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Impfung

Bewirken die Corona-Impfungen schon etwas?

Ende 2020 begannen die Corona-Impfungen, inzwischen haben rund 20 Prozent der etwa 83 Millionen Menschen in Deutschland mindestens eine Dosis bekommen. Etwa jeder Fünfte also, Tendenz steigend.

Auf der anderen Seite sind viele Millionen Menschen noch gänzlich ungeschützt, den zweiten der für den vollen Schutz nötigen Impftermine hatten bisher laut Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) erst etwa 7 Prozent der Bevölkerung. Ebnet Deutschlands Impfkampagne dennoch schon den Weg aus der Pandemie?

Analyse des Corona-Virus

Höheres Risiko schwerer Covid-Verläufe bei Delta-Variante

Die zunächst in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus könnte laut vorläufigen Erkenntnissen der englischen Gesundheitsbehörde häufiger zu schwereren Covid-19-Erkrankungen führen.

«Erste Erkenntnisse aus England und Schottland legen nahe, dass es ein erhöhtes Risiko für Krankenhauseinlieferungen geben könnte als bei der Alpha-Variante», heißt es in einer aktuellen Risikoeinschätzung von Public Health England. Als Alpha-Variante wird die zunächst in Großbritannien entdeckte Variante B.

Herdenimmunität

Immunologe: Delta-Variante Gefahr für Herdenimmunität

Die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland könnte einem Experten zufolge das Erreichen von Herdenimmunität weiter erschweren.

«Delta ist noch ein Stück ansteckender als die derzeit vorherrschende Virusvariante Alpha. Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen», sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur.

Biontech-Impfstoff

Biontech: Impfstoff schützt wohl auch vor Variante

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer dürfte auch vor der Corona-Variante B.1.1.7 schützen. Darauf deutet eine Labor-Studie der beiden Unternehmen hin. Ein deutscher Experte findet die Daten überzeugend, bislang wurden sie aber nicht in einem begutachteten Fachjournal veröffentlicht.

In Deutschland und anderen Ländern geht die Angst um, dass ansteckendere Mutanten des Coronavirus die Infektionslage massiv verschlechtern könnten. In Großbritannien hatte sich die Variante B.

Faktencheck

Faktencheck: Müssen sich Geimpfte und Genesene nicht mehr testen lassen?

Im Sommer ist trotz Coronavirus wieder viel möglich: Einer Gartenparty etwa steht nichts im Wege, wenn alle Beteiligten vollständig geimpft oder genesen sind. Doch sollten sich die Gäste auch testen lassen?

Behauptung: Bei einer Gartenparty ausschließlich mit vollständig Geimpften und Genesenen sind keine Tests nötig.

Bewertung: Das stimmt. Falls allerdings auch nicht immunisierte Personen anwesend sind, raten Experten zu Testungen.

Coronavirus

Experten wegen Lambda-Variante nicht beunruhigt

Daten aus Japan zu möglicherweise problematischen Eigenschaften der Lambda-Variante des Coronavirus sorgen bei Fachleuten nicht für besondere Beunruhigung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwies auf eine derzeit nicht besonders starke Ausbreitung der Variante: Covid-19-Expertin Maria van Kerkhove sagte: «Es geht nicht wirklich hoch, selbst in Peru nicht, wo die Variante zuerst entdeckt wurde.» Nach Angaben aus Peru werde die Lambda-Variante dort von der Gamma-Variante verdrängt.

Jens Spahn

Mehr Geimpfte - Ist Corona im Frühjahr vorbei?

Positiver Trend bei den Zahlen zum Coronavirus: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwoch mit 65,0 an. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 77,9.

Bei der Impfquote haben mittlerweile 63,4 Prozent (52,7 Millionen Bürger) in Deutschland den vollen Impfschutz, 67,4 Prozent (56 Millionen) sind einmalig geimpft.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit einer Herdenimmunität und damit einem Ende der ...

Coronavirus - Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer

Biontech-Impfung dürfte lange Immunreaktion auslösen

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer löst offenbar eine relativ langanhaltende starke Immunreaktion aus. US-Mediziner wiesen bei Geimpften noch drei Monate nach der zweiten Dosis sogenannte B-Gedächtniszellen des Immunsystems nach, wie sie im Fachblatt «Nature» berichten.

«Das belegt eine wirklich robuste Immunreaktion», betont Co-Studienleiterin Rachel Presti von der Washington University School of Medicine in St. Louis. Carsten Watzl vom Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) stimmt dieser Einschätzung zu.

Todesfall nach Reinfektion

Experten: Tödliche Reinfektion mit Corona seltene Ausnahme

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Der Fall ist tragisch, aber Experten zufolge kein Grund zu größerer Beunruhigung.

„Das ist ein Ausnahmefall, nach dem ich keine Alarmglocken läuten lassen würde“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, am Donnerstag der dpa.

Reinfektionen - also eine Ansteckung nach bereits durchgemachter Infektion - seien selten, aber auch nicht ganz ausgeschlossen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach

Lauterbach fordert Fokus auf möglichst viele Erstimpfungen

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert einen Kurswechsel in der Corona-Impfstrategie hin zu möglichst vielen kurzfristigen Erstimpfungen.

Wenn der Abstand zur Zweitimpfung bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna von sechs auf zwölf Wochen verlängert würde, könnten bis Juli über 60 Millionen Menschen in Deutschland erstgeimpft und so gegen schwere Krankheitsverläufe geschützt sein, sagte er der «Augsburger Allgemeinen».