Suchergebnis

Virologe Drosten erhält Sonderpreis für Kommunikation

Der Virologe und Charité-Professor Christian Drosten (48) erhält in diesem Jahr den einmaligen „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie“.

Der Preis sei mit 50.000 Euro dotiert, teilten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband am Montag mit. Drosten erkläre den Menschen auf anschauliche, transparente und faktenbasierte Weise, was die Wissenschaft weiß, wie sie arbeitet und welche Unsicherheiten bestehen.

Christian Drosten

Virologe Drosten: In Deutschland 500.000 Tests pro Woche

In Deutschland werden nach Schätzung des Chefvirologen der Berliner Charité, Christian Drosten, inzwischen pro Woche rund 500 000 Tests auf eine Coronavirus-Infektion durchgeführt.

„Der Grund, warum wir in Deutschland im Moment so wenige Todesfälle haben, gegenüber der Zahl der Infizierten, ist hinreichend damit zu erklären, dass wir extrem viel Labordiagnostik in Deutschland machen“, sagte Drosten am Donnerstag in Berlin. Letzte Schätzungen ließen vermuten, dass wöchentlich rund eine halbe Million sogenannter PCR-Tests durchgeführt ...

Christian Drosten

Drosten: Virus wird sich gleichmäßiger im Land verteilen

Die bislang ausgeprägten regionalen Unterschiede bei der Coronavirus-Epidemie in Deutschland werden sich nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten auflösen.

Der anfängliche Effekt, dass sich das Virus nach Einschleppungen zunächst stark lokal verbreitet, wie bisher in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, werde immer weiter verwischen, sagte der Charité-Wissenschaftler am Donnerstag im NDR-Podcast.

Es sei bereits zu sehen, dass sich die „lokale Clusterung“ so langsam auflöse.

Virologe Drosten

Virologe Drosten: Erhalte Morddrohungen

Der in der Corona-Krise viel in den Medien präsente Virologe Christian Drosten wird nach eigenen Angaben mit dem Tod bedroht.

Für viele Deutsche sei er der Böse, der die Wirtschaft lahmlege, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité in einem Interview der britischen Zeitung „Guardian“, über das mehrere Medien am Montag berichteten. Er leite die Drohungen an die Polizei weiter. Nachts wach hielten ihn allerdings vielmehr die E-Mails von Eltern, die ihm von ihren Sorgen vor der Zukunft berichteten.

Christian Drosten

Virologe: Ligaspiele im Rheinland müssten abgesagt werden

Der Chef-Virologe der Berliner Charité ist wegen der vielen Coronavirus-Fälle im Kreis Heinsberg bei Mönchengladbach für die Absage von Bundesligaspielen in der Region.

„Volle Stadien mit Zehntausenden von Fans - gerade in Gegenden wie dem vom Coronavirus jetzt stark betroffenen Rheinland - müssten aus medizinischer Sicht eigentlich gestoppt werden“, sagte Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

 Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, hat sehr viel Erfahrung im Kampf gegen Infektion

Instanz der Vernunft: Virologe Christian Drosten im Porträt

Es sind volle Tage für Christian Drosten: Ein „Gehetze“ habe er hinter sich, mit dem Fahrrad von Termin zu Termin bei Ministerien und Senatsverwaltungen in Berlin, sagte der Virologe vergangene Woche dem Sender NDR. Da bleibe selbst die Lektüre neuester Studien etwas auf der Strecke. Die Expertise des großen Mannes mit dem Lockenkopf ist dennoch gefragt wie nie angesichts der Covid-19-Pandemie: Als Spezialist für neu auftretende Infektionskrankheiten ist der 47-Jährige zu einem der präsentesten Köpfe in der Coronavirus-Krise geworden.

Wegen Corona: Enkel-Verbot für Oma und Opa? Sagen Sie uns Ihre Meinung

Schwäbische.de möchte Ihnen - unseren Usern - zu spannenden oder streitbaren Themen ein spezielles Forum bieten, um Ihre Meinung zu sagen.

ACHTUNG: Umfrage beendet - hier geht es zur Auswertung.

In Frage kommen dabei selbstverständlich nur Meinungsbeiträge, die sich sachlich mit dem Thema beschäftigen und in angemessener Tonalität eingebracht werden.

DAS THEMA: Enkel-Verbot für Großeltern wegen Corona? Hintergrund:

Für viele arbeitende Eltern sind Oma und Opa für die Kinderbetreuung von ...

Schweinegrippe

Welt unzureichend auf globale Epidemien vorbereitet

Ein Gremium von WHO und Weltbank hält die weltweiten Vorsichtsmaßnahmen gegen eine globale Epidemie (auch: Pandemie) für „völlig unzureichend“.

„Es ist schon längst an der Zeit zu handeln“, schreiben die Mitglieder des Global Preparedness Monitoring Board (GPMB) in einem Bericht, der heute veröffentlicht wurde.

Zahlreiche Dinge müssten demnach verbessert werden - den Fokus legt der Ausschuss dabei auf sieben dringende Maßnahmen.

Markus Söder (CSU)

Söder wird für Kampf gegen Corona bedroht

Für seinen politischen Kurs im Kampf gegen das Corona-Virus wurde CSU-Chef Markus Söder bereits persönlich bedroht und angefeindet. „Hass und Hetze nehmen zu“, schrieb der bayerische Ministerpräsident am Freitag beim Kurznachrichtendienst Twitter und postete dazu das Foto eines an ihn adressierten Briefumschlags samt Inhalt. Neben einem kleinen Reagenzglas liegt ein Zettel auf dem „2019-nCoV“ „positiv“ steht und auf einem zweiten Zettel der Satz „trink das - dann wirst du immun“.

Ärzte am Uniklinikum Leipzig

Deutsche Unikliniken sollen sich vernetzen

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus sollen sich die deutschen Unikliniken zusammenschließen und eng über Diagnose- und Behandlungsverfahren sowie Patientendaten austauschen.

Das ist das Ziel einer Initiative, die am Donnerstag von der Berliner Charité in Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungsministerium gestartet wurde. Das Ministerium unterstütze den Aufbau des Netzwerks mit 150 Millionen Euro, wie Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag in Berlin mitteilte.