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Elternbeirat: Sanitäre Anlagen an vielen Schulen desolat

Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat der Landeselternbeirat einen desolaten Zustand der Toilettenanlagen an vielen Schulen beklagt. Mancherorts könne man sich gar nicht richtig die Hände waschen, weil keine Seife da sei, sagte der Landesvorsitzende Carsten Rees am Freitag auf Anfrage.

Zwar gibt es laut Rees auch Schulen mit einer vorbildlichen Ausstattung. Auf der anderen Seite stehen aber Schulen, in denen Schüler absichtlich wenig trinken, um nicht auf die Toilette gehen zu müssen.

Landeselternbeiratsvorsitzender Carsten Rees

Landeselternbeirat hält Schulschließungen für übertrieben

Der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Carsten Rees, hält es für übertrieben, Kindergärten, Schulen und Universitäten in Deutschland zu schließen. „Das würde weit über den Schulbetrieb hinaus sicherlich zu einem Chaos führen“, teilte Rees auf Anfrage am Donnerstag mit.

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bleiben in Italien bis zum 15. März alle Schulen und Hochschulen geschlossen. Das innerhalb der EU am stärksten betroffene Land reagiert damit auf die Epidemie.

Carsten Rees spricht bei einer Pressekonferenz

Chef des Landeselternbeirats will Kita-Eltern integrieren

Der neue Chef des Landeselternbeirats (LEB), Michael Michelstaedt, will langfristig die Kita-Eltern in das Gremium integrieren. Er wolle zunächst den Zusammenhalt der Vertreter der verschiedenen Schularten stärken und dann über eine Erweiterung in Richtung frühkindliche Bildung nachdenken, sagte der 50-Jährige am Freitag nach seiner Wahl in Stuttgart. Der LEB vertritt die Interessen von 2,2 Millionen Eltern von Schülern.

Angesichts der vielfältigen Aufgaben zeigt sich der Vertreter der Gymnasien im Regierungsbezirk Freiburg ...

Leeres Klassenzimmer

Baden-Württemberg schließt alle Schulen und Kitas ab Dienstag

Aus Sorge vor einer schnellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Landesregierung bei einer Sondersitzung des Kabinetts beschlossen, alle Schulen und Kitas von Dienstag an bis nach den Osterferien zu schließen.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Virus gibt es im Newsblog +++

"Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, wie wir sie bislang nicht erlebt haben", erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf einer Pressekonferenz am Freitag.

Bald wieder ohne Abstand: Grundschulen sollen Ende Juni in den Regelbetrieb wechseln.

Grundschüler im Südwesten sollen wie vor Corona zur Schule gehen

Ende Juni sollen die Grundschulen im Land wieder in den Regelbetrieb wechseln. Das hatte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) angekündigt. Seit Freitagabend gibt es erste Hinweise, wie dies passieren soll. Nach Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ sollen die Grundschüler täglich wieder genauso lange zur Schule gehen können wie vor der Corona-Krise. Welchen Anteil der Unterricht in dieser Zeit einnehmen wird, wird wohl je nach Schule unterschiedlich sein.

Alle Schüler ins nächste Schuljahr: Debatte um Versetzung

Wegen der Corona-Krise sollen grundsätzlich alle Schüler ins nächste Schuljahr versetzt werden - das sieht das Kultusministerium vor und bekommt Unterstützung vom Landeselternbeirat. Die Gymnasiallehrer dagegen sehen die Pläne kritisch. „Wenn alle Schüler versetzt werden, kommt das dicke Ende eben im nächsten Jahr“, sagte Ralf Scholl, der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg. Keinem Schüler dürften wegen der aktuellen Situation Nachteile entstehen.

Hygienemaßnahmen: Schulfrei an Marbacher Gymnasium

Das größte Gymnasium in Baden-Württemberg, das Marbacher Friedrich-Schiller-Gymnasium, hat seinen jüngeren Schülern am Montag schulfrei gegeben, um besser gegen das Coronavirus gerüstet zu sein. Lediglich für die Oberstufe fand der Unterricht statt, auch am Dienstag haben mehrere Jahrgänge frei. Die Zeit solle genutzt werden, um die vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlenen Hygienemaßnahmen umzusetzen, teilte die Schulleitung auf ihrer Internetseite mit.

Zehn bestätigte Coronavirus-Infektionen im Südwesten

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Baden-Württemberg auf zehn gestiegen. Seit Donnerstagabend seien zwei neue Fälle zu den acht bereits bekannten Fällen hinzugekommen, teilte das Sozialministerium am Freitag in Stuttgart mit. Es handle sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg sowie um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis.

Die Probe des Mannes aus dem Kreis Ludwigsburg sei im Labor des Landesgesundheitsamts negativ auf Influenza getestet worden.

Ein Schild mit einem durchgestrichenen Schriftzug Schule

Droht ein Chaos? Eltern sehen Land nicht vorbereitet für Schulschließungen

Das Land ist aus Sicht des Elternbeirates auf allgemeine Schulschließungen bis Ostern absolut nicht vorbereitet. „Wir haben keine Möglichkeiten, auf digitale Bildungsangebote auszuweichen, weil wir nach wie vor in der Steinzeit sind“, sagte der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Carsten Rees, der Deutschen Presse-Agentur.

„Nachdem die Bildungsplattform ella zusammengebrochen ist, stehen wir saublöd da.“ Rees wies auf die Lage von Schülern hin, die mitten in Prüfungsvorbereitungen steckten, etwa aufs Abitur lernen.

Schüler plagen sich mit Unterrichtsplattform "Moodle"

Der Start in den wegen der Corona-Krise digitalen Unterricht im Südwesten war holprig. Zehntausende Schüler mussten sich mit der Lernplattform Moodle herumschlagen. Zu diesen gehört auch Samuel Hochwald. Der Achtklässler eines Stuttgarter Gymnasiums erzählt von seinen Problemen mit Moodle. „Die benötigte Seite habe ich nicht gleich gefunden, und die Aufgaben lassen sich nur langsam hochladen.“

Dass am Tag eins der Schulschließung in Baden-Württemberg der digitale Unterricht nicht reibungslos ablief, bestätigte auch der ...