Suchergebnis

5,36 Millionen Menschen im Juni in Kurzarbeit

Im Juni sind 5,36 Millionen Menschen in Deutschland in Kurzarbeit gewesen. Das berichtete die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg. Im Mai hatte die Zahl noch bei 5,82 Millionen gelegen.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-384287/1

Zahl der Arbeitslosen steigt auf 2,95 Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August erneut gestiegen. Es waren 2,95 Millionen Menschen ohne Job, 45 000 mehr als im Juli und 636 000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mit.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-384250/1

Hubertus Heil

Heil: Arbeitsagentur braucht 10 Milliarden Euro

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) rechnet mit einem Bedarf an Bundeszuschüssen aus Steuermitteln an die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Höhe von rund zehn Milliarden Euro.

Damit solle die Bundesagentur handlungsfähig bleiben und Beitragssatzsprünge für Beschäftigte und Arbeitnehmer verhindert werden, sagte Heil am Mittwoch in Berlin. Die BA-Rücklagen von einst 26 Milliarden Euro sind laut Heil noch nicht aufgebraucht, würden aber angesichts der Größe der Krise weniger.

Kurzarbeitergeld

Rund 270 Hinweise auf Missbrauch bei Kurzarbeitergeld

Die Behörden im Südwesten gehen zurzeit rund 270 Hinweisen auf mögliche Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit der Zahlung von Kurzarbeitergeld nach. Das sagte eine Sprecherin der baden-württembergischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Stuttgart auf Anfrage. Inzwischen sei man auf einzelne „sehr konkrete“ mutmaßliche Betrugsfälle gestoßen, zu denen man aber aus ermittlungstechnischen Gründen keine weiteren Angaben machen könne.

Arbeitslosengeld

Nächstes Jahr 14 Euro mehr im Monat für Hartz-IV-Empfänger

Die Hartz-IV-Sätze werden zum 1. Januar 2021 stärker erhöht als bislang bekannt. Das Bundesarbeitsministerium legte am Dienstag Berechnungen vor, wonach alleinstehende Erwachsene künftig 446 Euro monatlich bekommen sollen.

Das sind 14 Euro mehr als bisher. Der Satz für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren soll demnach sogar um 45 Euro auf 373 Euro steigen, der für Kinder bis fünf Jahre von 250 auf 283 Euro.

Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren gibt es dagegen nur einen Euro mehr (309 Euro).

Agentur für Arbeit

Sommerflaute: Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist im August weiter gestiegen. Allerdings ist diesmal die übliche Sommerflaute dafür verantwortlich und nicht mehr die Corona-Krise, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Stuttgart mitteilte. „Wir können eine leichte Erholungsdynamik des Arbeitsmarktes beobachten“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Christian Rauch. „Jedoch ist das Niveau der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher.

Sabine Zimmermann

Linke fordert von Unternehmen Ausbildung über Bedarf

Angesichts von Problemen auf dem Ausbildungsmarkt durch die Corona-Krise fordert die Linke im Bundestag Unternehmen auf, über Bedarf auszubilden.

„Trotz sinkender Bewerberzahlen drohen auch in diesem Jahr wieder viele junge Menschen am Ausbildungsmarkt leer auszugehen“, sagte die Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aufgrund Corona könnten es leider noch mehr als in den Vorjahren werden“, so Zimmermann weiter.

 Hat viel zu tun: Die Arbeit im Tuttlinger Klinikum ist für Milos Jovanovic fordernd, aber erfüllend.

Dieser serbische Pfleger arbeitet im Klinikum Tuttlingen

Er ist gebürtiger Serbe, von Beruf Krankenpfleger und arbeitet in der Klinik in Tuttlingen. Miloš Jovanović kam mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz nach Deutschland. Heute ist er einer von schätzungsweise 62 500 ausländischen Pflegekräften, die laut der Bundesagentur für Arbeit außerhalb ihrer Heimat arbeiten.

Viel Zeit hat Jovanović nicht für den Interviewtermin. „Am Montag und Dienstag ist immer viel los“, sagt er. Der 28-Jährige arbeitet als Krankenpfleger im Schichtdienst, und das seit mittlerweile zwei Jahren im Klinikum in ...

Der Eingang zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Weniger Anträge: Viele Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit

In der Corona-Zeit sind die Asylbewerberzahlen deutlich zurückgegangen. In diesem Jahr stellten bis Ende Juli nach Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) knapp 55 800 Geflüchtete bundesweit einen Asyl-Erstantrag, davon rund 6700 in Bayern. In den Flüchtlingsjahren 2015 und 2016 hatten mehr als 1,1 Millionen Menschen Asyl-Erstanträge gestellt, in Bayern rund 150 000. Danach fielen die Zahlen. 2018 waren es knapp 162 000 Erstanträge (Bayern: knapp 22 000), 2019 knapp 143 000 (Bayern: gut 18 000).

Kurzarbeitergeld

Krisen-Kurzarbeit bis 2022 geplant

Unternehmen und Arbeitnehmer in Deutschland sollen wahrscheinlich noch mehr als eineinhalb Jahre lang durch erleichterte Kurzarbeit besser mit den Corona-Folgen fertig werden können.

Ein entsprechender Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) war vor einem Spitzentreffen der Koalition an diesem Dienstag aber noch Gegenstand intensiver Verhandlungen zwischen Union und SPD, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr.