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BaFin-Chefin: Lebensversicherer können Zusagen noch länger halten

Düsseldorf (dpa) - Bafin-Chefin Elke König geht davon aus, dass Lebensversicherungen allen Problemen der Branche zum Trotz ihre Renditezusagen einhalten können. Prognoserechnungen und Stresstests zeigten, dass sie dazu trotz der Niedrigzinsen noch einige Jahre in der Lage sind, sagte die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der „Wirtschaftswoche“. Lebensversicherer haben wegen der anhaltend niedrigen Zinsen Schwierigkeiten, die ihren Kunden zugesagten Erträge zu erwirtschaften.

Siemens

Siemens gründet eigene Bank

München (dpa) - Der Elektroriese Siemens macht sich mit einer eigenen Bank unabhängiger von Kreditinstituten. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) habe entsprechende Pläne des Münchner Dax-Konzerns genehmigt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Siemens hatte bereits im Sommer angekündigt, ein eigenes Institut gründen zu wollen. „Finanzierungslösungen gewinnen beim Vertrieb von Produkten zunehmend an Bedeutung, besonders seit der Finanz- und Wirtschaftskrise“, sagte Bankchef Roland Chalons-Browne.

Karlsruhe billigt Umlage für Bankenaufsicht

Banken und Finanzdienstleister müssen auch in Zukunft eine jährliche Umlage für die Bankenaufsicht bezahlen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Die Mindestumlage, aus der sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht finanziert, sei mit strengen Anforderungen des Grundgesetzes an solche «Sonderabgaben» vereinbar. Die Umlage werde dazu eingesetzt, die Risiken möglichst gering zu halten, heißt es in dem Beschluss.

«Handelsblatt»: Bund verschärft Banken-Bonusregeln

Bundesregierung und Finanzaufsicht planen einem Medienbericht zufolge strengere Regeln zur Kontrolle der Bezahlung von Bankmanagern. Eine entsprechende Vorschrift habe die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zusammen mit der Bundesbank entwickelt, berichtet das «Handelsblatt». Demnach dürften Banken Gehälter nicht mehr an kurzfristigen Renditen orientieren und damit spekulative Geschäfte provozieren.

BaFin

Bafin informiert im Internet über unseriöse Geschäfte

Wertpapiere und Vermögensanlagen dürfen in Deutschland nicht ohne weiteres öffentlich vertrieben werden. Bevor entsprechende Geldanlagen angeboten werden, muss die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) einen entsprechenden Prospekt genehmigen.

Wichtig zu wissen: Besteht eine Erlaubnis, bedeutet dies nicht automatisch, dass die angebotenen Produkte empfehlenswert sind, erklärt die Bafin auf ihrer Homepage.

Grundsätzlich prüft die Behörde nach eigenen Angaben nur, ob der Prospekt die ...

Brüssel legt neue Finanzmarkt-Reformpläne vor

Brüssel (dpa) - EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier legt heute weitere Pläne für die Reform der Finanzmärkte vor. Im Visier hat der Franzose die Ratingagenturen sowie das Risikomanagement von Banken. Barnier will unter anderem vorschlagen, der neuen EU-Aufsichtsbehörde für den Wertpapiersektor zentrale Zuständigkeit für die Agenturen zu geben. Bislang haben nationale Behörden die Aufsicht, wie zum Beispiel die BaFin in Deutschland, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Karlsruhe billigt Umlage für Bankenaufsicht

Banken und Finanzdienstleister müssen auch in Zukunft eine jährliche Umlage für die Bankenaufsicht bezahlen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.

Die Mindestumlage, aus der sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) finanziert, sei mit strengen Anforderungen des Grundgesetzes an solche «Sonderabgaben» vereinbar.

Die Umlage werde dazu eingesetzt, die Risiken, die von den beaufsichtigten Kreditinstituten und Wertpapierhändlern für den Finanzsektor ausgingen, möglichst ...

Karlsruhe billigt Umlage für Bankenaufsicht

Banken und Finanzdienstleister müssen auch in Zukunft eine jährliche Umlage für die Bankenaufsicht bezahlen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Die Mindestumlage, aus der sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht finanziert, sei mit strengen Anforderungen des Grundgesetzes an solche „Sonderabgaben“ vereinbar. Die Umlage werde dazu eingesetzt, die Risiken möglichst gering zu halten, heißt es in dem Beschluss.

Bankenaufsicht erhält mehr Eingriffsmöglichkeiten

Als Konsequenz aus der Bankenkrise hat der Bundestag die Rechte der deutschen Finanzaufsicht erweitert. Mit dem Gesetz kann bei der Schieflage einzelner Institute künftig schneller und besser eingegriffen werden. Bei erkennbaren Risiken darf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht künftig höhere Eigenmittel und Liquidität verlangen. Außerdem erhält sie das Recht, Entnahmen und Ausschüttungen von Gewinnen zu verbieten.