Suchergebnis

Sportwissenschaftler

Froböse: Kimmich geht ziemlich großes Risiko ein

Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln, warnt vor Langzeitfolgen bei ungeimpften Sportlern durch Long-Covid.

Auch Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich, der sich noch nicht gegen das Coronavirus hat impfen lassen, gehöre zur gefährdeten Gruppe, nach einer möglichen Corona-Infektion möglicherweise an Spätfolgen zu leiden. «Das Risiko, das er hier eingeht, ist ziemlich groß.

Ingo Froböse

Sportwissenschaftler: Kimmich geht großes Risiko ein

Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln, warnt vor Langzeitfolgen bei ungeimpften Sportlern durch Long-Covid. Auch Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich, der sich noch nicht gegen das Coronavirus hat impfen lassen, gehöre zur gefährdeten Gruppe, nach einer möglichen Corona-Infektion möglicherweise an Spätfolgen zu leiden. «Das Risiko, das er hier eingeht, ist ziemlich groß. Die großen Probleme bei den nichtgeimpften Sportlern ergeben sich durch Long-Covid», sagte Froböse am ...

DOSB-Präsident Alfons Hörmann

DOSB-Chef Hörmann mahnt Vereinsmitglieder zur Treue

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat die Mitglieder und Ehrenamtler der 90.000 deutschen Sportvereine erneut zur Treue trotz Corona-Krise und Lockdown aufgerufen.

„Wir hoffen, dass die Vereinsmitglieder solidarisch zu ihren Vereinen stehen. Gerade in diesen Zeiten ist ehrenamtliches Engagement wichtiger denn je“, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Berlin. Die Vereine seien das Herz des deutschen Sports, die ehrenamtlich Engagierten die Seele, betonte Hörmann.

IOC-Präsident

Sportphilosoph: IOC ist mit dem Vatikanstaat vergleichbar

Nach Meinung des Sportphilosophen Volker Schürmann ist das Internationale Olympische Komitee mit dem Vatikanstaat vergleichbar.

«Das IOC ist nicht demokratisch, nicht gewaltenteilig organisiert. Es ist deshalb nicht mit der UN vergleichbar, wie es selbst so gerne propagiert, sondern mit dem Vatikanstaat. Es gibt auch keine Bestrebungen, das zu ändern», sagte der Wissenschaftler in einem Interview der «Mediengruppe Münchner Merkur tz». Die «maximale institutionelle Distanz» sei noch im Verhältnis zum Internationalen Sportgerichtshof ...

Experte zu Impf-Debatte: „Moralische immer wichtiger“

Medienexperte Thomas Schierl sieht die Rolle der Medien in der Debatte um den Impfstatus von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich kritisch. «Das Moralische wird in der Berichterstattung immer wichtiger», sagte der Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule in Köln der Deutschen Presse-Agentur. «Ein bisschen mehr Distanz und Überlegen würde der Sache manchmal besser tun.»

Der Sensationalismus führe dazu, dass die Glaubwürdigkeit der Medien weiter abnehme, meinte er weiter.

Hendrik Pfeiffer: Aus dem Corona-Tief zum Olympia-Hoch?

Als Hendrik Pfeiffer plötzlich selbst nicht mal mehr was schmeckte, als er in eine Zitrone biss, schrillten bei ihm «alle Alarmglocken».

Ende März war das. Nach einem eisigen Rennen in Dresden dachte der Marathonläufer vom TV Wattenscheid erst, er habe sich einen Infekt eingehandelt. Aber: Corona! Wenige Monate vor den Sommerspielen in Japan genau das, was jeder Leistungssportler fürchtet. Jetzt kämpft Pfeiffer, der die Olympia-Norm bereits gelaufen ist, um seinen «Lebenstraum».

Spazierengehen boomt in Corona-Zeiten

Spazieren gehen - Die neue Art des Freunde-Treffens

Ob in Parks, Wäldern oder zwischen Feldern: In der Corona-Krise ist der gute alte Spaziergang verstärkt in Mode gekommen.

«Das ist ja auch kein Wunder», sagt Prof. Jens Kleinert von der Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie der Deutschen Sporthochschule Köln. «Viele Orte, wo man sich normalerweise mit Freunden treffen würde, stehen momentan nicht zur Verfügung - also trifft man sich draußen.» Der Spaziergang sei zu einem «Medium des sozialen Miteinanders» geworden: «Der Park ist der neue Biergarten.

Sportökonom

Teil der Athleten bei Olympia „mental nicht voll da“

Die ungenügende mentale Präsenz von deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen und Paralympics in Tokio ist einer Studie zufolge offenbar ein bedeutender Faktor für das enttäuschende Abschneiden gewesen.

Fast ein Drittel der Spitzensportler der Olympia- und Paralympics-Kader waren bei ihrem Saisonhöhepunkt mental nicht voll präsent. Dies geht aus einer am 16. November veröffentlichten Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln im Auftrag der Deutschen Sporthilfe hervor.

Stäbler

Experte: Nach Long Covid nichts erzwingen

Long Covid unter Leistungssportlerinnen und -sportlern betrifft nach den Erfahrungen des Sportmediziners Prof. Dr. Wilhelm Bloch von der Deutschen Sporthochschule in Köln eher den Ausdauerbereich.

«Es hängt oft damit zusammen, dass bei denen spezifische Anforderungen an die Lunge und an den Stoffwechsel gestellt werden», erklärte der 62-Jährige in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Ein erhöhter Pulsschlag im Ruhe- und im Belastungsbereich sei dabei «ein Klassiker».

Ingo Froböse

Experte: Winterpause komplett sparen

Sportwissenschaftler Ingo Froböse geht davon aus, dass sich die Verletzungsanfälligkeit in der Fußball-Bundesliga nach der kurzen Winterpause deutlich erhöht.

Der Experte für Präventions- und Rehabilitationswissenschaften rechnet mit einer Steigerung von 30 Prozent. Die körperliche Überlastung werde einigen Spielern „in den nächsten Monaten leider schwere gesundheitliche Probleme bereiten“, sagte Froböse in einem Interview des „Tagesspiegel“ (Sonntag).