Zimmermann auf Platz vier

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 Vierter im ersten Rennen, aber ausgeschieden im zweiten Rennen: Tim Zimmermann beim Porsche-Carrera-Cup am Hockenheimring.
Vierter im ersten Rennen, aber ausgeschieden im zweiten Rennen: Tim Zimmermann beim Porsche-Carrera-Cup am Hockenheimring. (Foto: Gruppe C GmbH)
Schwäbische Zeitung

Mit gemischten Gefühlen blickt der Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann auf seinen Saisonstart im Porsche- Carrera-Cup zurück. Nach einem schwachen Qualifying kam der 22-Jährige beim ersten Lauf am vergangenen Wochenende in Hockenheim zwar noch auf einen starken vierten Platz. Im zweiten Lauf schied Zimmermann allerdings nach einem Fahrfehler schon im ersten Umlauf aus.

Das erste Qualifying der Saison fiel für Tim Zimmermann im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Weil Zimmermann zu spät aufs Gas ging, kam er auf der regennassen Strecke nicht über die Startplätze 13 und 15 für die beiden Läufe auf dem Hockenheimring hinaus. „Das war einfach die falsche Entscheidung“, resümiert Zimmermann. „Das war doppelt schade, weil das Auto wirklich gut funktioniert hat.“ Zimmermanns Teamkollege David Kolkmann, der etwas früher Gas gab, bewies dies mit Startplatz fünf.

Zimmermann erwischte im ersten Lauf einen guten Start und schnappte sich gleich den ersten Konkurrenten in Runde eins. Vor ihm ging es derweil heiß her. Ein Fahrer nach dem anderen rutschte von der Strecke, oder die Kontrahenten räumten sich gleich gegenseitig ab.

Schlussendlich sah Zimmermann als Vierter – hinter Doppelsieger Larry ten Voorde – die Zielflagge und erreichte als bester Deutscher das zweitbeste Ergebnis seiner Carrera-Cup-Historie. „Das waren wertvolle Punkte und ich bin mit diesem Resultat mehr als glücklich“, sagt Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „In diesem turbulenten Rennen mit Safety Cars und vielen Unfällen war es wichtig, den Überblick zu behalten.“

Für den zweiten Lauf – dieses Mal im Trockenen – hatte sich Tim Zimmermann ebenfalls einiges vorgenommen. Mit einem sehr guten Start konnte er seiner Aufholjagd bis dahin auch treu bleiben. Umso kälter erwischte ihn dann ein Verbremser, mit dem er einen Kollegen von der Strecke schob und seinen orangen Black-Falcon-Porsche am Fahrbahnrand abstellen musste. „Das war ganz eindeutig mein Fehler und ich muss mich bei meinem Team und bei Leon Köhler entschuldigen“, so Zimmermann zerknirscht. „Aber im Rennen passieren eben manchmal Fehler. Das muss ich jetzt abhaken.“

Die Strafe für das Manöver folgte: Tim Zimmermann wird beim nächsten Rennwochenende im tschechischen Most (17. bis 19. Mai) im Qualifying um fünf Startplätze zurückversetzt. „Damit muss ich leben“, sagt er. Trotzdem ist Zimmermann mit seinem Auftakt zufrieden. „Das Auto funktioniert wirklich gut“, freut er sich. „Mit ein wenig mehr Glück kann ich in Most noch weiter nach vorn fahren.“

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