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 So manche Familie ist froh über neue Baugebiete, doch es gibt auch Kritik an den Plänen der Gemeinde Fronreute.

Neue Baugebiete in der Kritik

Sechs Baugebiete sollen in den nächsten Jahren in Fronreute entstehen, zwei in jedem Teilort. Das sorgt für hitzige Debatten. Bei einer Bürgerversammlungen im Dorfgemeinschaftshaus Blitzenreute wurde über dieses Thema diskutiert.

Er hoffe, auf mehr Verständnis füreinander, denn so könne auch Verwaltung und Gemeinderat „rüberbringen, was wir denken“, sagte Bürgermeister Oliver Spieß.

Hintergrund ist der vom Bundesrat im Juni dieses Jahres verlängerte Paragraph 13b des Baugesetzbuchs.

Welle der Solidarität in Corona-Zeiten

48 Seiten stark ist der Jahresbericht 2020 der St. Elisabeth-Stiftung gerade erschienen. Die Corona-Krise prägte das vergangene Jahr. Die 2700 Mitarbeitenden der Stiftung haben diese Zeit gemeistert, das werde auf vielfältige Weise deutlich, schreibt die Stiftung in einer Pressemitteilung. So habe katholische Stiftung mit Hauptsitz in Bad Waldsee 2020 hat rund 6300 Menschen betreut.

Der Jahresbericht 2020 zeigt auf, wie sich die 2019 gestartete Personalmarketingkampagne weiterentwickelt hat.

 Die Aufwendungen der Gemeinde Fronreute bleiben höher als die Einnahmen.

Fronreuter Ergebnishaushalt schließt mit Verlust

Der Ergebnishaushalt wird zwar mit einem geplanten Verlust abschließen, doch wird dieser in Fronreute geringer ausfallen wie befürchtet – so der Stand heute.

Lieber mit dem schlimmsten Fall rechnen, dann ist die Erleichterung groß, wenn es dann doch noch vertretbar ist. Dieser Grundsatz ist bei der Erarbeitung des Haushalts zumindest in Landgemeinden durchaus üblich, und auch die Fronreuter Kämmerin Daniela Fießinger hat dies bei der Planung des Etats im zweiten Corona-Jahr berücksichtigt.

Gelder aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Städte und Gemeinden

Der Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium Tübingen hat in seiner Sitzung 23 Gemeinden aus dem Landkreis Ravensburg Zuschüsse aus dem Ausgleichstock bewilligt. Wie die Landtagsabgeordneten August Schuler und Raimund Haser, Petra Krebs und Manne Lucha mitteilten, erhalten diese Gemeinden insgesamt über 4,15 Millionen Euro.

Mit den Geldern können z.B. die Kindergärten in Aulendorf, Argenbühl und Berg, Bad Waldsee, Isny und Vogt erweitert, neu gebaut oder saniert werden.

Knapp 24 Millionen fließen in den Kreis Ravensburg

Insgesamt 23,8 Millionen Euro aus dem Ausgleichsstock des Regierungspräsidiums Tübingen werden an finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Tübingen verteilt. Davon fließen 4,15 Millionen in den Landkreis Ravensburg, wovon 23 Gemeinden profitieren. Dies teilen die Landtagsabgeordneten von CDU und Grünen der Wahlkreise Ravensburg und Wangen-Illertal, August Schuler und Raimund Haser (jeweils CDU) sowie Manne Lucha und Petra Krebs (beide Grüne), mit.

 In bunten und schrillen Farben für die Vielfalt.

1000 Menschen kommen zur ersten „Queer Pride“ ins Schussental

Der Samstag war ein historischer Tag für das Schussental: Denn da fand die erste „Queer Pride“ statt. Rund 1000 Menschen setzten ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Rechte für schwule, lesbische, queere, bi-, trans-, inter- und asexuelle Personen.

Ein bunter und friedlicher Demonstrationszug führte vom Ravensburger Bahnhof bis in den Weingartener Stadtgarten, wo es eine Kundgebung gab. Eine Veranstaltung, wie es sie sonst meist nur in Großstädten gibt, hat jetzt auch Oberschwaben erreicht.