Wichtiges Doppel: Pütz/Struff wollen dritten Sieg in Serie

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DTB-Team
Jan-Lennard Struff (3.v.r.) und Tim Pütz (r) bestreiten das Doppel gegen Spanien. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die letzten Spiele im Duell zwischen Rafael Nadal und Philipp Kohlschreiber schauten sich Tim Pütz und Jan-Lennard Struff gar nicht mehr an. Weil es in Valencia am Freitag deutlich kühler war als in den Tagen zuvor, verließ das deutsche Doppel bereits vorzeitig die Stierkampfarena, um optimal vorbereitet zu sein für die Partie am Samstag - die Niederlage von Kohlschreiber gegen Nadal zeichnete sich schließlich bereits früh ab.

Dem Doppel kommt im Viertelfinale zwischen Spanien und Deutschland richtungsweisende Bedeutung zu. Nach den beiden Siegen der Spitzenspieler Alexander Zverev und Rafael Nadal steht es nach dem ersten Tag 1:1. Das Team, das am Samstag gewinnt, benötigt am Sonntag nur noch einen Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen. „Das wird ein ganz wichtiges Spiel“, sagte der deutsche Teamchef Michael Kohlmann.

Kohlmann hat für das Wochenende eine ganz einfache Rechnung aufgestellt. „Wenn du jeden Tag einen Punkt gewinnst, dann ist es ein gutes Wochenende“, sagte der 44-Jährige. Sieg Zverev, Niederlage Kohlschreiber - nach Tag eins liegen die deutschen Tennis-Herren also im Soll.

Nun kommt es auf Pütz und Struff an, die Weichen Richtung erster Halbfinalteilnahme seit 2007 zu stellen. Bei den letzten beiden Auftritten erfüllte das deutsche Duo die Erwartungen. Sowohl in der Relegation in Portugal im vergangenen Jahr als auch in der ersten Runde in Australien im Februar gewann das deutsche Doppel und trug damit wesentlich zu den Erfolgen bei. „Auch das letzte Doppel gegen Spanien haben wir gewonnen. Das stimmt uns optimistisch“, sagte Kohlmann.

Spaniens Spitzenspieler Rafael Nadal verzichtet indes auf einen Einsatz im Doppel. Pütz und Struff treffen damit auf Feliciano und Marc Lopez, so wie es bei der Auslosung am Freitag auch festgelegt worden war. Nach Nadals starker Leistung gegen Philipp Kohlschreiber am Freitag hatte es Spekulationen gegeben, der Weltranglisten-Erste könne auch im Doppel spielen. Nadal, der vor dem Davis Cup rund zehn Wochen wegen einer Verletzung am Hüftbeuger pausiert hatte, will aber offenbar Kräfte für das Spitzeneinzel gegen Alexander Zverev am Sonntag schonen.

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