Vettel hofft auf Spitzen-Startplatz: „Rhythmus finden“

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Sebastian Vettel
Der deutsche Fahrer Sebastian Vettel will das Heimrennen in Hockenheim unbedingt gewinnen. (Foto: Sebastian Gollnow / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Auf eine weitere Nachfrage zum Vertrauen in seinen Ferrari reagierte Sebastian Vettel doch etwas gereizt. „So schlimm ist es gar nicht. Ich weiß gar nicht, warum da jetzt so ein Fass aufgemacht wird“, sagte der Heppenheimer am Ende des ersten Trainingstags zu seinem Formel-1-Heimrennen in Hockenheim.

Dieses möchte Vettel unbedingt gewinnen, in der Qualifikation (15.00 Uhr/RTL und Sky) will der 32-Jährige die Grundlage dafür legen. Zuletzt klagte er aber immer wieder nicht zuletzt über das unruhige Heck seines roten Rennwagens. Dadurch sei Überzeugung für seinen Wagen verloren gegangen. „Vielleicht für eine Runde war das der Fall“, meinte Vettel über das Vertrauen zum Auto, „wir fahren aber nicht eine Runde am Wochenende, sondern ein bisschen mehr als 100.“

Am Rennsonntag stehen für Vettel & Co. 67 Runden an. Das Freitagstraining schloss der Heppenheimer als Zweiter knapp hinter seinem Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc ab. „Wir haben noch ein bisschen Luft, uns zu verbessern“, sagte Vettel, der unweit seiner Heimat Heppenheim noch nicht gewinnen konnte. „Wichtig ist, den Rhythmus zu finden.“ Ein Bremsplatten am Nachmittag kostete Vettel wertvolle Zeit.

Der Auftakt bei hohen Temperaturen ließ sich aus Sicht der Scuderia gut an. Erst hinter dem Ferrari-Duo wurden WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas gewertet. „Es sieht gut aus“, sagte Leclerc. „Es war aber nur der Freitag und wir wissen, dass Mercedes manchmal ein bisschen was bis zum Sonntag zurückhält.“

Den Wetterprognosen zufolge wird es einen Umschwung geben. Regen und niedrigere Temperaturen sind für Samstag und Sonntag vorhergesagt. „Wenn es kühler und trocken ist, zählen die heutigen Erkenntnisse nicht wirklich“, bemerkte Hamilton, der die vergangenen beiden Auflagen in Hockenheim gewonnen hat. „Dann kommen die Reifen uns wieder entgegen und alle werden schneller sein und sich auf der Strecke wohler fühlen.“

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