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Theodor-Wolff-Preis

„SZ“-Journalistin gewinnt Theodor-Wolff-Preis

Der renommierte Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalistinnen und Journalisten. Preisträger sind Katrin Langhans von der „Süddeutschen Zeitung“, Julia Schaaf von der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, Hans-Georg Gottfried Dittmann vom „Mindener Tageblatt“, Katja Füchsel von der Zeitung „Der Tagesspiegel“ und Tina Kaiser von der „Welt am Sonntag“, wie der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag mitteilte.

Digital-Angebote von Medien

Medienhäuser verkaufen mehr Digital-Abos

Das gesteigerte Informationsbedürfnis in der Coronavirus-Krise führt bei Medienhäusern in Deutschland zu mehr Abschlüssen von Digital-Abonnements.

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) teilte auf dpa-Anfrage mit: „Der Verkauf von digitalen Produkten wächst seit Jahren, jetzt jedoch überproportional. Das kann man sicherlich Corona zurechnen.“ Die Zugriffszahlen auf Webseiten von Zeitungen und Magazinen speziell im Informationsbereich sind demnach derzeit viel höher als sonst.

DFL

DFL will sich für Medienvertreter in Stadien einbringen

Die Deutsche Fußball Liga will sich bei der Politik dafür einsetzen, dass bei den Geisterspielen wieder mehr Medienvertreter in die Stadien dürfen. Dies teilte die Dachorganisation der 36 Proficlubs via Twitter mit.

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und verschiedene Sportredaktionen hatten an die jeweils zuständige Landespolitik und die DFL appelliert, die Zahl der Berichterstatter und vor allem Fotografen deutlich zu ...

Stolze Preisträger: Kongressmoderatorin Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, Preisträger Dr. Steffen Ehrm

Schwäbische Zeitung mit Nova Innovation Award ausgezeichnet

Schwäbisch Media, das Mutterhaus der Schwäbischen Zeitung, ist auf dem Zeitungskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin (BDZV) mit dem Nova Innovation Award ausgezeichnet worden. Den Preis gab es für die Entwicklung des „Artikelscore“. Die Software erlaubt, den Erfolg von Texten und Inhalten auf der Webseite von Schwäbische.de beim Leser genau zu messen. So werden nicht nur bekannte Erfolgsfaktoren im Web -  wie die Zahl der Klicks auf Artikel oder die durchschnittliche Lesedauer von Texten – erfasst, sondern zahlreiche ...

Google-Schild

Wegen Copyright-Reform: Google streicht Medien-„Snippets“

Google hat den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform einen Dämpfer verpasst.

In Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln will der Internet-Konzern auf die Anzeigen der kleinen „Snippet“-Vorschauen verzichten und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen.

Europäische Verleger machen sich Hoffnungen auf Zahlungen von Google, nachdem in der Urheberrechtsreform das sogenannte Leistungsschutzrecht festgeschrieben wurde.

Google

Französische Verleger wollen gegen Google vorgehen

Im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts wollen französische Verleger Beschwerde gegen Google bei der nationalen Wettbewerbsbehörde einreichen. Das teilten der Verband L'Alliance de la presse d'information générale und andere Medienverbände in Paris mit.

Die im Frühjahr auf EU-Ebene verabschiedete Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern.

ebay-Zeichen an einer Hauswand

100 Euro Verhandlungsbasis: Zehn Jahre Ebay-Kleinanzeigen

Wer sein altes Fahrrad, den abgenutzten Küchenschrank, oder den überholten Staubsauger loswerden will, hatte es selten so leicht wie heute: Schnell ein paar Fotos mit der Handykamera gemacht und in wenigen Minuten das Angebot online gestellt.

In seinen ersten Monaten zählte der Online-Kleinanzeigenmarkt durchschnittlich acht Millionen Besucher pro Monat.

Ebay

Geht alles gut, ist man schon wenig später um ein paar Euro und etwas Platz in der Wohnung reicher.

Bundestag stimmt über Millionenförderung für Verlage ab

Millionenförderung für digitalen Wandel in Verlagen

Mehr als ein halbes Jahr wartete die Medienbranche. Auf ein Konzept des Bundes, wie genau 40 Millionen Euro Förderung für die Zustellung von Zeitungen und Anzeigenblättern 2020 verteilt werden würden.

Der Staat wollte so helfen, dass die Zustellnetze in Deutschland weiter funktionieren - seit Jahren sind die Auflagen rückläufig. Digitale Transformation ist in aller Munde. Die Medienbranche investiert in den digitalen Journalismus mit Bezahlschranken und Online-Abomodellen.

Eberhard Ebner

Verleger Ebner wird 90: „Journalismus wird noch wichtiger“

Der Ulmer Verleger Eberhard Ebner hat auf die zunehmende Bedeutung des Journalismus im digitalen Wandel hingewiesen. Anlässlich seines 90. Geburtstags am Donnerstag sagte er der „Südwest Presse“: „In der Beliebigkeit der Einzelinformationen im Netz wird Journalismus - also Auswahl, Meinung, Hintergrund, Orientierung - noch wichtiger.“ Ob oder wie lange es die gedruckte Zeitung noch geben werde, sei zwar unklar, denn die Auflagen der Zeitungen würden weiter sinken.

EuGH Luxemburg

EuGH kippt deutsches Leistungsschutzrecht für Verlage

Das 2013 eingeführte deutsche Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist vom Europäischen Gerichtshof gekippt worden.

Es ist nicht anwendbar, da die Bundesregierung den Entwurf nicht vorab an die EU-Kommission übermittelt hatte, wie die Richter feststellten. Suchmaschinen wie Google können damit vorerst wieder Fragmente aus Medieninhalten anzeigen, ohne dafür zu bezahlen.

Mit dem Leistungsschutzrecht wurden Betreiber von Suchmaschinen grundsätzlich verpflichtet, Presseverleger zu vergüten, wenn sie Auszüge aus deren ...