Wasserspringen: Synchron-Teams sichern Olympia-Tickets

Hausding und Rüdiger
Patrick Hausding und Lars Rüdiger beim Wettkampf in Tokio. (Foto: Eugene Hoshiko / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Patrick Hausding und Lars Rüdiger haben mit Platz zwei beim Weltcup der Wasserspringer in Tokio in souveräner Manier das Olympia-Ticket im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett für den Deutschen Schwimmverband erkämpft.

Da auch ihre Berliner Teamgefährtin Christina Wassen und Tina Punzel aus Dresden im Turm-Synchronspringen für den Verband die Fahrkarte nach Tokio buchten, war Bundestrainer Lutz Buschkow überglücklich: „Das ist ein Ausrufezeichen in Richtung Olympia“, lobte er. Die Athletinnen und Athleten „haben in beiden Disziplinen hochkarätige Leistungen gezeigt“.

Damit wird der DSV bei Olympia wie schon 2016 in Rio in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten sein. Am Samstag hatte Punzel zusammen mit der Berlinerin Lena Hentschel als Vierte den Startplatz im Drei-Meter-Synchronspringen geholt. Wer für Deutschland nun in Tokio an den Start geht, entscheidet sich bei den Meisterschaften im Rahmen der „Finals 2021“ vom 1. bis 6. Juni in Berlin.

Hausding und Rüdiger brillierten mit persönlicher Bestleistung von 433,92 Punkten als Weltcup-Zweite hinter den bereits für Olympia qualifizierten Vizeweltmeistern aus Großbritannien (440,94). Einen leichten Wackler im dritten Versuch machten die beiden in der nächsten Runde mit einer blitzsauberen Ausführung beim 3,5-fachen Salto rückwärts gehockt wieder wett. „Wir sind sehr stolz auf uns“, sagte der Ex-Weltmeister und zwölfmalige Europameister Hausding, „wir haben hier einen super Wettkampf hingelegt“. Dabei ließen sie sowohl Vizeweltmeister Malaysia als auch Europameister Russland hinter sich.

Auch Punzel/Wassen sprangen als Dritte hinter den Paaren aus Kanada (305,94) und Großbritannien (302,88) aufs Treppchen. Mit 292,86 Punkten erzielte das Duo gleichfalls eine Bestleistung. „Traumhaft. Wir wollten unbedingt den Quotenplatz holen - dass es jetzt sogar eine Medaille geworden ist, ist ein schöner Bonus“, so Tina Punzel.

Sie hatte zuvor bei der WM 2019 im Einzel vom Drei-Meter-Brett ebenso wie Patrick Hausding bereits einen Quotenplatz gesichert. Eine Enttäuschung gab es in Tokio bislang lediglich für Hausding und Timo Barthel (Halle/Saale) im Synchronspringen vom Turm. Als Sechste mit 382,14 Punkten fehlten dem DSV-Duo am Samstag 1,29 Punkte auf Südkorea, das sich als Fünfter den letzten Startplatz für Olympia sicherte. „Das war maximal knapp“, bedauerte Buschkow.

© dpa-infocom, dpa:210502-99-438396/4

DSV-Kader Wasserspringen

Mitteilung Road to Tokyo

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