Suchergebnis

Politische Statements auf dem roten Teppich der Oscars

Mit kleinen Anstecknadeln nutzen einige Hollywoodstars den roten Teppich der Oscars für ein politisches Statement. Prominente wie die Schauspielerin Ruth Negga tragen in der Nacht hellblaue Schleifen mit der Aufschrift „ACLU“ an ihren Abendkleidern. ACLU steht für American Civil Liberties Union und ist eine US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Sie setzt sich unter anderem für Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe ein.

Anthony Romero

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU

Die ACLU, die US-Präsident Donald Trump erfolgreich juristisch wegen dessen jüngster Anordnung zur Einreise bestimmter Ausländergruppen attackiert hat, ist eine der einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA.

Übersetzt bedeutet American Civil Liberties Union (ACLU) amerikanische Bürgerrechtsunion.

Hauptziele der ACLU sind der Schutz der Meinungsfreiheit, der Privatsphäre, der Rechte sexueller Minderheiten und des Rechts auf Abtreibung.

Rückschlag für Trump bei umstrittener Frage in Volkszählung

US-Präsident Donald Trump hat bei seinen umstrittenen Plänen zur Frage nach der Staatsbürgerschaft bei der nächsten Volkszählung in den USA einen Rückschlag erlitten. Das Justizministerium informierte die Kläger in einem dazu laufenden Gerichtsverfahren darüber, dass die Fragebögen nun ohne die Frage nach der Staatsbürgerschaft in den Druck gehen würden. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU veröffentlichte eine entsprechende E-Mail. Der Supreme Court hatte die Aufnahme der Frage am vergangenen Donnerstag zumindest vorübergehend gestoppt.

US-Bürgerrechtler befürchten LGBTQ-Diskriminierung

Mit einer vorgeschlagenen Neuregelung zur Gleichberechtigung am Arbeitsplatz hat das US-Arbeitsministerium Proteste von Bürgerrechtlern ausgelöst. Die Organisation ACLU kritisiert, der Vorschlag diskriminiere Schwule, Lesben und Transsexuelle. Arbeitgeber, die im Auftrag der US-Regierung arbeiten, dürfen ihre Beschäftigten nicht wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit, der Herkunft, des Geschlechts oder des Glaubens benachteiligen. Nach Ansicht von Kritikern würde der Vorschlag des Arbeitsministeriums bereits bestehende Ausnahmen für religiöse ...

Bürgerrechtsgruppe reicht Klage gegen US-Spähprogramm ein

New York/Berlin (dpa) - Eine US-Bürgerrechtsorganisaton will vor Gericht einen tieferen Einblick in ein Schlüsselelement der amerikanischen Geheimdienstprogramme erstreiten.

Die Gruppe ACLU fordert in einer am Montag bei einem Bundesgericht in New York eingereichten Klage mehr Auskünfte über eine Anweisung, die internationale Spionage-Aktivitäten des Dienstes NSA regelt. Die Organisation erhofft sich von dem Schritt Aufschluss darüber, inwieweit davon US-Bürger betroffen sind - etwa deren Auslandsgespräche.

Bürgerrechtsbewegung bestätigt Koran-Schändungen

In den USA werden neue Vorwürfe zu Koranschändungen im Gefangenenlager Guantánamo laut. Die Bürgerechtsbewegung ACLU berichtet von FBI-Akten, die solche Vorfälle bestätigen. So sei auch ein Koran die Toilette hintergespült worden. Ein entsprechender Bericht des Magazins «Newsweek» war von der US- Regierung heftig dementiert worden. In mehreren islamischen Ländern kam es zu antiamerikanischen Unruhen mit 17 Toten. Das Magazin zog den Bericht schließlich zurück.

Bürgerrechtler: Eine Million auf US-Terrorliste

Die USA haben nach Angaben einer Bürgerrechtsorganisation bereits eine Million Menschen auf die Liste der Terrorverdächtigen gesetzt. Monatlich kämen 20 000 neue Namen hinzu.

Dies berichtete die American Civil Liberties Union (ACLU) am Montag (Ortszeit) in Washington unter Berufung auf Angaben des US- Justizministeriums. «Eine Million Namen auf eine Beobachtungsliste zu setzen garantiert, dass die Liste mehr Schaden anrichtet als Gutes tut», kritisierte ACLU-Mitarbeiter Barry Steinhardt.

FBI-Akten belegen angeblich Koran-Schändungen

Akten der US-Bundeskriminalpolizei FBI belegen nach Angaben der US-Bürgerechtsbewegung ACLU die Schändung des Korans im US-Militärlager von Guantanámo auf Kuba. Gefangene hätten sich demnach im Frühjahr 2002 über Misshandlungen und die Entweihung des Korans beschwert, berichtete ACLU in New York.

Dabei sei den jetzt veröffentlichten Dokumenten zufolge auch ein Koran die Toilette hintergespült worden. Die «Los Angeles Times» hatte früher berichtet, den Unterlagen und Zeugenaussagen zufolge sei der entweihende Umgang mit dem Koran ...

Katholische US-Schule feuert schwangere Lehrerin ohne Trauschein

Eine katholische Schule in New York hat eine Lehrerin entlassen, weil sie schwanger und nicht verheiratet ist. Die Bürgerrechtsunion ACLU reichte Beschwerde wegen Diskriminierung gegen die Schule ein, berichteten US-Medien. «Wie wird ein männlicher Lehrer bestraft, der Sex hat ohne verheiratet zu sein?» fragte eine ACLU-Anwältin.

«Ich verstehe nicht, wie eine Religionsgemeinschaft, die Vergebung und den Wert des Lebens predigt, mich entlassen kann, weil ich nicht verheiratet bin und mich entschlossen habe, das Baby zu behalten», ...

Mehr als 50 Tote bei Explosion in Afghanistan

Bei einer gewaltigen Explosion im Büro einer Hilfsorganisation im Osten Afghanistans sind am Freitag mehr als 50 Menschen getötet und 80 Menschen verletzt worden. Nach offiziellen Angaben explodierte Dynamit, das in den Räumen der afghanischen Organisation ACLU in Dschalalabad gelagert war. Es gab aber auch Aussagen, wonach es sich um einen Autobombenanschlag gehandelt haben könnte. Wahrscheinlich zählten keine Ausländer zu den Opfern. Das Auswärtige Amt in Berlin ging davon aus, dass keine Deutschen betroffen waren.