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Neue Synagoge soll bis 9. Dezember fertig sein

Wer in den letzten beiden Wochen an der Baustelle der neuen Ulmer Synagoge auf dem Weinhof vorbeiging, konnte kaum Baufortschritte feststellen. Das lag an den aufeinander folgenden jüdischen und christlichen Feiertagen zum Jahresende, so die Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) in Stuttgart, Barbara Traub. Ziel für die Einweihung der Ulmer Synagoge ist weiterhin das jüdische Lichterfest Chanukka, das in diesem Jahr am 9.

Traub: Stelle des Antisemitismusbeauftragten macht Mut

Die israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg hat die Einrichtung der Stelle eines Antisemitismusbeauftragten gelobt. Dies sei vorbildhaft und mache Mut, sagte die Vorstandsvorsitzende der Gemeinschaft, Barbara Traub, der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstag). „Wir haben Vertrauen in die Stadt und die Landesregierung, dass man alles tun wird, um Antisemitismus zu bekämpfen.“ Baden-Württembergs neuer Beauftragter gegen Antisemitismus, Michael Blume, hatte am Mittwochabend seine Antrittsrede in Heidelberg ...

Michael Blume

Beauftragter: Viele Juden sorgen sich um ihre Sicherheit

Viele Juden in Baden-Württemberg sorgen sich nach Angaben des Antisemitismusbeauftragten Michael Blume um ihre Sicherheit. Er beobachte eine große Verunsicherung unter den Menschen, gerade auch unter jüdischen Schülern, sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Die Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft (IRG) Württembergs, Barbara Traub, hatte am Donnerstagabend gesagt: „Wir wissen von Schülern, die Angst haben, den jüdischen Religionsunterricht zu besuchen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Kretschmann: Land bürgt für Sicherheit des jüdischen Lebens

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dem jüdischen Leben im Land die verstärkte Bekämpfung von Antisemitismus zugesagt. Der Grünen-Politiker äußerte Verständnis für das zunehmende Unsicherheitsgefühl jüdischer Mitbürger. „Darüber wird in den kommenden Monaten im Ministerrat und sicher auch im Landtag zu sprechen sein“, sagte Kretschmann laut einer Mitteilung vom Freitag anlässlich des Jahresgesprächs mit den Israelitischen Religionsgemeinschaften Badens und Württembergs.

Absperrband vor Hakenkreuz-Schmierereien an Haus

Juden in Württemberg sehen verändertes Klima

Einem verstärkt antisemitischen Klima könnte ein Antisemitismusbeauftragter des Landes aus Sicht der jüdischen Gemeinde in Württemberg entgegenwirken. Er könne die Entwicklung von antisemitischen Vorfällen im Auge behalten und die Bevölkerung dafür sensibilisieren, sagte Barbara Traub, Sprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), in Stuttgart. „Wenn ein solcher Antisemitismusbeauftragter im Südwesten eingesetzt würde, würden wir dies begrüßen.

 Diskutierten über das Zusammenwirken von Glaube und Demokratie: (v. l.) Gunther Wruck, Mehmet Aksoyan, Barbara Traub, Angelika

Wie Glaube und Demokratie zusammenwirken können

Das Demokratiezentrum Oberschwaben hat zusammen mit den Kreisjugendringen Biberach und Ravensburg und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Biberach im Landratsamt einen Fachtag zum Thema „Glaube und Demokratie – wie geht das zusammen?“ veranstaltet. Ein wichtiges Anliegen war, das Demokratiezentrum der Öffentlichkeit vorzustellen.

Friederike Höhndorf ist seit zwei Jahren Ansprechpartnerin des Demokratiezentrums Baden-Württemberg in Biberach und bildet mit der Kollegin Franziska Bauer aus Ravensburg das „Demokratiezentrum ...

Mitglied einer jüdischen Gemeinde mit einer Kippa auf dem Kopf

Antisemitismus im Internet beunruhigt Juden im Südwesten

Beschimpfungen im Internet setzen nach Angaben des Antisemitismusbeauftragten Michael Blume vielen Juden im Südwesten zu. „Wir müssen den digitalen Hass sehr ernst nehmen“, sagte der Religionswissenschaftler in Stuttgart. Er hat eine deutliche Zunahme von Judenfeindlichkeit im Netz registriert. Bedient würden vor allem antisemitische Stereotype, darunter eine angebliche „jüdische Weltverschwörung“. „Das Medium ist neu, aber die Inhalte sehr alt“, sagte Blume.