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Naturphänomen: Tundra-Vögel erobern im Winter Deutschland

Berlin/Senftenberg (dpa) - Eine ungewöhnliche Vogelinvasion ist in diesem Winter im Osten und Süden Deutschlands zu erleben.

Aus der russischen Tundra sowie aus dem nördlichen Skandinavien haben nach Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten in Münster Zehntausende Seidenschwänze Teile von Mitteleuropa erobert. In Regionen wie in der Lausitz wurden Schwärme von etwa 500 Tieren beobachtet.

Vogelkundlern zufolge ist dieses Phänomen nur selten zu erleben.

Zwergschwäne

Ornithologen: „Zwergschwäne 2017 fast ohne Bruterfolg“

Der vom Aussterben bedrohte Zwergschwan hat im vergangenen Jahr fast keinen Bruterfolg gehabt. Eine bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan im Dezember 2017 ergab einen Anteil von 4,2 Prozent Jungvögeln, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.

„Das ist der mit Abstand geringste Jungvogelanteil, der seit 2011 ermittelt wurde.“ Bislang habe der Anteil zwischen 10,0 Prozent (2015) und 17,4 Prozent (2012) gelegen.

Studie: Viele weit verbreitete europäische Vögel dezimiert

Viele in Europa ehemals verbreiteten Vögel sind auf dem Rückzug. Das berichtete die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) am Freitag im britischen Bedfordshire.

Die Analyse von 124 weit verbreiteten Vogelarten über eine Zeitspanne von 26 Jahren zeige, dass sich bei 45 Prozent von ihnen (56 Arten) die Bestandszahlen verringert hatten. Dieser Trend zeige sich in 20 europäischen Ländern. Mark Avery, Artenschutz-Chef der RSPB, hob das Rebhuhn, die Turteltaube und den Kiebitz hervor: Deren Rückgänge seien Grund für «tiefe ...

Gartenammer

Situation bedrohter Vögel hat sich verschlechtert

Bonn (dpa) - Gefahr für Grauspecht und Brachpieper: Die Situation einiger bedrohter Vogelarten hat sich in Deutschland noch weiter verschlechtert. Das geht aus dem Statusbericht „Vögel in Deutschland 2009“ hervor, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn vorgestellt hat.

Vor allem Feldvögel und Bodenbrüter befänden sich „weiter auf dem absteigenden Ast“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre nahmen bei 27 von 64 häufigen Brutvogelarten die Bestände ab - beim Vorjahresbericht waren es noch ...

Wiesenweihe

Situation bedrohter Vögel noch schlechter

Bonn (dpa) - Gefahr für Grauspecht und Brachpieper: Die Situation einiger bedrohter Vogelarten hat sich in Deutschland noch weiter verschlechtert. Das geht aus dem Statusbericht „Vögel in Deutschland 2009“ hervor, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Donnerstag in Bonn vorgestellt hat.

Vor allem Feldvögel und Bodenbrüter befänden sich „weiter auf dem absteigenden Ast“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre nahmen bei 27 von 64 häufigen Brutvogelarten die Bestände ab - beim Vorjahresbericht ...

Vogel des Jahres 2014: „Lachvogel“ löst „Meckervogel“ ab

Berlin/Nürnberg (dpa) - Sein Ruf hört sich wie gellendes Gelächter an. Und zum Lachen hat der Grünspecht allen Grund: Er zählt zu den wenigen heimischen Brutvögeln, deren Bestände deutlich angewachsen sind.

„Es gibt in Deutschland derzeit etwa 42 000 Brutpaare und damit mehr als doppelt so viele wie vor zwanzig Jahren“, sagt der Vizepräsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) Helmut Opitz. Nabu und Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Grünspecht am Freitag zum Vogel des Jahres 2014 gekürt.

Knapp die Hälfte der heimischen Vögel gefährdet

Knapp die Hälfte der 260 in Deutschland nachgewiesenen Vogelarten gilt als gefährdet. Wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Berlin mitteilte, sind nach der Roten Liste der Brutvögel 30 Arten vom Aussterben bedroht - so viele, wie seit 1991 nicht mehr.

Fast jede achte heimische Vogelart drohe damit aus Deutschland zu verschwinden. Besonders der Schreiadler kämpfe ums Überleben. 24 Vogelarten gelten der Roten Liste zufolge als stark gefährdet, 14 weitere als gefährdet.

Nur noch halb so viele Vögel auf Feldern und Wiesen

Bonn (dpa) - Feldspatz, Kiebitz und Rebhuhn verschwinden von den Feldern: Auf Europas Äckern, Wiesen und Weiden leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren.

Diese alarmierende Zahl nannte am Dienstag das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn. Auf eine Art mit wachsendem Bestand kämen vier mit schrumpfendem, zitierten die Experten aus einer Untersuchung von 37 Vogelarten in der Europäischen Union.

Die letzten Jahre hätten keine Erholung gebracht.

Das Team Kiesmätze zählt die Vögel in freier Wildbahn

Ein Wettrennen der besonderen Art findet am Samstag, 3. Mai, deutschlandweit statt. Beim so genannten Birdrace versucht auch ein Team aus dem Kreis Sigmaringen 24 Stunden lang so viele Vogelarten wie möglich zu sehen und zu hören.

Thomas Haug hat zusammen mit Daniel Krallmann und Peter Roth ein Team für das Wettrennen Birdrace auf die Beine gestellt. "Wir haben alles gut vorbereitet, zum Beispiel wo wir uns wann auf die Lauer legen, um viele Vogelarten bestimmen zu können", erklärt Haug.