Trotz Personalnot: Favre verbietet Pessimismus

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Deutsche Presse-Agentur

Die Personal-Probleme bei Hertha BSC werden immer größer, doch Trainer Lucien Favre hat seinen Profis Lamentieren verboten und vor dem Rückrunden-Start Optimismus angemahnt.

„Wir müssen positive Gedanken haben trotz der vielen Verletzten“, erklärte der Cheftrainer des Berliner Fußball-Bundesligisten . Mit welchem Kader er am Samstag für die Partie gegen Eintracht Frankfurt planen kann, ließ Favre weiter offen. Höchstwahrscheinlich müssen sogar neun Spieler passen. Möglicherweise holt Hertha den Argentinier Leandro Cufre noch nach Berlin. Laut der französischen Sporttageszeitung „L'Équipe“ seien sich der AS Monaco und Hertha bereits einig, der 31-jährige Cufre aber überlege noch.

„Es wird nicht einfach gegen Frankfurt, aber unsere Mannschaft hat Struktur“, äußerte auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß optimistisch. Neuzugang Marko Babic, der kurzfristig von Betis Sevilla geholt wurde, muss wohl gleich in der Startelf ran. „Er versteht Fußball, er bewegt sich richtig, er ist fit“, berichtete Favre von den ersten Trainingseindrücken, die Babic in Berlin hinterlassen hat. „Er braucht nun Praxis und Tempo“, ergänzte der Schweizer Trainer, der ansonsten noch einige „Baustellen“ im Team hat.

Auf höhere Ziele will sich Hertha deshalb trotz der besten Hinrunde in der Vereins-Geschichte und Tabellenplatz drei nicht festlegen lassen. „Wir müssen eine realistische Erwartungshaltung haben. Wir wollen von Spiel zu Spiel denken. Am Ende wollen wir auf einem UEFA-Cup-Platz stehen, das ist ambitioniert genug“, betonte Hoeneß. Möglicherweise wird der Hauptstadt-Club bis zum Ende der Wechselfrist am 2. Februar noch einen Verteidiger holen, gehandelt wird der argentinische Nationalspieler Cufre. Auch Paris St. Germain soll allerdings an ihm interessiert sein.

Zudem geht Hertha das Personal aus. Wie die mitteilten, kommt auch für den Serben Gojko Kacar und den Schweizer Steve von Bergen der Rückrunden-Start gegen Eintracht Frankfurt zu früh. Damit würden Hertha insgesamt neun Profis fehlen.

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