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Intensivstation für Covid-19 Patienten

Höhere Sterblichkeit in Deutschland

Nach dem Anstieg der Corona-Infektionen steigt auch die Zahl der Todesfälle weiter an: Nach vorläufigen Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind Mitte November etwa neun Prozent mehr Menschen gestorben als im Schnitt der Vorjahre.

Vor allem für Sachsen meldete Destatis am Freitag eine hohe Übersterblichkeit. Bundesweit starben zwischen 16. und 22. November in Deutschland mindestens 19.600 Menschen, wie das Amt in Wiesbaden mitteilte.

Staatshaushalt rutscht in der Corona-Krise tief ins Minus

Der deutsche Staat hat im Corona-Krisenjahr 2020 deutlich weniger Geld eingenommen als ausgegeben. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im vergangenen Jahr bei 4,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210114-99-21207/1

Kurzarbeit sinkt leicht

Corona-Krise lässt Zahl der Erwerbstätigen sinken

Nach 14 Jahren Wachstum ist im Corona-Jahr 2020 die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erstmals wieder zurückgegangen.

44,8 Millionen Menschen hatten im Jahresschnitt im Inland einen Arbeitsplatz oder waren selbstständig, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,1 Prozent weniger als 2019 und auch 0,2 Prozent weniger als 2018. Die Zahl der Erwerbslosen kletterte deutlich um 34,5 Prozent auf 1,85 Millionen.

Windräder

Deutsche Stromimporte 2020 deutlich gestiegen

Deutschland hat 2020 deutlich mehr Strom importiert als in den vergangenen Jahren. Bis kurz vor dem Jahreswechsel (20. Dezember) flossen im kommerziellen Stromhandel knapp 33.000 Gigawattstunden ins deutsche Stromnetz.

Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2019, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Weil zudem weniger Strom ins Ausland verkauft wurde als im Vorjahr, ist der deutsche Strom-Exportüberschuss kräftig gesunken.

Geldscheine

Corona-Krise drückt auf Löhne

Die Corona-Krise drückt auf die Verdienste der Beschäftigten in Deutschland. Die Nominallöhne lagen im dritten Quartal 2020 um 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Da die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent) blieben, ergab sich ein realer Lohnrückgang von 1,3 Prozent. Im zweiten Quartal hatte das Minus sogar 4,7 Prozent betragen.

In den Berechnungen ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht erfasst, das für viele ...

Mindestlohn

Der Mindestlohn steigt etwas - aber wie geht es weiter?

Es ist ein kleiner Schritt - aber viele Arbeitnehmer profitieren: Zum 1. Januar steigt der gesetzliche Mindestlohn von derzeit 9,35 Euro pro Stunde auf 9,50 Euro. Bereits beschlossen ist die weitere stufenweise Anhebung auf 10,45 Euro bis Mitte 2022.

Das reicht den Gewerkschaften und der SPD aber nicht. Sie fordern eine Erhöhung auf 12 Euro pro Stunde. Dagegen macht die Wirtschaft Front.

„Mir fehlt das Verständnis dafür, wenn sich in diesen schweren wirtschaftlichen Zeiten Politik und Gewerkschaften mit öffentlichen ...

«Veganuary»

BUND: Fleischersatz in Deutschland hoch im Kurs

Die aus Sicht von Medizinern und Tierschützern gute Nachricht zuerst: In Deutschland isst jeder Verbraucher seit Jahren im Schnitt immer weniger Fleisch - und Ersatzprodukte boomen.

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums lag der geschätzte Pro-Kopf-Verzehr im Jahr 2019 bei 59,5 Kilogramm pro Einwohner und damit um 2,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

„Im Jahr 2013 waren es noch etwa 66 Kilo pro Kopf“, sagte Barbara Unmüßig aus dem Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch.

Coronavirus - Schaufensterfiguren als Skelette

Rekordumsatzplus im Einzelhandel

Der Einzelhandel hat im Corona-Krisenjahr 2020 ein Rekordumsatzplus erzielt, dennoch sind die Sorgen vieler Händler groß.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Erlöse bereinigt um Preiserhöhungen (real) insgesamt um rund 4,1 Prozent. Nominal gab es ein Plus von rund 5,3 Prozent. Nach Angaben der Wiesbadener Behörde war es jeweils der höchste Zuwachs seit Beginn der Zeitreihe 1994.

Vor allem der Onlinehandel boomte, auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte machten gute Geschäfte.

Investitionsabkommen: Gespräche der EU mit China stocken

Investitionsabkommen: Gespräche der EU mit China stocken

Die seit sieben Jahren laufenden Verhandlungen zwischen China und der EU über ein Investitionsabkommen sind in der Schlussphase ins Stocken geraten.

Zwar hat China neue Zugeständnisse beim Marktzugang für europäische Unternehmen gemacht, doch gibt es weiter viele Differenzen, wie aus dem jüngsten Entwurf hervorgeht, der am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Peking vorlag. Außerdem regt sich Widerstand in der EU, während sich die künftige US-Regierung des gewählten Präsidenten Joe Biden gegen einen Alleingang der Europäer im ...

Immobilien

Druck auf Immobilienmärkte könnte sinken

Nach einem ungebrochenen Immobilienboom auch in der Corona-Krise rechnen Ökonomen mit etwas weniger Preisdruck im neuen Jahr. „Die Wohnungsmärkte in Deutschland sind überraschend robust“, sagte Stefan Mitropoulos, Volkswirt und Immobilien-Experte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). „Es ist kein Einbruch zu erwarten, eher eine Verschnaufpause.“ Die Pandemie werde wohl den Preisanstieg dämpfen. Statt Raten von fünf bis sechs Prozent pro Jahr könnten sich Wohnungen und Häuser 2021 um vier Prozent verteuern.