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DGB fordert Änderungen an geplanter Fernstraßengesellschaft

Der DGB dringt auf Änderungen an der geplanten Fernstraßengesellschaft des Bundes. Jede Form der Privatisierung der Autobahnen müsse verhindert werden, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell in Berlin. Heute will der DGB bei einem Workshop in Berlin über Chancen und Risiken der Fernstraßengesellschaft beraten. Dabei soll eine Resolution mit den Wünschen der Gewerkschaften vorgelegt werden. Mitte Dezember war im Kabinett ein Gesetzespaket für die Infrastrukturgesellschaft beschlossen worden.

Reiner Hoffmann als DGB-Vorsitzender bestätigt

DGB-Chef Reiner Hoffmann ist erneut an die Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt worden. Der 62-Jährige erhielt auf dem DGB-Bundeskongress in Berlin 289 der 379 abgegebenen Stimmen. Hoffmann war 2014 erstmals zum DGB-Vorsitzenden gewählt worden, damals als Nachfolger von Michael Sommer. Zu Hoffmanns Stil gehören kämpferische Reden und eine fordernde, aber auch verbindliche Haltung gegenüber der Bundesregierung. Seine Amtszeit beträgt nun erneut vier Jahre.

DGB berät auf Bundeskongress neue Satzung

Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund setzt heute in Berlin seinen Bundeskongress fort. Auf der Tagesordnung steht die Beratung einer neuen Satzung, die auf Einsparungen und eine Umstrukturierung des DGB zielt. Dazu gehört die Verkleinerung des Bundesvorstands von fünf auf vier Mitglieder von 2014 an. In der Fläche sollen bislang hauptamtliche DGB-Stellen in unbezahlte Ehrenämter umgewandelt werden. Gestern war DGB-Chef Michael Sommer für eine dritte Amtszeit wiedergewählt worden.

DGB fordert mehr Rechte für Leiharbeiter

Passau (dpa) - Der DGB verlangt von der Bundesregierung eine härtere Gangart gegen Missstände bei der Zeitarbeit. Der vorliegende Gesetzentwurf zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sei zur Eindämmung von Missbrauch keinesfalls ausreichend, heißt es in einer DGB- Stellungnahme, berichtet die „Passauer Neue Presse“. Der im Gesetz nur grundsätzlich vorgesehene Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Leiharbeitern und Stammbelegschaften müsse ab dem ersten Tag ausnahmslos gelten, fordert der DGB.

DGB: Manager wieder auf dem Weg ins Kasino

Berlin (dpa) - Mit heftiger Kritik hat der DGB auf die wieder sprudelnden Managergehälter reagiert. Der DGB forderte, die Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Erholung zu beteiligen. Im gegenwärtigen Aufschwung scheinen die Manager sich nicht nur die eigenen Taschen zu füllen, sondern sie begeben sich wieder ins Kasino, sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki. Nur gemeinsam mit den Belegschaften habe man die Finanz- und Wirtschaftskrise bewältigen können.

DGB kritisiert Rentenbeitragssenkung als „unwürdige Trickserei“

Berlin (dpa) - Der DGB wirft Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen eine „unwürdige Trickserei“ im Zusammenhang mit der anstehenden Rentenbeitragssenkung vor. Damit versuche die Ministerin, die Beteiligungsrechte der Bundesländer auszuhebeln, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Der DGB nimmt nicht nur am gewählten Verfahren Anstoß, er lehnt auch die Absenkung des Rentenbeitrags von 19,6 auf voraussichtlich 19,0 Prozent grundsätzlich ab.

DGB: Betriebe vernachlässigen Qualifizierung älterer Mitarbeiter

Berlin (dpa) - Trotz einer älter werdenden Gesellschaft vernachlässigen die meisten Unternehmen dem DGB zufolge die betriebliche Weiterbildung älterer Mitarbeiter. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung“. Das Blatt beruft sich auf eine entsprechende Untersuchung des DGB. So hatten 2008 lediglich sieben Prozent der Betriebe mit Beschäftigten zwischen 50 und 64 Jahren diese auch in eine Weiterbildung einbezogen. Dieser Anteil liegt laut DGB immer noch bei unter zehn Prozent.

Früherer DGB-Vorsitzender Ernst Breit gestorben

Berlin (dpa) - Der ehemalige DGB-Vorsitzende Ernst Breit ist tot. Er starb gestern im Alter von 88 Jahren, wie der Deutsche Gewerkschaftsbund mitteilte. Breit hatte die Organisation von 1982 bis 1990 geleitet. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer würdigte den Verstorbenen als jemanden, der „geachtet, verehrt und gemocht“ wurde, „weit über die Gewerkschaften und den DGB hinaus“. Seine Amtszeit als Vorsitzender sei keine leichte gewesen.