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Todesfall nach Reinfektion

Experten: Tödliche Reinfektion mit Corona seltene Ausnahme

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Der Fall ist tragisch, aber Experten zufolge kein Grund zu größerer Beunruhigung.

„Das ist ein Ausnahmefall, nach dem ich keine Alarmglocken läuten lassen würde“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, am Donnerstag der dpa.

Reinfektionen - also eine Ansteckung nach bereits durchgemachter Infektion - seien selten, aber auch nicht ganz ausgeschlossen.

Hydroxychloroquin

Corona-Vorbeugung von Hydroxychloroquin noch nicht erforscht

Donald Trump preist es als „Geschenk Gottes“: Eigenen Angaben zufolge nimmt der US-Präsident das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin ein, um sich in der Corona-Pandemie zu schützen.

BEHAUPTUNG: Das Mittel beugt einer Corona-Infektion vor und hilft auch gegen die von Sars-CoV-2 ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19.

BEWERTUNG: Für solch eine Wirksamkeit gibt es bislang keine belastbaren wissenschaftlichen Belege.

FAKTEN: Wie das eng verwandte Chloroquin wird Hydroxychloroquin zur Behandlung von Malaria und ...

Modelle eines Coronavirus (bearbeitet mit Photoshop)

Mann aus Baden-Württemberg stirbt nach erneuter Corona-Infektion: Weitere Details

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Sorgen um einen ausreichenden Schutz machen sich Virologen nach seinem Tod allerdings nicht. Warum eigentlich nicht?

Und bedeutet der Fall aus dem Kreis Freudenstadt, dass selbst einmal Erkrankte nicht geschützt sind vor einer weiteren Ansteckung? Die wichtigsten Fragen - und die Antworten dazu:

Was ist passiert? Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) ist ein 72-jähriger Covid-Patient aus dem Kreis ...

Coronavirus - Moderna-Impfstoff

Wie lange wirken die Covid-19-Impfstoffe?

Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedische Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet rund 70 Prozent Wirksamkeit.

Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen.

Schwangerschaft und Corona

Schwangere mit Corona: Mehr frühe Geburten

Andere Symptome und ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt: Experten haben mögliche Folgen einer Corona-Infektion bei schwangeren Frauen untersucht.

Eine verfrühte Geburt ist demnach bei ihnen wahrscheinlicher, wobei die Rate spontaner Frühgeburten - also bei von selbst einsetzenden Wehen - kaum höher liegt. Bei infizierten Schwangeren werde also öfter eine Schwangerschaft eingeleitet und/oder der Säugling per Kaiserschnitt früher geholt, erläutern die Forscher im Fachmagazin „BMJ“.

Remdesivir

WHO rät von Remdesivir bei Covid-19 ab

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rät vom Einsatz des einst vielversprechenden Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Erkrankungen ab.

Nach eingehender Prüfung sei ein Expertengremium der WHO zu dem Schluss gekommen, dass das Mittel „keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit“ habe. Das gelte auch für andere wichtige Faktoren wie den Bedarf an künstlicher Beatmung oder die Zeit bis zu einer Besserung, teilte die WHO mit. Es sei zudem noch nicht ausgeschlossen, dass das Medikament auch Schaden anrichten könnte.

Kindertagesstätte

Angst vor Corona: Mit Schnupfen in Kita und Schule?

„Das Kind hat Schnupfen!“ - über Monate hieß das für viele Eltern automatisch, ihren Nachwuchs daheim betreuen zu müssen.

Kitas und Schulen schickten Mädchen und Jungen auch bei nur leichten Erkältungssymptomen aus Sorge vor einer Corona-Infektion wieder nach Hause oder nahmen sie gar nicht erst auf. Inzwischen können Mütter und Väter bundesweit etwas aufatmen: In den meisten Bundesländern dürfen Kinder auch mit einer Schnupfennase in Schule und Kita.

Lothar Wieler

Mit „Lockerungsstimmung“ in dritte Welle?

Der Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland droht wieder an Dynamik zu gewinnen. Binnen eines Tages meldeten Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.356 Ansteckungen, wie aus Daten vom Donnerstag hervorgeht. Höhere Tageswerte waren zuletzt Ende Januar erfasst worden.

Zudem hat die ansteckendere und wohl auch tödlichere Corona-Variante B.1.1.7 die Oberhand hierzulande gewonnen, das RKI beziffert den seit Wochen wachsenden Anteil auf mittlerweile circa 55 Prozent.

Impfung

Wie lange wirken die Covid-19-Impfstoffe?

Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedische Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen.

Hautkrebs-Früherkennung

Krebs: Behandlungsverzögerung erhöht Sterberisiko deutlich

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden weltweit viele nicht dringliche Operationen und Behandlungen verschoben. Gerade für Krebs-Patienten könne dies allerdings schwerwiegende Folgen haben, warnen kanadische und britische Mediziner im Fachblatt „The BMJ“.

Schon ein Monat Verzögerung in der Krebstherapie könne das Sterberisiko um 3 bis 13 Prozent erhöhen, so das Fazit der Wissenschaftler - und es wachse umso mehr, je später die Behandlung beginne.