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Kunstinstallation von Ruth Gschwendtner

„Wo bitte geht es hier um Frieden?”

Am Donnerstag, 14. September, um 11 Uhr laden die Friedensräume Lindau zu einer Führung durch die Ausstellung in der Villa Lindenhof ein.

Cornelia Speth führt die Gäste durch das Friedensmuseum. Worin besteht das Geheimnis der Wasserspringschale, wie fühlt es sich an, auf dem „Rote Lippen Sofa“ Platz zu nehmen? Bei einen Kaffee oder Tee können sich die Besucherinnen und Besucher im Anschluss austauschen. Der Eintritt beträgt 3 Euro, die Führung ist kostenlos.

Das gefällt allen: Vier Tagesmütter und ein Tagesvater feiern mit Referentin Cornelia Speth (vorne, rechts) und Jutta Merz-Bauma

Vier Tagesmütter und ein Tagesvater feiern Abschluss

Gut gelaunt und froh, die 160 Unterrichtseinheiten zur Qualifizierung für den Job der Tagesmutter, beziehungsweise den des Tagesvaters, absolviert zu haben, hat der jüngste Kurs zusammen mit Referentin Cornelia Speth im Gemeinschaftsraum vom Vereinshaus Spektrum gefeiert und Rückschau gehalten.

„Unsere Qualifizierung ist augenblicklich supergut“, freute sich Susanne Struppek, eine der beiden vorsitzenden des Tagesmütternetzes Bodenseekreis.

Pax Christi Deutschland trifft sich in Lindau

Die Vertreter der Pax Christi Friedensbewegung aus ganz Deutschland treffen sich an diesem Wochenende in den Friedensräumen in Lindau. Die Tagung findet unter dem Thema „100 Jahre – Erster Weltkrieg“ statt, ein weiterer Themenbereich ist die Soldatenseelsorge.

Begrüßt werden die Vorstände aus allen deutschen Diözesen. Mit dabei sind auch die Generalsekretärin von Pax Christi Deutschland Christine Hoffmann sowie die Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler.

Cornelia Speth (links) und Gertrud Fersch von den Friedensräumen packen die druckfrischen Programme aus.

Friedensräume sprechen auch Schulen an

Das neue Programm der Friedensräume ist da. Mit insgesamt 19 Veranstaltungen und zehn Politfilmen ist das Jahresprogramm 2015 wieder einmal vielfältig, bunt und vor allem informativ. Mit dabei sind jede Menge Veranstaltungen, die auf die Missstände, Krisen und Kriege in der Welt aufmerksam machen, aber auch solche, die Mut machen sich für eine Welt einzusetzen, in der es gerechter und friedvoller zugeht.

Krisen, Missstände und Kriege gibt es genug auf der Welt.

Friedenspolitik mit Heimatbezug. Den Lindauer Friedensweg gibt es jetzt als Broschüre. Darüber freut sich das Friedensräume-Team

Den Lindauer Friedensweg gibt es ab sofort als Broschüre

Vom einfachen Handzettel zur hübschen Broschüre: War der Lindauer Friedensweg bisher nur auf zwei Blättern weißen Papiers beschrieben, so ist er jetzt als bebildertes Heftchen zu haben. Ein Aufstieg, den er sich zu Recht verdient hat. Fasst die Broschüre doch einen zweistündigen Spazierweg zu zwölf Symbolen des Friedens zusammen, die den Spaziergänger obendrein noch an einige der schönsten Orte Lindaus führt.

„Wir sind froh, den Lindauer Friedensweg jetzt in einer schönen Broschüre präsentieren zu können“, freut sich Cornelia Speth.

Wechsel im Leitungsteam

Wenn die bunten Blätter fallen, die kahlen Linden den Blick auf den See freigeben, ist die Atmosphäre im Lindenhofpark eine ganz besondere. In den Friedensräumen in der Villa Lindenhof ist auch Ruhe eingekehrt, nachdem sich in dieser Saison Besucher aus der ganzen Welt die Tür in die Hand gegeben haben. Gäste aus Jerusalem holten sich Anregungen für Friedensräume im Friedensdorf Neve Shalom – Wahat al Salam. Für jordanische Lehrerinnen und Lehrer war das Friedensmuseum ein Höhepunkt ihrer Deutschlandreise.

 Frieder Fahrbach von der Friedensregion Bodensee und Cornelia Speth von den Friedensräumen Lindau, und ihre Mitstreiter wollen

Das Friedensklima passt gut auf die Gartenschau

Die Blumen blühen, die Bienen summen, der Bodensee schickt sein leises Rauschen übers Ufer, die Sonne wärmt sanft – was für eine Idylle – ist sie nicht wunderschön unsere Erde? Geht es uns nicht so richtig gut? Wer derzeit über die Gartenschau Lindau schlendert kann sich einem Blütenrausch hingeben und so richtig entspannt die Seele baumeln lassen – und plötzlich vor einem bunten, fröhlich wirkenden Aufsteller im Luitpoldpark zu stehen kommen, dessen Botschaft allerdings weniger fröhlich ist.


Der Friedenslauf vereint Mädchen und Jungs unterschiedlicher Nationen und Religionen.

Sie machen gemeinsam dem Frieden Beine

Schwitzen für eine gute Sache: Beim 5. Interreligiösen Friedenslauf haben 700 Mädchen und Buben gegen die Hitze und ihren inneren Schweinehund gekämpft. Nach vielen Runden um den Kleinen See gab es am Ende aber nur Gewinner: Gemeinsam haben sie dem Frieden Beine gemacht.

Becher, Becher und nochmals Becher. Die Trinkwasserbar ist unter Dauerbeschuss. Die Jungs von den Stadtwerken geben hunderte von Litern Wasser aus. Bei fast 30 Grad ein Muss.

 Das Leitungsteam der Friedensräume freut sich über den neu bestückten „Hörraum“ (von links): Barbara Stoller, Elisabeth Schedle

„Hier kann man wirklich versinken“

Wenn schon in diesem Jahr das längst schon fertig vorbereitete und prall gefüllte Veranstaltungsprogramm coronabedingt abgesagt werden musste und auch erst mal weiterhin ausfallen wird – eines freut das Friedensräumeteam umso mehr: Dass die Friedensräume seit Montag wieder geöffnet haben und dass damit jetzt wenigstens der neu bestückte Hörraum zugänglich ist.

„Das Programm ist bis Ende August gecancelt“, sagt Friedensräumekoordinatorin Cornelia Speth der LZ Reporterin gleich zu Beginn jenes Gespräches, das eigentlich bereits vor ...

Unter Regie von Cornelia Speth (rechts) und Luitgard Müller-Vecchio (links) ging die Tagespflegequalifikation reibungslos über d

Selbst als „Notfall-Mama“ springen sie schon mal ein

Anderthalb Jahre lang haben sie sich als Tagesmutter ausbilden lassen: Zehn Frauen, mehrere davon aus Meckenbeuren, haben am Montag ihre Qualifizierung in der Tagespflege beendet. Zehn Frauen, die mitten im Leben stehen – betreuen sie doch insgesamt 36 Kinder. Eigene und Tageskinder.

Tagesmütter, das erinnert an Babysitter oder Leihomas, die sich ein bisschen was dazu verdienen wollen. „Nein“ sagen Jugendamt und Tagesmütternetzwerk, „nein“ sagt auch der Gesetzgeber, denn: Tagesmütter sind qualifiziert und überprüft, bevor sie ein ...