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Linke-Frauen gehen in die Offensive

Berlin (dpa) - Der Rückzieher von Oskar Lafontaine hat die Führungskrise bei der Linken nicht beendet - im Gegenteil. Jetzt gerät auch Dietmar Bartsch unter Druck. Kommt eine weibliche Doppelspitze?

Ali und Bartsch zu Fraktionschefs der Linken gewählt

Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch sind das neue Führungsduo der Linken im Bundestag. Die Fraktion bestätigte am Dienstag den bisherigen Co-Vorsitzenden Bartsch im Amt und wählte die niedersächsische Bundestagsabgeordnete zur Nachfolgerin von Sahra Wagenknecht, die nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Dietmar Bartsch ist Bundesgeschäftsführer der Linkspartei

Dietmar Bartsch ist zum Bundesgeschäftsführer der Linkspartei gewählt worden. Der 47-Jährige erhielt auf dem Bundesparteitag in Dresden 220 von 342 gültigen Stimmen. Der Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern war bereits von 1997 bis 2002 Bundesgeschäftsführer der damaligen PDS. Nach der verheerenden Niederlage bei der Bundestagswahl 2002 übernahm er die Verantwortung und trat nicht zur Wiederwahl an. Bartsch folgt Rolf Kutzmutz nach.

Bartsch kündigt Rückzug als Bundesgeschäftsführer an

Berlin (dpa) - Der parteiintern umstrittene Linken-Politiker Dietmar Bartsch will sein Amt als Bundesgeschäftsführer abgeben. Er wird beim Parteitag Mitte Mai nicht mehr kandidieren, heißt es in Parteikreisen. Ihm wurde vorgeworfen, sich illoyal gegenüber dem Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine verhalten zu haben.

Dietmar Bartsch zieht Kandidatur um PDS-Chefsessel zurück

PDS-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zieht seine Kandidatur für das Amt des Parteichefs zurück. Dies erfuhr die dpa Abend am Rande des Parteitags in Gera. Ausschlaggebend sei der von den Delegierten angenommene Leitantrag von Parteichefin Gabi Zimmer über die Ausrichtung der PDS.

Claus kandidiert für Parteivorsitz der PDS

Der bisherige PDS-Bundestagsfraktionschef Roland Claus kandidiert überraschend für den Parteivorsitz. Das kündigte er auf dem Parteitag in Gera an. Weitere Kandidaten sind Parteichefin Gabi Zimmer und Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch.

Bartsch will sich Lafontaine nicht unterordnen

Berlin (dpa) - Der stellvertretende Linkspartei-Fraktionschef Dietmar Bartsch kann sich nicht vorstellen, sich in einem neuen Parteivorstand einem Vorsitzenden Oskar Lafontaine unterzuordnen. Bartsch bekräftigte, dass er am 2. und 3. Juni für den Parteivorsitz kandieren werde. Sein Angebot stehe. Bartsch hatte seinen Hut bereits vor einem halben Jahr in den Ring geworfen. Heute hatte auch Lafontaine seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, in die Parteispitze zurückzukehren.

Linke-Geschäftsführer Bartsch «fassungslos» über Schäuble

Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Dietmar Bartsch, hat sich «fassungslos» über die jüngsten Äußerungen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zu befürchteten nuklearen Anschlägen gezeigt. «Er schürt Ängste», sagte Bartsch in Berlin. Ziel sei es offensichtlich, die Bevölkerung zu verunsichern und so Gesetzesverschärfungen zu befördern. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse die Haltung der Regierung klarstellen.

Bartsch wird neuer Bundesgeschäftsführer der Linkspartei

Der Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch wird neuer Bundesgeschäftsführer der Linkspartei. Das gab der Vorsitzende Lothar Bisky in Berlin bekannt. Bartsch war bereits von 1997 bis 2002 Bundesgeschäftsführer der PDS. Fraktionsvize Bodo Ramelow, der ebenfalls für den Posten im Gespräch war, soll Fusionsbeauftragter für den Zusammenschluss mit der WASG werden. Zugleich bekräftigte Bisky, dass er erneut als Vizepräsident des Bundestages kandidiert.

Bartsch: Ende der Diskussion über Regierungsbeteiligung

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Partei dazu aufgerufen, die Wahlkampfdiskussion über Regierungsbeteiligung oder Opposition zu beenden. „Da gibt es eine ganz klare Antwort: Erfolgskurs“, rief er den Delegierten in seiner Parteitagsrede zu. „Wir sollten jetzt um ein starkes Ergebnis kämpfen, um das andere können wir später kämpfen.“ Als Wahlziel gab Bartsch ein zweistelliges Ergebnis aus. Bei der letzten Bundestagswahl hatte die Linke 8,6 Prozent erzielt.