasimdschanow (Usbekistan) angeführt wird, befindet sich auch Judith Polgar aus Ungarn. Die Achte der FIDE-Weltrangliste hat damit als erste Frau die Chance, Weltmeister bei den Herren zu werden.

Marc Werner zeigt Simultanschach

Ein Leckerbissen für Schachfreunde bietet am heutigen Dienstag der Schachclub "Oberes Donautal" im evangelischen Gemeindehaus in Mühlheim. Im Gemeindesaal findet ab 16.30 Uhr ein öffentliches Simultanspiel gegen den Nato-Fide-Meister Marc Werner statt. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro.

Arkadi Dworkowitsch

Russe Dworkowitsch neuer Präsident des Schach-Weltverbands

Arkadi Dworkowitsch ist neuer Präsident des Internationalen Schach-Verbands FIDE. Der 46 Jahre alte Russe erhielt auf dem FIDE-Kongress im georgischen Batumi die Mehrzahl der Stimmen und setzte sich gegen den Griechen Georgios Makropoulos durch.

103 der 182 Verbände votierten für Dworkowitsch, der damit die Nachfolge seines Landsmanns Kirsan Iljumschinow antritt. Auf FIDE-Vizepräsident Makropoulos entfielen 78 Stimmen, eine Stimme war ungültig.

Iljumschinow regiert weiter Schach-Weltverband FIDE

Kirsan Iljumschinow, Präsident des Weltschachbundes FIDE, ist am Rande der Schach-Olympiade in Bled in seinem Amt bestätigt worden.

Die Generalversammlung der FIDE wählte den 40- jährigen Millionär aus der russischen Republik Kalmückien ohne Widerspruch für weitere vier Jahre. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Iljumschinow, der auch Präsident von Kalmückien ist, regiert die FIDE seit Ende 1995. Seine Methoden sind umstritten.

Magnus Carlsen

Carlsen zum dritten Mal Weltmeister im Schnellschach

Acht Siege, sieben Remis, keine einzige Niederlage: Dominator Magnus Carlsen hat sich zum dritten Mal nach 2014 und 2015 den WM-Titel im Schnellschach gesichert.

Der 29 Jahre alte Norweger schloss das Turnier in Moskau mit 11,5 Punkten ab, setzte sich souverän vor einem Trio durch und hält nun weiter die drei wichtigsten Titel: Champion des Weltverbands FIDE sowie im Schnell- und Blitzschach.

„Einigen meiner Gegner fehlte vielleicht das letzte entscheidende Quäntchen, aber um ein solches Turnier zu gewinnen, muss man eine ...