Wasserspringerin Fischer beendet ihre Karriere

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Deutsche Presse-Agentur

Wasserspringerin Heike Fischer hat ihre Karriere beendet: „Ich habe meinen sportlichen Höhepunkt in Peking erlebt. Ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe und wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.“

die Olympia-Dritte im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gab ihren Abschied auf einer Pressekonferenz in Leipzig bekannt. Die 26-Jährige feierte ihre größten Erfolge mit ihrer Berliner Synchron-Partnerin Ditte Kotzian.

Heike Fischer will sich nach 20 Jahren im Leistungssport auf ihre berufliche Laufbahn konzentrieren. „Im nächsten Jahr werde ich mein Fernstudium zur Diplom-Kauffrau beenden und würde gern im Sportmarketing-Bereich tätig werden. Damit werde ich nicht ganz aus dem Sport verschwinden“, sagte die Sportsoldatin aus Leipzig.

Auch ihr Vater und Trainer Uwe Fischer hofft, dass die 22malige deutsche Meisterin und zweifache Europameisterin dem Sport treubleibt. „Heike hat nicht nur für die Sportler in Leipzig eine Vorbildfunktion. Sie hat gezeigt, wie man nach Niederlagen wieder aufsteht und hat dem Wasserspringen ihren Stempel aufgedrückt“, erklärte der Trainer. Der Vertrag von Heike Fischer bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr läuft noch bis Februar 2011.

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