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Zahl älterer Beschäftigter stark gestiegen

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten auch im fortgeschrittenen Alter. So hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 60 Jahren und mehr seit dem Jahr 2007 fast verdreifacht. Dies zeigt eine Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken im Bundestag. 2007 waren 903 488 Beschäftigten 60 Jahre und älter. Bis 2018 stieg die Zahl kontinuierlich auf 2 609 777.

Immer mehr Ältere bleiben im Job

Arbeiten im fortgeschrittenen Alter wird in Deutschland immer mehr zum Normalfall. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 60 Jahren und mehr hat sich seit 2007 fast verdreifacht. 2007 waren rund 900 000 Beschäftigte 60 Jahre und älter. Bis 2018 stieg die Zahl kontinuierlich auf über 2,5 Millionen. Dies zeigt eine Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.

Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,180 Millionen gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. In November waren 24 000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,180 Millionen gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. In November waren 24 000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent. „Die aktuelle konjunkturelle Schwäche ist am Arbeitsmarkt weiterhin spürbar“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele dennoch.

Volkswirte: Konjunktur und Arbeitsmarkt treten auf der Stelle

Trotz zuletzt überraschend positiver Signale glauben Volkswirte führender Finanzinstitute nicht an eine rasche Konjunkturbelebung. „Es gibt keinen Grund zum Feiern, weil wir glauben, dass 2020 nicht besser werden wird als 2019“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz. „Die deutsche Wirtschaft wird aus dem Konjunkturtal so schnell nicht heraus kommen“, sagte auch der KfW-Arbeitsmarktexperte Martin Müller. Die Bundesagentur für Arbeit wird am kommenden Freitag ihre Arbeitsmarktstatistik für den Monat November bekanntgeben.

Arbeitsmarktzahlen

Zahl der Arbeitslosen in Bayern sinkt unter 200 000

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist wieder unter die Marke von 200 000 gefallen. Im November waren im Freistaat 199 150 Menschen ohne Arbeit. Das sind knapp 1400 oder 0,7 Prozent weniger als im Oktober, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit jedoch an. Insgesamt waren knapp 2170 Menschen oder 1,1 Prozent mehr arbeitslos gemeldet als im November 2018.

Zeitungszusteller

Studie: Mindestlohn brachte zehn Prozent Lohnsteigerung

Der vor fünf Jahren eingeführte flächendeckende Mindestlohn hat sich für betroffene Beschäftigte nach einer Studie von Arbeitsmarktexperten ausgezahlt.

Diese hätten im Durchschnitt eine Lohnsteigerung von rund zehn Prozent erfahren, errechnete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg in einer am Dienstag vorgestellten Studie. Die befürchteten Arbeitsplatzverluste seien sehr gering ausgefallen und vor allem bei Minijobs aufgetreten.

Argentur für Arbeit

Bayern Spitze bei Integration von Ausländern in Arbeitsmarkt

In Bayern sind Menschen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt integriert als in allen anderen Bundesländern. Der Freistaat habe mit sechs Prozent die bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote bei Ausländern (Bundesdurchschnitt 11,9 Prozent), teilte die Staatskanzlei am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Zudem seien in keinem Bundesland sind mehr Menschen mit Migrationshintergrund erwerbstätig (Bayern 73,7 Prozent;

Hartz IV

Rund jeder fünfte Empfänger dauerhaft im Hartz-IV-System

Hunderttausende Menschen stecken in Deutschland dauerhaft im Hartz-IV-System fest. Das zeigen Zahlen, die das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag zur Verfügung gestellt hat.

Zudem gibt es einen „Drehtür-Effekt“: Viele in Jobs vermittelte Betroffene landen nach kurzer Zeit wieder beim Jobcenter. Nach dem SPD-Parteitag am Wochenende wird nun erneut über die Zukunft von Hartz IV debattiert. Die Sozialdemokraten hatten beschlossen, das System ihres Ex-Kanzlers Gerhard Schröder hinter sich zu lassen.

Überstunden

Beschäftigte mit knapp einer Milliarde Überstunden

Arbeitnehmer in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2019 knapp eine Milliarde Überstunden geleistet - davon waren mehr als die Hälfte unbezahlt.

Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Samstag berichtete.

Für die ersten sechs Monate wurden 962 Millionen Überstunden registriert, 490 Millionen davon unbezahlt, wie es in der Antwort des Ministeriums heißt, die auch der dpa vorliegt.