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Gefängnisausbruch in Paraguay

75 Häftlinge türmen aus Gefängnis in Paraguay

Bei einem Massenausbruch sind 75 Häftlinge aus einem Gefängnis in Paraguay getürmt.

Die Gefangenen hätten einen Tunnel gegraben und seien aus der Haftanstalt von Pedro Juan Caballero an der Grenze zu Brasilien geflohen, teilte die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mit. Bei den meisten der Geflohenen handelt es sich laut einem Bericht der Zeitung „ABC Color“ um Angehörige des mächtigen brasilianischen Verbrechersyndikats Primer Comando da Capital (PCC).

 Der Erlanger Peter Smolka auf Weltumrundung.

Smolka radelt um die ganze Welt

Der Erlanger Peter Smolka hat die Welt im Fahradsattel umrundet. Viereinhalb Jahre hat er dafür gebraucht. Am Sonntag, 26. Januar, um 18 Uhr präsentiert er seinen audiovisuellen Reisebericht „Rad ab“ im Graf-Zeppelin-Haus. Als langsam Reisender ist Smolka stets nah an Menschen und Natur. Er nimmt Indien intensiv mit der Nase auf, Südostasien mit dem Gaumen, genießt die Freiheit in der Weite Kanadas. Überrascht ist er von der Warmherzigkeit der Menschen in Mexiko und Kolumbien, ausgerechnet in den Ländern, die sonst eher wegen der ...

88000 geradelte Kilometer durch 68 Länder

88 000 geradelte Kilometer durch 68 Länder

Eisige Kälte in Russland, extreme Hitze in Mittelamerika und Afrika, frustrierendeer Gegensturm in der monotonen Steppe Kasachstans: Viereinhalb Jahre lang war der Erlanger Peter Smolka mit dem Rad unterwegs. Mit seinem Motto „Nicht aufgeben, nicht umsteigen - im Sattel bleiben!“ radelte er 88 000 Kilometer durch 68 Länder, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Seine Live-Reportage findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Blickfang-Abenteuer statt.

Jeremias Heppeler (mitte) mit seinen beiden Künstlerkollegen Autorin und Kunstfigur Jessica Jurassica und Rapper Daif in Buenos

Künstler machen Punkmusik für ein Land in der Dauerkrise

Schnell sind das Flugticket gebucht und die Kamera in die Tasche gepackt. So macht sich Jeremias Heppeler, Künstler aus Fridingen, im Oktober auf nach Buenos Aires. Er trifft dort zwei Künstlerkollegen aus der Schweiz. Aber was sollen drei weiße, kreative Köpfe in dem krisengeplagten Land anstellen? Ein Land, das immer tiefer in die Armut rutscht und in dem die Menschen statt Kunst viel mehr der Hunger umtreibt.

In zwei Wochen ist aber nicht nur Musik, sondern ein ganzer Dokumentationsfilm entstanden.

 Ulrich Büttner spricht über die politische Lage in Südamerika.

Rechtsruck am Äquator

„Der Rechtsruck in Lateinamerika gibt Anlass zur Sorge“, findet Historiker Ulrich Büttner. Bei seinem Vortrag im Kulturschuppen hat Büttner die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre in Süd- und Mittelamerika beleuchtet.

Der Konstanzer kennt Lateinamerika von zahlreichen Besuchen: „Ein Großteil meiner Familie lebt dort. Mein Vater ist Brasilianer“. Was in Brasilien, Bolivien, Argentinien, Kolumbien oder Venezuela in den letzten Jahren passiert ist, hat er deshalb mit besonderem Interesse verfolgt.