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Protestkarten für die Daimler-Chefetage

Protestkarten für die Daimler-Chefetage

Rund 50.000 Postkarten gehen heute an die Daimler Unternehmensleitung am Standort Stuttgart Untertürkheim.  Zu einer sogenannten Solidaritätsaktion hatte die Gewerkschaft IG-Metall zusammen mit dem Daimler Gesamtbetriebsrat aufgerufen. Dabei konnten in der vergangenen Woche alle Beschäftigten des Daimler-Konzerns bundesweit ihre Forderungen, Sorgen und Ängste auf Postkarten niederzuschreiben. Viele sollen dies zum Protest gegen die Umbau- und Sparpläne des Autobauers genutzt haben.

Lernmobil geht an den Start

Lernmobil geht an den Start

Heute geht das erste Lernmobil in Stuttgart an den Start. Ausgestattet mit Notebooks, Internetzugang und Lernmaterialien. Es soll Kindern aus sozial schwächeren Familien, einen Schreibtisch zum Lernen bieten. Ins Leben gerufen hat das Lernmobil die Stadt Stuttgart, gemeinsam mit der Bürgerstiftung der Daimler AG und der Stadtbibliothek. Bisher hält das Wohnmobil an fünf verschiedenen Orten der Stadt – weitere sollen aber noch hinzukommen.

Greenpeace protestiert mit Mercedes-Stern auf dem Schlossplatz

Greenpeace protestiert mit Mercedes-Stern auf dem Schlossplatz

Greenpeace hat am Mittwoch auf dem Schlossplatz in Stuttgart gegen Daimler und die Wirtschaftspolitik von Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) protestiert. Ein Mercedes-Stern mit zwei Metern Durchmesser sorgte bei der Aktion für Aufsehen. Aus ihm ragten Auspuffe, die Rauch mithilfe einer Nebelmaschine auf den Stuttgarter Schlossplatz ausgestoßen haben. Hauptkritikpunkt der Aktivisten ist, das Daimler plant noch bis mindestens 2039 Autos mit Verbrennungsmotor verkaufen zu wollen.

Dieselklagen und Großprozesse belasten die Justiz

Dieselklagen und Großprozesse belasten die Justiz

Die Justiz in Stuttgart ist am Anschlag. Zwei Rechtsbereiche machen den Gerichten momentan zu schaffen: Tausende Klagen im Diesel-Abgas-Skandal und Großprozesse mit politischem Hintergrund. In den Aktenschränken und in den Büros des Landgerichts stapeln sich die Akten der Dieselklagen. Die Daimler AG und Porsche werden von tausenden Autobesitzern auf Schadensersatz verklagt, weil sie ihre Motoren manipuliert haben sollen. Die Klagen laufen bundesweit in der Landeshauptstadt ein, weil die Hersteller ihren Sitz in Stuttgart haben.

Ulm bekommt neuen Intensivbus

Ulm bekommt neuen Intensivbus

Not macht erfinderisch. Das beweist der Ulmer Intensivtransportbus. Im vergangenen Jahr hatte der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes die Idee dafür. Grund war, dass es bedingt durch das Corona-Virus eine hohe Anzahl an Intensivpatienten gab, die gleichzeitig transportiert werden mussten. Jetzt gibt es einen Nachfolger. Im April vergangenen Jahres zauberte das Personal des Neu-Ulmer Omnibus-Herstellers Daimler in nur knapp vier Wochen einen Großraum-Rettungswagen für vier Patienten, der in einen ehemaligen Linienbus eingebaut wurde.