Tschechien-Premiere für Tim Zimmermann

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Schwäbische Zeitung

Die Zeiten im Überblick: Qualifying Samstag, 10.10 Uhr; 1. Rennen Samstag, 16.25 Uhr; 2. Rennen Sonntag, 13.25 Uhr (beide Rennen live bei Sport1+ und im kostenlosen Livestream).

Neben Tim Zimmermann ist Sandro Kaibach der zweite Rennfahrer aus dem Raum Bodensee, der im Porsche-Carrera-Cup startet. der Bad Waldseer Kaibach wurde am ersten Rennwochenende am Hockenheimring im ersten Rennen Siebter, im zweiten Rennen kam er auf Rang 13. Auch im tschechischen Most peilt Kaibach wieder die Top Zehn an. „Die Strecke ist relativ klein und eng“, sagt der 21-Jährige. „Das werden spannende Rennen.“ Anders als Zimmermann kennt Kaibach die Strecke in Most schon. Vor allem die Stimmung in Tschechien ist dem Bad Waldseer in Erinnerung geblieben. „Da kommen viele Zuschauer, das ist toll für uns Fahrer.“ Apropos Fahrer: Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hält Kaibach das Niveau in dieser Saison im Porsche-Carrera-Cup für stärker.

Der Porsche-Carrera-Cup Deutschland geht in seine zweite Runde. Tim Zimmermann aus Langenargen hat sich viel vorgenommen für die beiden Rennen am Wochenende (17. bis 19. Mai) im tschechischen Most. Nach seinem vierten Platz beim Auftaktrennen in Hockenheim peilt der 22-Jährige dieses Mal das Podium an. Doch beim ersten Rennen startet Zimmermann mit einem deutlichen Handicap.

Auf der Rennstrecke ist Tim Zimmermann im Auto auf sich gestellt. Auf der Straße mag der Langenargener gern Gesellschaft. Vor allem, wenn er Strecken wie ins 560 Kilometer entfernte Most in Tschechien antreten muss. „Ich bin so viel unterwegs“, sagt Zimmermann lachend. „Da ist mir jede Unterhaltung recht.“ Dieses Mal hört die Unterhaltung auf den Namen Kelvin van der Linde. Der Südafrikaner wohnt im Allgäu und damit nicht weit von Zimmermann entfernt. Weil sich die beiden Rennfahrer auch privat verstehen, haben sie dieses Mal eine Fahrgemeinschaft gegründet. „Am Wochenende starten sowohl Kelvins GT Masters als auch mein Porsche-Carrera-Cup in Most“, sagt Zimmermann. „Da hat sich das angeboten. Und wir verstehen uns ja auch ziemlich gut.“

Van der Linde hat bei seinem ersten Rennwochenende des Jahres als Zweiter den Sprung aufs Treppchen schon geschafft. Zimmermann verfehlte dieses Ziel mit Platz vier auf dem Hockenheimring knapp. In Most will Zimmermann unter die besten drei. „Die Tests waren sehr vielversprechend“, meint er. „Vor allem der Rennspeed war sehr gut.“ Auch im Qualifying möchte Zimmermann beweisen, dass er zu den Schnellsten gehört. Allerdings: „Wegen eines Rennunfalls (in Hockenheim, Anm. der Red.) werde ich im ersten Rennen in Most um fünf Startplätze zurückversetzt“, sagt Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Das sind natürlich keine optimalen Voraussetzungen.“

Hoffen auf gute Startphase

Für das zweite Rennen in Most am Sonntag gilt die Strafe jedoch nicht. Da will Zimmermann besonders angreifen. Allerdings schielt der Langenargener auch im ersten Rennen nach ganz vorne. „Ich hatte in Hockenheim super Starts und habe im ersten Lauf auch gut überholt“, ist er zuversichtlich. „Ich bin ziemlich motiviert für Most.“ Schließlich müsste Tim Zimmermann die 4,2 Kilometer lange Strecke mit ihren 21 schnellen Kurven liegen – auch wenn die Strecke Neuland für ihn ist. „Ich habe hier zwar noch nie ein Rennen gefahren, aber Most erinnert mich ziemlich an den Sachsenring“, sagt Zimmermann. Am Sachsenring hat der 22-Jährige vergangenes Jahr sein erstes Podium eingefahren.

Am Sonntagabend macht sich dann die südafrikanisch-deutsche Fahrgemeinschaft wieder auf den Weg nach Süddeutschland. Van der Linde und Zimmermann haben je zweimal die Möglichkeit, einen Pokal zu gewinnen. „Die Pokale würden wir schon noch unter bekommen“, sagt Zimmermann. „Zur Not fahren wir eben mit Anhänger zurück an den Bodensee.“

Die Zeiten im Überblick: Qualifying Samstag, 10.10 Uhr; 1. Rennen Samstag, 16.25 Uhr; 2. Rennen Sonntag, 13.25 Uhr (beide Rennen live bei Sport1+ und im kostenlosen Livestream).

Neben Tim Zimmermann ist Sandro Kaibach der zweite Rennfahrer aus dem Raum Bodensee, der im Porsche-Carrera-Cup startet. der Bad Waldseer Kaibach wurde am ersten Rennwochenende am Hockenheimring im ersten Rennen Siebter, im zweiten Rennen kam er auf Rang 13. Auch im tschechischen Most peilt Kaibach wieder die Top Zehn an. „Die Strecke ist relativ klein und eng“, sagt der 21-Jährige. „Das werden spannende Rennen.“ Anders als Zimmermann kennt Kaibach die Strecke in Most schon. Vor allem die Stimmung in Tschechien ist dem Bad Waldseer in Erinnerung geblieben. „Da kommen viele Zuschauer, das ist toll für uns Fahrer.“ Apropos Fahrer: Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hält Kaibach das Niveau in dieser Saison im Porsche-Carrera-Cup für stärker.

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