Volandri kritisiert seine Doping-Sperre

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Deutsche Presse-Agentur

Filippo Volandri hat seine vom Welt-Tennisverband ITF verhängte dreimonatige Dopingsperre in Melbourne als „absurd“ bezeichnet.

Die Strafe gegen den Italiener war am Abend zuvor verkündet worden, weil dem 27-Jährigen der Missbrauch eines Asthma-Mittels nachgewiesen worden war. Die Sperre endet am 14. April, so dass der bis dato 109. der Weltrangliste nicht an Australian Open teilnehmen darf. In Melbourne sollte er gegen den Kroaten Mario Ancic starten.

„Es ist absurd“, schimpfte Volandri. „Seit ich sieben bin benutzte ich diese Substanz, um mein Asthma zu kurieren.“ Beim Masters-Turnier in Indian Wells, wo er im März in der ersten Runde ausgeschieden war, sei er krank gewesen und habe deshalb „mehr als üblich von dem Mittel eingenommen“, berichtete er der „Gazzetta dello Sport“. „Wenn ich eine Attacke habe, denke ich nicht über Antidoping nach; dann fühlt man sich, als würde man sterben. Außerdem habe ich seit Jahren ein Attest, das der ITF vorliegt. Neben den danach gewonnenen Ranglistenpunkten verliert Volandri auch 125 000 Euro Preisgeld.

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