Vogts rät Trainer Rose bei Gladbach zu bleiben

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Marco Rose
Wird von einem anderen Club umworben: Gladbachs Trainer Marco Rose. (Foto: Marius Becker / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Club-Legende Berti Vogts hat Trainer Marco Rose zum Verbleib beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach geraten.

„Rose kennt das Potenzial des Clubs. Und er weiß, dass das Präsidium und der Manager einen Trainer immer stützen. Das ist ein großes Plus für ihn. In Gladbach kann ein Trainer in Ruhe arbeiten, auch wenn es mal nicht optimal läuft“, schrieb Vogts, der am heutigen Mittwoch 74 Jahre alt wurde, in einer Kolumne für die „Rheinische Post“.

Rose, mit dem die Borussia erstmals die Gruppenphase der Champions League erreichte, wird von Borussia Dortmund umworben. Zwar hat der 44-Jährige in Mönchengladbach noch einen Vertrag bis zum Sommer 2022, aber auch eine Ausstiegsklausel. „Rose und sein Team machen aber auch großartige Arbeit, er selbst ist sehr ruhig und sachlich, hat immer einen guten Plan - und Rose ist selbst noch entwicklungsfähig. Gibt es da einen besseren Club als Gladbach?“, schrieb Borussias Rekordspieler Vogts.

Unterdessen ist Ramy Bensebaini nach seiner Covid-19-Erkrankung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der algerische Linksverteidiger nahm zusammen mit Alassane Plea nach dessen überstandener Zerrung an der ersten Einheit nach der kurzen Weihnachtspause teil.

„Ramy müssen wir langsam, Stück für Stück heranführen“, sagte Trainer Marco Rose nach dem Training. Bensebaini war nach einer Länderspielreise im November positiv auf das Coronavirus getestet worden und letztlich auch an Covid-19 erkrankt. Er verpasste zehn Pflichtspiele. Für das erste Spiel im neuen Jahr am 2. Januar beim Aufsteiger Arminia Bielefeld (15.30 Uhr/Sky) kommt der 25-Jährige noch nicht wieder infrage, Plea hingegen schon.

© dpa-infocom, dpa:201230-99-856051/3

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