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Eisige Schönheit

In der bizarr-schönen Umgebung der Arktis lässt ein Regenbogen seine Farben strahlen. Foto: YNA

Arktis-Herbst fünf Grad wärmer

Der Klimawandel in der Arktis nimmt dramatische Ausmaße an: Die Herbsttemperaturen lägen mittlerweile um fünf Grad über dem Normalwert, teilte die US-Klimabehörde NOAA in ihrem jährlichen Arktis-Bericht mit. Ursache sei unter anderem die massive Eisschmelze der vergangenen Jahre, denn der Verlust des Eises führe zu größerer Erwärmung des Ozeans. Das Jahr 2007 war demnach das wärmste Jahr in der Arktis seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperaturen steigen seit Mitte der 1960er Jahre.

Putin will Ansprüche in der Arktis militärisch untermauern

Moskau (dpa) - Kremlchef Wladimir Putin will Russlands Ansprüche auf die gigantischen Öl- und Gaslagerstätten in der Arktis mit einer noch stärkeren Militärpräsenz untermauern.

Die Wassergrenzen des beanspruchten Gebietes müssten noch besser gesichert werden mit U-Booten sowie Sondereinheiten der Grenztruppen, sagte Putin am Dienstag bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats.

Russland sieht das Kontinentalschelf am Meeresboden als sein Gebiet an.

Forscher: Arktis drohen eisfreie Sommermonate

Alarmierende Studie: Bereits in zehn Jahren könnte es in der Arktis nahezu eisfreie Sommermonate geben. Das Eis in der Arktis schmilzt viel schneller als bislang angenommen. Bis zum Jahr 2030 könnte dann das Packeis im Sommer komplett abgeschmolzen sein, berichteten Forscher der Universität Cambridge und die Umweltstiftung WWF. Die Messung der Eisdicke habe Befürchtungen bestätigt, dass das Eis immer dünner werde. In diesem Jahr war das Arktis-Eis auf seine drittkleinste Fläche seit Beginn der Messungen 1979 geschrumpft.

Dramatische Eisschmelze in der Arktis

Der Klimawandel in der Arktis nimmt dramatische Ausmaße an: Die Herbst-Temperaturen lägen mittlerweile um fünf Grad über dem Normalwert, teilte die US-Klimabehörde NOAA am Freitag in ihrem jährlichen Arktis-Bericht mit.

Ursache sei unter anderem die massive Eisschmelze der vergangenen Jahre, denn der Verlust des Eises führe zu größerer Erwärmung des Ozeans. Es gebe einen Dominoeffekt. Das Jahr 2007 war dem Bericht zufolge das wärmste Jahr in der Arktis seit Beginn der Aufzeichnungen.

„Polarstern“ aus der Arktis zurückgekehrt

Das Forschungsschiff „Polarstern“ ist von einer Arktis-Expedition in den Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt. Mit neuen Robotern und Kameras konnten die Wissenschaftler erstmals das Tiefseeleben riesiger Unterwasser-Seeberge untersuchen. Seeberge gelten als Oasen des Lebens im Ozean. Bislang ist aber unerforscht, ob sie auch in der Arktis reich besiedelt sind. Die Wissenschaftler staunten über Schwammbewuchs, Fischarten, Seesterne, blaue Schnecken, rote Krebse und die nördlichsten bisher entdeckten Korallen.

Greenpeace-Proteste gegen Shell-Bohrungen in der Arktis

Hamburg (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat ihre bundesweiten Proteste an Shell-Tankstellen gegen geplante Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis ausgeweitet. In über 50 Städten beklebten Aktivisten Zapfsäulen und Zapfpistolen mit Protest-Labeln und informieren die Kunden über die Pläne von Shell. Gleichzeitig sammelten sie Unterschriften zum Schutz der Arktis. Ölunfälle seien dort kaum zu bekämpfen, erklärte Kai Britt von der Umweltschutzorganisation.

Russland zeigt in der Arktis mit Kriegsschiffen Präsenz

Moskau (dpa) - Im Rennen um riesige Öl- und Gasvorräte hat Russland erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder Kriegsschiffe in die Arktis entsandt.

Ein Verband um den schweren atomgetriebenen Raketenkreuzer „Pjotr Weliki“ sei bei den Neusibirischen Inseln angekommen, sagte Vize-Verteidigungsminister Arkadi Bachtin. „Wir sind für immer in die Arktis zurückgekehrt“, betonte er im Fernsehen.

Die Wiederaufnahme der militärischen Präsenz sei die erste Etappe der von Kremlchef Wladimir Putin angeordneten Entwicklung der Seewege.