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Studie: Arbeitsmärkte im Aufschwung - Armutsrisiko aber hoch

Gut zehn Jahre nach Beginn der globalen Finanzkrise 2008 haben sich einer Studie zufolge die Arbeitsmärkte in vielen Industrieländern deutlich erholt. Das habe aber keine entscheidenden Auswirkungen auf die Armutsquoten, stellt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in 41 Ländern fest. In 25 Staaten stagniere das Armutsrisiko oder sei bis 2018 sogar noch gewachsen. Und insgesamt seien Kinder häufiger betroffen als ältere Menschen, heißt es in dem in Gütersloh veröffentlichten „Social Justice Index“.

Fahne

Prognose: Wohlstand in Deutschland wird sinken

Die erwerbsfähige Bevölkerung in Deutschland wird einer Prognose zufolge in den nächsten rund 20 Jahren stark altern und schrumpfen. Das dürfte sich negativ auf Wirtschaftswachstum und durchschnittliche Einkommen auswirken.

Es drohten starke Wohlstandseinbußen, heißt es in einer Untersuchung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung Wien (Wifo). Mit mehr Investitionen in Automatisierung und Kommunikationstechnologien lasse sich diese Entwicklung kompensieren, zeigt die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Influencerinnen werben für Arbeit in Kitas

Zwei Influencerinnen werben für Arbeit in Kitas

Zusammen mit zwei Influencerinnen will das Bayerische Familienministerium Jugendliche für eine Ausbildung in Kindereinrichtungen begeistern. Die Youtuberinnen Diana zur Löwen und Ana Johnson haben gemeinsam mit Familienministerin Kerstin Schreyer (CSU) ein Video für die sozialen Medien aufgenommen. Die beiden Internet-Stars haben zusammen über 800 000 Follower auf Youtube und über 1,6 Millionen Abonnenten auf Instagram. Johnson hat nach eigenen Angaben selbst eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert und Kindheitspädagogik studiert.

Rathaus von Pirmasens

Bayern zahlt nicht für verschuldete Kommunen anderer Länder

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will Kommunen aus der Altschulden-Falle helfen - doch ruft sein Vorschlag vor allem in Bayern heftige Kritik hervor. Der Freistaat lehnt eine finanzielle Beteiligung an dem vorgeschlagenen Entschuldungsprogramm kategorisch ab.

„Bayern wird auf keinen Fall die Zeche für die Versäumnisse anderer Länder bezahlen“, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Der Fraktionsvize der SPD im Bundestag, Achim Post, kritisierte, dass sich ausgerechnet eines der reichsten ...

Albert Füracker (CSU)

Bayern: Keine Beteiligung an Kommunen-Entschuldungsprogramm

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will Kommunen aus der Altschulden-Falle helfen - doch ruft sein Vorschlag vor allem in Bayern heftige Kritik hervor. Der Freistaat lehnt eine finanzielle Beteiligung an dem vorgeschlagenen Entschuldungsprogramm kategorisch ab. „Bayern wird auf keinen Fall die Zeche für die Versäumnisse anderer Länder bezahlen“, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Der Fraktionsvize der SPD im Bundestag, Achim Post, kritisierte, dass sich ausgerechnet eines der reichsten ...

Bayerns Finanzminister Albert Füracker

Bayern will nicht für verschuldete Kommunen zahlen

Bayern lehnt eine finanzielle Beteiligung an dem von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Aussicht gestellten Entschuldungsprogramm für Kommunen in Deutschland kategorisch ab. „Bayern wird auf keinen Fall die Zeche für die Versäumnisse anderer Länder bezahlen“, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Der Freistaat fordere den Bund nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass eine Mitfinanzierung bei einem Entschuldungsprogramm zum Abbau hoher Kassenkredite nicht durch Länder erfolgen müsse, die ...

Landtag Baden-Württemberg

Verschuldete Kommunen: Stuttgart lehnt Scholz' Vorschlag ab

Neben Bayern lehnt auch Baden-Württemberg eine finanzielle Beteiligung an dem von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Aussicht gestellten Entschuldungsprogramm für Kommunen ab. Eine Sprecherin von Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) teilte am Freitag auf Anfrage mit: „Für uns in Baden-Württemberg ist klar, dass Hilfe für die einen nicht zum Nachteil für die anderen - in dem Fall für Länder mit finanziell gut aufgestellten Kommunen - werden darf.

Krankenhaus

BKK beklagt zu viele Operationen: Kliniken werden geprüft

Die bayerischen Betriebskrankenkassen (BKK) beklagen eine Überversorgung und mangelnde Qualität zu Lasten der Patienten in vielen Krankenhäusern. Nach Einschätzung des BKK-Landesverbands haben wirtschaftliche Erfordernisse des Krankenhausbetriebs dazu geführt, dass Patienten nicht notwendige Therapien und Operationen verordnet werden.

„Schlimm ist, wenn die Behandlung nicht am Menschen ausgerichtet wird, sondern an der Wirtschaftlichkeit“, sagte Sigrid König, die Vorsitzende des BKK-Landesverbands.

Grundschule

Neue Prognose: Lehrermangel und Lehrerüberschuss zugleich

Der Lehrermangel wird die Schulen in den nächsten zehn Jahren ganz unterschiedlich treffen. Neue Modellrechnungen der Bundesländer zeigen, dass je nach Land und Schultyp einerseits drastische Lücken und andererseits auch ein Überangebot an Lehrern erwartet werden.

Die entsprechende Prognose mit dem Titel „Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2019 - 2030“ wurde am Donnerstag in Berlin von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Schiffbau im Wismar

Studie: Arbeitsmärkte im Aufschwung - Armutsrisiko aber hoch

Arm trotz Arbeit und Aufschwung? Gut zehn Jahre nach Beginn der globalen Finanzkrise 2008 haben sich einer Studie zufolge zwar in vielen Industrieländern die Arbeitsmärkte deutlich erholt.

Das habe aber keine entscheidenden Auswirkungen auf die Armutsquoten, stellt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in 41 Ländern der EU und OECD fest. In 25 Staaten stagniere das Armutsrisiko oder sei bis 2018 sogar noch gewachsen - Kinder treffe es häufiger als Ältere.