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Angela Merkel

Angela Merkel verzichtet auf CDU-Ehrenvorsitz

Berlin (dpa)- Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel will nach Angaben des scheidenden CDU-Parteichefs Armin Laschet nicht Ehrenvorsitzende der CDU werden. Die Grundfrage sei, ob das noch in die Zeit passe, sagte Laschet im RTL/ntv-«Frühstart».

«Angela Merkel ist da auch zu der Entscheidung gekommen: Es passt nicht mehr in die Zeit. Wir haben keinen Ehrenvorsitzenden - das ist eine Tradition von früher, die es jetzt auf der Bundesebene nicht gibt», sagte der CDU-Politiker.

Friedrich Merz

Parteitag wählt Merz zum neuen CDU-Vorsitzenden

Die CDU hat den Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Bei einem digitalen Bundesparteitag stimmten am Samstag 915 von 983 Delegierten für den 66-Jährigen, 16 enthielten sich.

Die CDU errechnete daraus eine Zustimmung von 94,62 Prozent. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden. Deren Ergebnis soll am 31. Januar verkündet werden.

Wegen der Corona-Pandemie war nur die engste Führungsriege der CDU in der Parteizentrale in Berlin anwesend.

Aus Merkel-CDU wird Merz-CDU

Mit Merz muss die CDU in eine neue Phase starten

Es gab CDU-Parteitage, bei denen die Wahl des Vorsitzenden spannender war als dieses Mal. Im Dezember 2018 beispielsweise, als Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz antraten. Oder im Januar 2021, als Armin Laschet, Norbert Röttgen und Merz als potenzielle Kanzlerkandidaten konkurrierten. Schnee von gestern. Die Unionswelt hat sich innerhalb eines Jahres auf den Kopf gestellt. Angela Merkel und Kramp-Karrenbauer haben sich aufs Altenteil zurückgezogen, andere gehen in der Menge von 735 Bundestagsabgeordneten unter.

Andreas Jung

CDU muss spannender Ort gesellschaftlicher Debatten werden

Die unter Mitgliederschwund leidende CDU muss nach Auffassung ihres Bundestagsabgeordneten Andreas Jung wieder diskussionsfreudiger werden. «Ich glaube, wir können dadurch attraktiv werden für Frauen, für junge Menschen, überhaupt für alle, dass wir der spannende Ort sind, an dem gesellschaftliche Debatten geführt werden», sagte Jung am Donnerstag in Berlin. Die vergangenen Jahre seien durch Regierungsarbeit, Krisen und Kompromisse geprägt gewesen.

Friedrich Merz

Merz hofft auf mehr als 80 Prozent beim Wahlparteitag

Friedrich Merz hofft auf große Zustimmung bei seiner Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden.

«Eine Acht vorne wäre schön», sagte der Ex-Unionsfraktionschef und Wirtschaftsexperte der «Süddeutschen Zeitung» mit Blick auf seine als sicher geltende Wahl auf einem Online-Parteitag an diesem Samstag in Berlin.

Merz war im Dezember in der ersten Mitgliederbefragung der Geschichte der CDU zum Parteivorsitz mit 62,1 Prozent zum Nachfolger des als Kanzlerkandidat gescheiterten Armin Laschet bestimmt worden.

Wurde im dritten Anlauf zum CDU-Vorsitzenden gewählt: Friedrich Merz.

Merz’ Triumph im dritten Anlauf

Diesen Gesichtsausdruck kennt die Öffentlichkeit so nicht. Friedrich Merz, der designierte CDU-Vorsitzende, ringt sekundenlang um Fassung, als sein Wahlergebnis beim 34. CDU-Parteitag am Samstag in Berlin verkündet wird: 94,62 Prozent der Delegierten haben für ihn gestimmt. Das ist ein sehr viel besseres Ergebnis, als er erhofft hatte. Er sei „tief bewegt und beeindruckt“, sagt Merz, bevor er sich wieder gefangen hat.

Laschet gratuliert als erster Auf minutenlangen Beifall muss der neue Chef an der Spitze der CDU allerdings ...

Max Otte

CDU-Spitze will Max Otte aus der Partei ausschließen

Die CDU wirft den Vorsitzenden der erzkonservativen Werte-Union, Max Otte, aus der Partei. Sie zieht damit die Konsequenz aus dessen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten auf Vorschlag der AfD.

Otte werden seine Mitgliedsrechte sofort entzogen, ein Parteiausschlussverfahren wird eingeleitet, wie Generalsekretär Paul Ziemiak am Dienstag nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes mitteilte. Es handele sich um «einen dringenden und schwerwiegenden Fall schwer parteischädigenden Verhaltens, der ein sofortiges Eingreifen ...

 Die Delegierten aus dem CDU-Kreisverband Alb-Donau-Ulm beim virtuellen Parteitag der CDU Deutschland – im Uhrzeigersinn von lin

Kemmer in CDU-Präsidium gewählt

Manuel Hagel (Ehingen), Claudia Wiese (Ehingen), Theresa Koßbiehl (Erbach) und Jonas Esterl (Westerheim) haben den CDU-Kreisverband Alb-Donau-Ulm beim 34. Parteitag der CDU Deutschlands vertreten. Hinzu kam die stellvertretende Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer (Erbach), die über den Bezirksverband der CDU Württemberg-Hohenzollern zum Parteitag delegiert worden war. Gewählt wurde beim vollständig digital abgehaltenen Parteitag der neue Bundesvorstand.

Im dritten Anlauf sol les klappen: Friedrich Merz soll am Samtag zum CDU-Chef gewählt werden.

Friedrich Merz vor dem CDU-Parteivorsitz: Moderner Mannschaftsspieler statt konservativem Knochen

Mein Glas? Sein Glas? Ihr Glas? Es geht ein bisschen hin und her mit den Trinkgefäßen, schließlich ist Corona und eine genaue Zuordnung angeraten. Gar nicht so einfach bei drei Leuten, wechselnden Positionen und einem schmalen Pult. Aber das kriegt Friedrich Merz jetzt auch noch hin, selbst wenn es ein bisschen ungewohnt für ihn sein sollte, nicht nur Becher und Abstellfläche, sondern auch Bühne und Aufmerksamkeit zu teilen.

Friedrich Merz kommt dort an, wo er vor drei Jahren sein wollte Es ist ein Dienstag Mitte November in einem ...