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Verkehrsflüge

Weniger Flüge im deutschen Luftraum

Im deutschen Luftraum ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2013 die Zahl der Flugbewegungen wieder gesunken. 3,34 Millionen kontrollierte Flugbewegungen waren 0,4 Prozent weniger als 2018, wie die Deutsche Flugsicherung am Montag in Langen bei Frankfurt berichtete. Luftfahrtverbände schlossen eine aufkeimende „Flugscham“ bei den Passagieren als Ursache des Rückgangs aus und verwiesen auf die schwache Konjunktur und spezifische Entwicklungen der Luftverkehrsbranche.

Flugausfall

Portal: Entschädigungsanspruch bei Flugabsagen bleibt

Passagiere müssen die angekündigten Flugabsagen und Umbuchungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nach Einschätzung des Fluggastportals EUflight nicht widerspruchslos hinnehmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen bestehe bei Annullierungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen weiterhin ein Anspruch auf Entschädigungen nach der EU-Fluggastverordnung, sagte der Geschäftsführer des Fluggastportals EUflight, Lars Waterman, am Mittwoch.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wandte sich gegen ...

Flugverkehr

Verband: Normalisierung des Flugverkehrs dauert noch Jahre

Der Flugverkehr wird aus Sicht der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland erst in zwei bis drei Jahren wieder das hohe Vorkrisen-Niveau erreichen.

„Wir rechnen für Ende 2022 oder Anfang 2023 mit einem Niveau des Flugaufkommens, wie wir es 2019 hatten“, sagte der Präsident des Branchenverbands BDLI, Dirk Hoke, bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Damals seien rund 227 Millionen Passagiere mit dem Flugzeug befördert worden. Es sei zu früh, um abzusehen, wann Verbraucher auf diese Weise wieder über Ländergrenzen hinweg ...

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Weiter Streit über Corona-Tests für Reisende

Vor der Videokonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder wird weiter über die künftige Strategie bei Corona-Tests für Reisende gestritten.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte seinen Vorschlag, für Rückkehrer nach der Sommerreisesaison keine kostenlosen Tests mehr anzubieten, die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abzuschaffen und stattdessen stärker auf die Quarantäneregel zu setzen.

Weil Ryanair die Flugzeug-Basen aufgeben will, sieht sich der Flughafen Weeze einer unsicheren Zukunft gegenüber.

Ryanair will Jobs in Deutschland streichen

Der Bundesverkehrsminister spricht von einem „epochalen Umbruch“, der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft von drohenden „irreparablen Strukturbrüchen“. Superlative für eine Krise, deren Ausmaß noch unklar ist. Airlines sind auf Konsolidierungskurs. Erst am Mittwoch kündigte die irische Billigfluggesellschaft Ryanair an, Basen zu schließen. Also jene Stationen, zu denen Flugzeug und Crew jeden Tag zurückkehren und auch dort übernachten.

Ein Schild weist den Weg zum Corona-Testzentrum in Stuttgart.

Werden die Testregeln für Reiserückkehrer gelockert?

Die geplanten Neuregelungen bei Corona-Tests für Reiserückkehrer stoßen auf Zustimmung, aber auch auf Widerstand. Eine Abschaffung der verpflichtenden Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten wäre nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein Fehler.

„Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen“, sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Kritik kam auch von der Luftverkehrswirtschaft, die herbe Einschnitte im Reiseverkehr befürchtet.

Boris Johnson

Heftige Kritik an Quarantänepflicht in Großbritannien

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat die seit Montag geltende Quarantänepflicht für Einreisende nach Großbritannien scharf kritisiert.

Im BBC-Radio bezeichnete er die Regelung als „irrational, ineffektiv und komplett undurchführbar“. Er warnte vor einem „unermesslichen Schaden“ für die Luftfahrtbranche und die britische Tourismusindustrie. Ryanair will im Juli wieder rund 40 Prozent des Flugbetriebs aufnehmen.

Hamburger Flughafen

Gutschein oder Geld zurück bei geplatzten Urlaubsplänen

Pauschalreisen und Flüge sind wegen der Corona-Krise abgesagt, Kunden wollen ihr Geld zurück, die Reisebranche fürchtet jedoch um ihre Existenz.

Nach Vorschlägen aus der Bundesregierung sollen Verbraucher künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen. Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Lufthansa-Konzern streicht noch mehr Flüge

Lufthansa-Konzern streicht Flugplan bis zur Hälfte zusammen

Der Lufthansa-Konzern streicht wegen des heftigen Nachfrageeinbruchs infolge der Corona-Epidemie seinen Flugplan noch weiter zusammen.

In den nächsten Wochen solle die Kapazität um bis zu 50 Prozent reduziert werden, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Pflichtmitteilung an die Börse mit. Dabei wolle man die weitere Entwicklung der Nachfrage beobachten. Die Maßnahme diene dazu, die finanziellen Folgen des Nachfrageeinbruchs zu verringern.

Am Flughafen Friedrichshafen machen Kurzstreckenflüge 89 Prozent der Starts und Landungen aus.

Klimakiller Kurzstrecke: Grüne wollen kurze Flüge verteuern

Wer mit dem Flugzeug reist, verursacht mehr Treibhausgase als jeder andere Reisende. Innerdeutsche Flüge verursachen laut Umweltbundesamt pro Person 230 Gramm klimaschädliche Emissionen, Pkw 147, die Bahn 32, Fernbusse 29. Insgesamt machen sie 0,2 Prozent der Emissionen im Verkehr aus, den Löwenanteil verursachen Pkw. Abgase von Flugzeugen sind aber besonders schädlich , weil sie in großer Höhe entstehen und stärker auf die Atmosphäre wirken. Die Grünen fordern, Gebühren für kurze Flüge anzuheben.