Wolfsburgs Popp: „Bayern haben noch nichts gewonnen“

Alexandra Popp
Will nichts von einer Wachablösung im deutschen Frauenfußball wissen: Wolfsburgs Alexandra Popp. (Foto: Arne Dedert / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die deutsche Nationalmannschafts-Kapitänin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg geht hochmotiviert in das Top-Duell der Frauenfußball-Bundesliga in einer Woche gegen Tabellenführer Bayern München.

„Es hat mich wirklich richtig genervt und auch sauer gemacht, dass vorweg vermehrt von einer sogenannten Wachablösung gesprochen wurde. Wir haben in den letzten Jahren so viele Erfolge gesammelt und das so zu drehen, fand ich unserer Mannschaft gegenüber einfach frech“, sagte die 30-Jährige in einem „Sportbuzzer“-Interview.

„Uns darf man einfach nie abschreiben“, meinte Popp. Von einer Wachablösung zwischen Bayern und Wolfsburg könne man erst dann reden, „wenn die Bayern in den nächsten sieben oder acht Jahren genau die Erfolge erzielt haben, die wir vorweisen können.“ Auch diese Saison „ist noch nicht vorbei - und die Bayern haben noch nichts gewonnen.“

Die Wolfsburgerinnen gewannen die Meisterschaft zuletzt vier Mal in Serie, haben vor dem direkten Duell am drittletzten Spieltag (9. Mai, 13.00 Uhr) aber zwei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus München. „Dass die Bayern jetzt etwas liegengelassen haben, ist für uns natürlich optimal und kommt zu einem guten Zeitpunkt. Wir haben es wieder selber in der Hand“, sagte Popp.

© dpa-infocom, dpa:210430-99-417553/2

Homepage des VfL Wolfsburg

Sportbuzzer-Interview

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