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Fortuna Köln: Insolvenzverfahren zunächst verschoben

Nach einer Spende in fünfstelligen Höhe hat der ehemalige Fußball-Bundesligist Fortuna Köln die Frist über die Entscheidung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens um einen Monat auf den 1. Mai verschieben können.

Wie der vorläufige Insolvenzverwalter, Christoph Niering, in Köln mitteilte, haben die Club-Verantwortlichen in den nächsten vier Wochen noch die Möglichkeit, das drohende Aus durch neue Sponsoren abzuwenden. Es gebe «gute Anzeichen» dafür, dass der Traditionsclub die kommende Saison in der Oberliga Nordrhein finanziell ...

Fortuna Köln: Insolvenzverfahren zunächst verschoben

Nach einer Spende in fünfstelligen Höhe hat der ehemalige Fußball-Bundesligist Fortuna Köln die Frist über die Entscheidung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens um einen Monat auf den 1. Mai verschieben können.

Wie der vorläufige Insolvenzverwalter, Christoph Niering, in Köln mitteilte, haben die Club-Verantwortlichen in den nächsten vier Wochen noch die Möglichkeit, das drohende Aus durch neue Sponsoren abzuwenden. Es gebe «gute Anzeichen» dafür, dass der Traditionsclub die kommende Saison in der Oberliga Nordrhein finanziell ...

Experte: Schleckers Schicksalswochen haben erst begonnen

Die Zehntausenden Schlecker-Beschäftigten müssen nach Einschätzung eines Experten wahrscheinlich noch Wochen um ihre berufliche Zukunft bangen. Denn zunächst einmal habe sich die Drogeriekette mit dem Weg zum Insolvenzgericht nur Luft für eine wichtige Verschnaufpause verschafft, sagte der Vorsitzende des Verbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Christoph Niering, am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

„Der Insolvenzantrag sorgt jetzt zwei bis drei Monate lang für eine gewisse Ruhephase“, erklärte Niering.

Schuldnerberatung

Mietschulden in Ostdeutschland häufiger als im Westen

Verbraucherschützer und Insolvenzrechtsexperten beobachten die insbesondere in Ballungsräumen steigenden Mieten mit Sorge. „Die Belastung durch Mietkosten stellt ein wachsendes Überschuldungsrisiko dar“, warnte Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Miete sollte eigentlich nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. „Wir sehen aber immer häufiger, dass sie 50 Prozent und teilweise sogar mehr ausmacht.

Firmenpleiten sinken auf niedrigsten Stand seit 1996

Wiesbaden (dpa) - Dank Konjunkturerholung und Rekordbeschäftigung sind 2013 in Deutschland erneut weniger Firmen und Privatleute pleitegegangen.

Besonders die Unternehmen haben der Krise im Euroraum getrotzt: Im vergangenen Jahr sind so wenige Firmen in die Insolvenz gerutscht wie seit 1996 nicht mehr, berichtete das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden. Mit dem vierten Rückgang in Folge sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf 25 995.

Solarworld

Solarworld vor dem Aus - Investor dringend gesucht

Bei Deutschlands letztem großen Solarzellen-Hersteller Solarworld könnten spätestens am 30. September endgültig die Lichter ausgehen.

Wenn sich bis dahin nicht doch noch ein Investor findet, will Insolvenzverwalter Christoph Niering den Geschäftsbetrieb einstellen. Die Gläubigerversammlung habe diesen Entschluss Nierings bestätigt, teilte Solarworld am Donnerstag in Bonn mit.

Der Insolvenzverwalter sehe keine Perspektive, die Solarworld Industries GmbH in ihrer bisherigen unternehmerischen Ausrichtung zu erhalten.


Mehr als 91.000 Verbraucher haben im vergangenen Jahr den Gang zum Insolvenzrichter antreten müssen.

Schneller schuldenfrei

Ab Sommer sollen Betroffene einer Privatinsolvenz schneller die Chance auf einen Neuanfang bekommen.

Was ist die wesentliche Änderung?

Überschuldete Verbraucher sollen Schulden schneller loswerden können. Ab 1. Juli haben sie bereits nach drei Jahren die Möglichkeit für einen Neustart. Bei den meisten dürfte es aber wohl wie bisher sechs Jahre bis dauern, bis ihnen die restlichen Schulden erlassen werden.

Ist die Reform gelungen?

 Die Zahl der angemeldeten Firmeninsolvenzen wird trotz der Corona-Pandemie aus Sicht von Experten auch in den kommenden Monaten

Insolvenzaufschub läuft aus

Die Zahl der angemeldeten Firmeninsolvenzen wird trotz der Corona-Pandemie aus Sicht von Experten auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben. Zwar gelte vom 1. Oktober an wieder die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit Insolvenz zu beantragen, sagte der Vorsitzende des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Christoph Niering. Doch die staatlichen Maßnahmen wie das verlängerte Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfen dürften viele Betriebe am Leben halten.

Geschlossene Boutique

Insolvenzverwalter erwarten mehr Firmenpleiten

Wiesbaden/Berlin (dpa) - Die Schuldenkrise schlägt allmählich auch auf die Unternehmen durch. Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten rechnen Insolvenzverwalter mit einem Anstieg der Firmenpleiten noch in diesem Jahr.

Zudem drückt die Krise auf die Zahlungsmoral der Unternehmen. Um ihre liquiden Mittel zu schonen, setzen sie wieder stärker auf Lieferantenkredite und zögern die Bezahlung ihrer Verbindlichkeiten um ein paar Tage mehr hinaus, wie aus dem im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellten D&