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Deutscher Staat 2019 mit 1,5 Prozent Überschuss

Der deutsche Staat hat 2019 zum sechsten Mal in Folge mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Der Überschuss betrug 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, nach 1,9 Prozent im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Deutsche Wirtschaft wächst im Schlussquartal 2019

Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2019 auf Wachstumskurs geblieben. In einer ersten Schätzung geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass sich das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal „geringfügig erhöht“ hat, wie die Behörde am Mittwoch in Berlin auf Nachfrage mitteilte.

Immobilien

Immobilien verteuern sich weiter rasant

Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland steigen weiter kräftig. Im dritten Quartal verteuerten sich Immobilien durchschnittlich um 4,9 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Vor allem in den größten sieben deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf schossen die Preise nach oben: Dort mussten Käufer für Wohnungen 9 Prozent mehr bezahlen als im dritten Quartal 2018.

Gut fürs Portemonnaie: Inflation wohl abgeschwächt

Eins ist sicher: Das Leben in Deutschland ist auch im vergangenen Jahr teurer geworden. Zuletzt haben sinkende Energiepreise aber die Teuerungsrate zumindest gebremst. So rechnen beispielsweise die „Wirtschaftsweisen“ mit einer Inflation von durchschnittlich 1,5 Prozent im Gesamtjahr. Für 2018 hatte das Statistische Bundesamt eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent berechnet. Die Löhne und Gehälter in Deutschland sind seit Anfang 2014 kontinuierlich stärker gestiegen als die Inflation.

Inflation in Deutschland schwächt sich 2019 ab

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich 2019 verlangsamt. Im Schnitt lag die Inflationsrate im vergangenen Jahr bei 1,4 Prozent, teilt das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mit. Für 2018 hatte das Amt eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent errechnet. Im Dezember 2019 stiegen die Verbraucherpreise um 1,5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat. Zum Jahresende dämpften vor allem etwas günstigere Energie- und Kraftstoffpreise die Inflation, während sich etwa Nahrungsmittel und Mieten spürbar verteuerten.

Millionen Menschen in Deutschland wollen mehr arbeiten

Millionen Menschen in Deutschland sind unzufrieden mit ihrer Arbeitszeit. Rund 2,2 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren wollten im Jahr 2018 mehr tun, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das gilt vor allem für Teilzeitkräfte, unter denen besonders viele Frauen sind. Beim Wunsch nach Aufstockung spielt auch das Geld eine Rolle. Zugleich gibt es 1,4 Millionen Erwerbstätige, die beruflich kürzer treten möchten.

Stromkosten

Strompreis-Rekord: Größere Haushalte zahlen mehr als 30 Cent

Größere Haushalte in Deutschland zahlen erstmals im Durchschnitt mehr als 30 Cent für eine Kilowattstunde Strom.

Bei einen Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden hat das Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox zum Jahresbeginn einen Durchschnittspreis von 30,01 Cent pro Kilowattstunde ermittelt.

Aufs Jahr gerechnet betrage die Stromrechnung bei einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden jetzt rund 1200 Euro, 4,1 Prozent mehr als 2019, teilte Verivox am Mittwoch in Heidelberg mit.

Handwerker

Beschäftigung steigt auf Rekordhoch

In Deutschland sind im vergangenen Jahr so viele Menschen einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

45,3 Millionen Menschen waren selbstständig oder hatten einen Job, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Mit 0,9 Prozent fiel das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr aber geringer aus. 2018 betrug das Plus noch 1,4 Prozent. Die schwächere wirtschaftliche Entwicklung drückt inzwischen auch die Nachfrage nach Arbeitskräften.

Müllbeutel

Deutsche verursachen 455 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Kopf

Wenig Regen, weniger Bio-Abfall: Die Trockenheit hat die Menge an Haushaltsabfällen in Deutschland im vergangenen Jahr sinken lassen. Pro Kopf verursachten die Bundesbürger 455 Kilogramm.

Im Jahr zuvor waren es noch 462 Kilogramm. Grund sei die Dürre im Jahr 2018, die die Menge an Bioabfall im Schnitt pro Kopf um 5 auf 120 Kilogramm sinken ließ. Insgesamt wurden 2018 mit 37,8 Millionen Tonnen 0,5 Millionen Tonnen Haushaltsmüll weniger eingesammelt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen ...