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Albaniens Regierungschef: Traum von Europa nicht verblasst

Albaniens Regierungschef Edi Rama hat sich enttäuscht über die beim EU-Gipfel ausgebliebene Entscheidung über mögliche Aufnahmegespräche mit seinem Land geäußert. Dennoch wolle sein Land am Ziel der EU-Mitgliedschaft festhalten und weitere Reformen vorantreiben, sagte Rama nach Medienberichten. „Der nächste Schritt ist die Fortsetzung der Justiz- und Wahlrechtsreformen.“ Die Teilnehmer des EU-Gipfels hatten trotz sechsstündiger Diskussion keine Einigung über den Start von Beitrittsverhandlungen erzielt.

Albanien lehnt EU-Flüchtlingslager auf eigenem Boden ab

Im Streit über die Reform der europäischen Migrationspolitik lehnt Albanien eine Errichtung von EU-Asylzentren auf seinem Staatsgebiet kategorisch ab. „Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren“, sagte Ministerpräsident Edi Rama der „Bild“-Zeitung. Dies gelte auch dann, wenn seinem Land als Gegenleistung ein EU-Beitritt in Aussicht gestellt werde. Er sei grundsätzlich dagegen, „verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand will“.

Hochrechnungen machen Regierung zum Wahlsieger in Albanien

Die Koalition von Albaniens Regierungschef Sali Berisha hat nach ersten Hochrechnungen die Parlamentswahl gewonnen. Sie erreichte klar über 50 Prozent der Stimmen, berichtete ein Fernsehsender in Tirana. Der sozialistische Oppositionsverbund unter dem Hauptstadt-Bürgermeister Edi Rama kam danach auf gut 42 Prozent der Stimmen. Nach Angaben der staatlichen Wahlkommission verlief die Abstimmung friedlich. Der Wahlkampf war von Gewalt mit Toten und Verletzten geprägt.

Kommunalwahl in Albanien beginnt trotz Oppositionsboykotts

In Albanien hat unter immensen politischen Spannungen die Kommunalwahl begonnen. Trotz des Versuchs von Staatspräsident Ilir Meta, die Abstimmung im Vorfeld abzublasen, öffneten die Wahlstationen um 7 Uhr. Rund 12 000 Polizisten waren im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Opposition, die rechte Demokratische Partei, boykottiert die Wahl. Sie wirft der Regierung der Sozialistischen Partei mit Ministerpräsident Edi Rama Wahlbetrug und Korruption vor.

Retter ziehen 46 Überlebende aus Trümmern in Albanien

Rettungskräfte haben aus den Trümmern des schweren Erdbebens in Albanien inzwischen 46 Überlebende geborgen. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der Todesopfer sei unterdessen auf 27 gestiegen. Die Zahl der Verletzten bezifferte das Ministerium auf 650. Ministerpräsident Edi Rama erklärte den Mittwoch zum nationalen Trauertag. Staatliche Institutionen senkten die albanische Flagge auf halbmast. Das Erdbeben hatte am frühen Dienstagmorgen den Westen des Balkanstaats erschüttert.

Albanien lehnt Vernichtung syrischer C-Waffen ab

Tirana (dpa) - Albanien lehnt die Vernichtung chemischer Waffen aus Syrien ab. Sein Land sehe sich dazu nicht in der Lage, sagte Regierungschef Edi Rama in Tirana. Zwar habe sein Land zunächst auf eine generelle Anfrage der USA prinzipiell zustimmend reagiert, berichtete Rama. Schließlich wolle sein Land ein verlässlicher Nato-Partner sein. Allerdings verfüge Albanien weder über die Technologie zur Zerstörung noch über Transportmöglichkeiten für diese Waffen und müsse daher die Anfrage negativ beantworten.

Verletzte bei Demonstrationen in Tirana

Bei gewaltsamen Zusammenstößen von Polizei und Demonstranten in der albanischen Hauptstadt Tirana sind am Abend mehrere Menschen verletzt worden. Tausende Demonstranten forderten vor dem Parlament erneut den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Als ein Fahrzeug in Flammen aufging und Demonstranten versuchten, in das Parlament einzudringen, setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke ein. In den darauf folgenden Zusammenstößen gab es auf beiden Seiten viele Verletzte.

Erneut gewaltsame Proteste in Tirana gegen Regierung

Bei gewaltsamen Zusammenstößen von Polizei und Demonstranten in der albanischen Hauptstadt Tirana sind am späten Abend mehrere Menschen verletzt worden. Mehrere Tausend Menschen versammelten sich zunächst vor dem Parlamentsgebäude und forderten einmal mehr den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Als Demonstranten Molotow-Cocktails und Knallkörper auf die Polizeikette vor dem Parlament warfen, setzten die Beamten Wasserwerfer und Tränengas ein, wie die Agentur ATA berichtet.

Edi Rama

Tapetenkunst von Albaniens Ministerpräsident in Rostock

Sie sind schrill-bunt und ihr Schöpfer ist Künstler und Politiker: Tapeten, die Albaniens Ministerpräsident Edi Rama künstlerisch gestaltet hat, zeigt die Rostocker Kunsthalle.

2015 habe er erstmals in Deutschland ausgestellt, sagte der Künstler und Politiker aus dem Balkanstaat bei der Eröffnung der Schau am Samstag vor rund 100 Gästen in Rostock. Eine Münchner Galerie zeigte damals Werke von ihm. Wie Albanien auf den EU-Eintritt warte, habe er lange warten müssen, um seine Kunst nun in einem Museum in Deutschland zeigen zu können.