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Politik setzt Charité wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck

Berlin (dpa) - Nach Missbrauchsvorwürfen gegen einen Pfleger wächst der politische Druck auf das Berliner Großkrankenhaus Charité. Bis Montag soll der Chef von Deutschlands größtem Uniklinikum einen Bericht über die Informationspannen in dem Fall vorlegen. Zudem vereinbarte die Charité mit Fachleuten, ein Kinderschutzkonzept zu erarbeiten. Hintergrund: Ein Krankenpfleger soll eine wehrlose 16-Jährige in einer Charité-Rettungsstelle missbraucht haben.

Frühchen an Berliner Charité an Keimen gestorben

Berlin (dpa) - An der Berliner Charité ist ein Frühgeborenes an einer Blutvergiftung aufgrund einer Infektion mit Keimen gestorben. Weitere sieben Kinder seien erkrankt, sagte die Sprecherin des Universitätsklinikums, Stefanie Winde.

Charité bereitet sich auf Behandlung von Timoschenko vor

Berlin (dpa) - Die Berliner Charité bereitet sich auf die Behandlung der früheren ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko vor. Diese hatte angekündigt, sich in der Universitätsklinik wegen ihres Rückenleidens operieren zu lassen. Bereits während ihrer Haft hatten Berliner Ärzte Timoschenko in der Ukraine untersucht. Über die Therapie an der Charité informiert die Klinik am Nachmittag in einer Pressekonferenz. Daran wird Timoschenko laut Klinik allerdings nicht teilnehmen.

Timoschenko in Berlin eingetroffen - Therapie in Charité

Berlin (dpa) - Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko ist nach dpa-Informationen in Berlin eingetroffen. In der Charité will sich die ukrainische Oppositionspolitikerin wegen eines Rückenleidens behandeln lassen. Sie landete am Abend am Flughafen Schönefeld. Von dort wurde sie direkt in das Universitätsklinikum gefahren. Über die Therapie will die Charité am Nachmittag in einer Pressekonferenz informieren. Daran wird Timoschenko laut Klinik allerdings nicht teilnehmen.

Charité

„Charité“ endet auf hohem Niveau

Die ARD kann ihre historische Serie „Charité“ nun endgültig als Erfolg verbuchen. Den sechsten und letzten Teil um die Berliner Klinik im späten 19. Jahrhundert verfolgten am Dienstagabend ab 20.15 Uhr im Ersten 6,62 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 20,4 Prozent.

In den Wochen zuvor saßen immer mindestens 6,6 Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten. Beim Start am 21. März waren es mit 8,32 Millionen deutlich mehr. Eine zweite Staffel ist geplant.

Multiresistente Keime bei Frühgeborenen in Charité gefunden

Bei drei Frühgeborenen in einem Klinikum des Berliner Unikrankenhauses Charité sind multiresistente Keime gefunden worden. Man habe Erreger aus der Gruppe der MRSA-Stämme auf der Haut der Babys nachgewiesen, sagte eine Charité-Sprecherin. Bei einem der Frühchen habe zwischenzeitlich eine Infektion vorgelegen, die mit den Keimen in Zusammenhang stand, diese sei aber erfolgreich behandelt worden. Aktuell zeige keines der Frühchen Krankheitssymptome oder Anzeichen einer Infektion, so die Sprecherin.

Charité-Mediziner üben OP-Notfälle im Simulator

Berlin (dpa) - Damit bei kritischen Situationen während einer Operation jeder Handgriff sitzt, können Studierende und Ärzte an der Berliner Charité ab sofort in einem hochmodernen Simulator üben.

Der Patient: eine Puppe im Wert von 300 000 Euro, mit der sich hunderte Krankheitszustände und körperliche Reaktionen nachstellen lassen. Die Ärzte sehen dann kritische Werte auf den Monitoren, müssen sofort entscheiden und handeln. Der insgesamt rund eine Million Euro teure Operationssaal wurde am Dienstag in Betrieb genommen.

Experten übergeben Charité Bericht zu Missbrauchsvorwürfen

Berlin (dpa) - Nach Missbrauchsvorwürfen und Informationspannen an der Berliner Charité will eine Expertenkommission dem Klinik-Vorstand heute ihren Abschlussbericht vorlegen. Danach soll das Papier der Öffentlichkeit vorgestellt werden, teilte die Charité mit. Das externe Gremium unter Vorsitz von Ex-Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte Ende November seine Arbeit aufgenommen. Nach den Vorwürfen gegen einen Pfleger an der Universitätsklinik sollte die Gruppe Kommunikationsfehler finden und Verbesserungsvorschläge machen.

Erneut Keime bei Babys an der Charité in Berlin gefunden

Berlin (dpa) - Eine Routineuntersuchung an der Berliner Charité hat bei Babys erneut Darmkeime nachgewiesen. Ein Kind trage Serratien, ein anderes ESBL-bildende Bakterien, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Keines der Kinder sei an den Keimen erkrankt. Es gebe weder einen neuen Serratien-Ausbruch noch eine ungewöhnliche Häufung des Keimbefalls auf den Frühgeborenenstationen. Im vergangenen Jahr hatte es einen größeren Ausbruch von Darmkeimen an der Charité gegeben.