Wolfgang Dietrich als Präsident des VfB Stuttgart zurückgetreten

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Wolfgang Dietrich, Präsident des VfB Stuttgart, ist zurückgetreten. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Rücktrittserklärung im Wortlaut

 

„Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitglieder, Freunde und Fans des VfB Stuttgart,

den Ausgang einer Mitgliederversammlung wie am gestrigen Abend erlebt, hätte ich niemals für möglich gehalten. Was wir als Verein unseren anwesenden Mitgliedern hier zugemutet haben, ist fürchterlich. Die lückenlose Aufklärung der Umstände, (…) , muss oberste Priorität haben.

Allein ich werde nicht Teil dieser Aufklärung sein. Denn ich hätte auch den Grad an Feindseligkeit und Häme, wie am gestrigen Tag erlebt, nicht für möglich gehalten. Ich kann und will nicht mehr verantwortlich für alles gemacht werden, was beim VfB Stuttgart berechtigt oder unberechtigt nicht gut funktioniert.

Schon am gestrigen Abend haben mich das Präsidium, der Vereinsbeirat und der Aufsichtsrat gebeten, in jedem Fall im Amt zu bleiben.(…) Nichtsdestotrotz habe ich mich dazu entschlossen, heute mit sofortiger Wirkung (…) zurückzutreten.

Ich lasse mir meine Würde und Ehre nicht von denjenigen nehmen, die ihre Macht lautstark und mit verbaler Gewalt demonstrieren. Ebenso wenig wie von denen, die sich schon seit langem an den gut gefüllten Töpfen unseres Vereins bedienen wollen.

Auch kann und möchte ich nicht mehr einer Organisation vorstehen, die weder willens ist, sich mit mir gemeinsam diesen Interessen entgegenzustellen, noch in der Lage, den einwandfrei funktionierenden Ablauf einer Mitgliederversammlung zu gewährleisten. (…)

Der Vereinsführung und allen Gremien wünsche ich die Kraft und das wache Auge, nicht zuzulassen, dass Einzelne sich den VfB Stuttgart für ihre persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen zunutze machen. (…)

Es war mir eine Ehre, diesem Verein dienen zu dürfen.

Wolfgang Dietrich“

 

Einen Tag nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung zieht der umstrittene Präsident Konsequenzen.

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Die Rücktrittserklärung im Wortlaut

 

„Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitglieder, Freunde und Fans des VfB Stuttgart,

den Ausgang einer Mitgliederversammlung wie am gestrigen Abend erlebt, hätte ich niemals für möglich gehalten. Was wir als Verein unseren anwesenden Mitgliedern hier zugemutet haben, ist fürchterlich. Die lückenlose Aufklärung der Umstände, (…) , muss oberste Priorität haben.

Allein ich werde nicht Teil dieser Aufklärung sein. Denn ich hätte auch den Grad an Feindseligkeit und Häme, wie am gestrigen Tag erlebt, nicht für möglich gehalten. Ich kann und will nicht mehr verantwortlich für alles gemacht werden, was beim VfB Stuttgart berechtigt oder unberechtigt nicht gut funktioniert.

Schon am gestrigen Abend haben mich das Präsidium, der Vereinsbeirat und der Aufsichtsrat gebeten, in jedem Fall im Amt zu bleiben.(…) Nichtsdestotrotz habe ich mich dazu entschlossen, heute mit sofortiger Wirkung (…) zurückzutreten.

Ich lasse mir meine Würde und Ehre nicht von denjenigen nehmen, die ihre Macht lautstark und mit verbaler Gewalt demonstrieren. Ebenso wenig wie von denen, die sich schon seit langem an den gut gefüllten Töpfen unseres Vereins bedienen wollen.

Auch kann und möchte ich nicht mehr einer Organisation vorstehen, die weder willens ist, sich mit mir gemeinsam diesen Interessen entgegenzustellen, noch in der Lage, den einwandfrei funktionierenden Ablauf einer Mitgliederversammlung zu gewährleisten. (…)

Der Vereinsführung und allen Gremien wünsche ich die Kraft und das wache Auge, nicht zuzulassen, dass Einzelne sich den VfB Stuttgart für ihre persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen zunutze machen. (…)

Es war mir eine Ehre, diesem Verein dienen zu dürfen.

Wolfgang Dietrich“

 

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